AG Südafrika

Das Projekt und der Kooperationspartner der Südafrika-AG kurz vorgestellt

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Das MMG bzw. die Südafrika-AG unterstützt in Kooperation mit dem Verein Masifunde (www.masifunde.de) sogenannte Learn4Life-Gruppen in Südafrika. Learn4Life ist ein außerschulisches Förderprogramm. Hier sollen den Teilnehmern allgemeine Fähigkeiten und Werte für das Leben vermittelt werden, die sie auch in ihr soziales Umfeld tragen, um somit die Gemeinschaft in den Townships zu stärken und  um das Verhalten und Miteinander positiv zu beeinflussen. An „Learn 4 Life“-Gruppen nehmen Kinder & Jugendliche aus einer Township teil. Townships, das sind die Elendssiedlungen in Südafrika, die während der Apartheit errichtet wurden. Die Lebensqualität ist in diesen Vierteln überwiegend entsprechend schlecht, das soziale Umfeld kritisch und auch die Versorgung mit Bildung ist defizitär. Das Learn4Life Programm ist für Kinder ab der dritten Klasse konzipiert und soll diese bis zum Schulabschluss begleiten. Die Gruppen sind aufgeteilt nach Altersstufen, jede Gruppe besteht aus bis zu 15 Kindern und trifft sich einmal pro Woche für mindestens zwei Stunden. In den Gruppenstunden findet neben klassischen Freizeitaktivitäten mit Sport, Spiel und Werken primär auch eine HIV/Aids- und Alkohol- und Drogenaufklärung sowie Life Skill Training statt. Letzteres zielt auf Wertevermittlung, Persönlichkeitsbildung sowie Förderung grundsätzlicher, fürs Leben wichtiger Kompetenzen.   Ziele im Einzelnen:

  • Sicherstellung der Integration der Kinder in ihrem sozialen Umfeld
  • Wissenstransfer
  • Ausbildung von Multiplikatoren, die sich aktiv an der Gestaltung ihrer Gesellschaft beteiligen und Erlerntes weitergeben können
  • Persönlichkeitsstärkung, um sich selbstständig vor Gefahren des sozialen Umfelds zu schützen und den eigenen Standpunkt auch in Situationen mit hohem Gruppendruck zu vertreten
  • Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und die eigene Gemeinschaft, um sich mit Problem wie HIV/Aids, Alkoholismus, Drogenmissbrauch und Gewalt öffentlich auseinander setzen zu können
  • Förderung eines modernen Wertesystems, das vereinbar ist mit der eigenen Kultur

Die Kinder und Jugendlichen sollen schließlich in die Lage versetzt werden, ihr Potential ausschöpfen zu können und ihnen soll dazu verholfen werden,  sich zu verantwortungsbewussten sowie aktiven Bürgern zu entwickeln. Im Hintergrund steht dabei das Ziel, den Kindern und Jugendlichen eine Lebensperspektive ohne Armut, soziale Benachteiligung und gesellschaftliche Isolation zu eröffnen. Markus Jeschke (Quelle der Fotos: Masifunde Newsletter)

Ein Blick in die Walmer-Township (Masifunde-Video) 
YouTube-Link


Walmer-Township aus der Luft

Unter folgendem Link (google-maps) erhalten Sie einen Überblick über die Walmer-Township aus der Luft. Mit der Street-View-Funktion haben Sie die Möglichkeit, sich die Township näher anzusehen (von angrenzenden Straßen