Einträge von A. Czerwinski

Mannesmann-Telegramm – Dezember 2017

Telegramm_neueAusgabeDas neue Mannesmann-Telegramm ist erschienen und steht zum Download bereit.

Ausgabe: Dezember 2017
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Offene Türen am Mannesmann-Gymnasium

Der diesjährige Tag der offenen Tür am Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium findet am Samstag, dem 09.12.2017 von 9.30 – 13.00 Uhr statt. Wie in den letzten Jahren können sich auch diesmal Schülerinnen und Schüler der umliegenden Grundschulen sowie deren Eltern ein umfassendes Bild vom Leben der Schule am Biegerpark machen.

 

Das Angebot ist erneut umfangreich: „Schule hautnah“ erlebt man beim Unterricht zum Anschauen und Mitmachen der fünften Klassen. Die bilingualen siebten Klassen geben einen Einblick in bilingualen Erdkundeunterricht und zeigen, wie schnell man sich schon in einer Fremdsprache über Sachthemen austauschen kann. Darüber hinaus präsentieren alle Fach- und Projektgruppen Ergebnisse ihrer unterrichtlichen Arbeit im Rahmen von Ausstellungen in den Klassen- und Projekträumen.

 

So können sich die Besucherinnen und Besucher etwa über die vielen am Mannesmann-Gymnasium stattfindenden Projekte im Bereich Europaschule und MINT-EC informieren und sich einen Eindruck vom großen Engagement der Schülerinnen und Schüler verschaffen. Zudem finden allgemeine und gezielte Beratungen hinsichtlich der bilingualen und naturwissenschaftlichen Profilklassen statt – oder man nimmt einfach an einer Führung durch die Räumlichkeiten teil und genießt anschließend in der Cafeteria Kaffee und Kuchen.

 

Alle Schülerinnen und Schüler sind an der Durchführung dieses Tages beteiligt, ebenso natürlich alle Lehrerinnen und Lehrer und viele Eltern. Herzlich eingeladen sind die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der umliegenden Grundschulen und deren Eltern.

Mannesmann-Gymnasium bietet als erstes öffentliches Gymnasium in NRW Italienisch als zweite Fremdsprache an

Weiterentwicklung des Europaschulprofils / Offizielle Begrüßung der beiden Lerngruppen durch die Fachberaterin Italienisch des Landes NRW und eine Vertreterin des Italienischen Kulturinstituts

Die deutsche Faszination für Italien ist nicht nur Jahrhunderte alt, sondern die Beziehung beider Länder auch im europageschichtlichen Kontext relevant. So gehörten beide Staaten zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Ihre kulturellen und wirtschaftlichen Verflechtungen sind seit dieser Zeit weiter gewachsen. Seit diesem Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler des Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums nun die Möglichkeit, das Fach Italienisch bereits ab der 6. Klasse zu belegen.

Seit mehr als 15 Jahren können die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe Italienisch schon als neu einsetzende Fremdsprache erlernen. Durch die Schulpartnerschaft mit dem Liceo Scientifico Marie Curie in Pinerolo sowie die Sprachenfahrt in die Toskana bietet sich ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, die neue Sprache aktiv anzuwenden sowie die landesspezifische Kultur und Mentalität kennenzulernen. Seit dem Schuljahr 2017/2018 können nun auch die Sechstklässler des Mannesmann-Gymnasiums neben Französisch und Latein Italienisch als zweite Fremdsprache wählen. Zwei Lerngruppen mit insgesamt 56 Schülerinnen und Schülern haben in diesem ersten Durchgang das Fach belegt.

Im Zuge der Weiterentwicklung des Europaschulprofils beschreitet das Mannesmann-Gymnasium hiermit einen innovativen Weg der Fremdsprachenvermittlung. Da Italienisch ab der sechsten Jahrgangsstufe bisher an keinem öffentlichen Gymnasium in Nordrhein-Westfalen unterrichtet wird, besuchten am Donnerstag, dem 16.11.2017, die Fachberaterin Italienisch des Landes NRW, Sabine Lambergar, sowie Rita Cagiano, eine Vertreterin des Italienischen Kulturinstituts aus Köln, das Mannesmann-Gymnasium zur offiziellen Begrüßung der beiden sechsten Klassen.

MINT-EC-Camp Stahl am Mannesmann-Gymnasium – Stahl als Werkstoff der Zukunft

In der Zeit vom 6. bis zum 10. November erlebten 18 Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC an unterschiedlichen Lernorten das Thema Stahl an Europas wichtigstem Stahlstandort Duisburg. Organisiert wurde das Forschungscamp bereits zum zweiten Mal vom Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium, das seit 2011 Teil von MINT-EC ist. Das Netzwerk umfasst derzeit 295 zertifizierte Schulen mit rund 315.000 Schülerinnen und Schülern sowie 25.000 Lehrkräften und steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK).

©MINT-EC

 

Die Teilnehmenden besuchten die Hüttenwerke Krupp Mannesmann sowie die thyssenkrupp AG. Dort konnten sie den Prozess der Roheisenherstellung aus nächster Nähe betrachten. „Die Stahlwerke einmal von Nahem zu sehen, war schon beeindruckend“, fand etwa Maite Köthemann, die aus Geseke angereist war. „Das Thema ist hier einfach omnipräsent. Zuvor war ich noch nie im Ruhrgebiet“, ergänzte der Berliner Anton Patzer. Im Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lernten die Teilnehmenden verschiedene Berufsoptionen kennen. „Die Studienorientierung finde ich besonders reizvoll“, gab die Camp-Teilnehmerin Meret Manderfeld aus Nordhorn zu Protokoll.
Am Lehrstuhl für Metallurgie und Stahlerzeugung der Universität Duisburg-Essen hörten die Jugendlichen eine Vorlesung von Prof. Dr. Deike zur Bedeutung des Stahls und seiner Recyclingfähigkeit. Im Labor führten sie dann Versuche zu den Bereichen Schmieden, Reißfestigkeit und zum Aufschmelzen/Formen durch. Durch die Aufbereitung von Stahlproben durch Schleifprozesse konnten unter dem Mikroskop Strukturen sowie Kohlenstoffanteile beobachtet werden.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – vom MMG waren vier Schülerinnen und Schüler mit dabei – von der guten Zusammenarbeit der Jugendlichen, die aus ganz Deutschland angereist waren. „Die Gruppe hat sich toll entwickelt. Es wäre schön, wenn man auch nach dem Camp in Kontakt bliebe“, meinte etwa Bo Held aus Nürnberg. Aktivitäten wie eine GPS-Tour durch den Landschaftspark Nord oder der Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes Zeche Zollverein, wo die Jugendlichen den Weg von der Förderung der Kohle bis zur Veredelung zum Brennstoff Koks verfolgten, dürften ihren Teil dazu beigetragen haben, den Teamgeist zu entwickeln.

©MINT-EC

 

Unterstützt wurden die Teilnehmenden durch den ehemaligen MMG-Schüler Leonardo Banh, der über das MINT-EC-Alumni-Programm und seinen ehemaligen Physik-LK-Lehrer Herrn Kastrup auf das Camp aufmerksam geworden war. Kastrup selbst, MINT-Koordinator des Mannesmann-Gymnasiums, zog ein positives Resümee des MINT-EC-Camps Stahl: „Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement thyssenkrupp, die Uni Du-E sowie HKM die extrem neugierigen und begabten Schülerinnen und Schüler fördern und begeistern. Hier zeigt sich Duisburg von seiner besten Seite.“
Ein ganz besonderer Dank geht an die Unterstützer des Camps, ohne die die Durchführung des für die Schülerinnen und Schüler kostenfreien Camps gar nicht möglich gewesen wäre: Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann, SCHULEWIRTSCHAFT NRW, der Förderverein der Ingenieurwissenschaften Universität Duisburg-Essen e.V. und dem zdi Zentrum Duisburg Niederrhein.

 

©MINT-EC
        

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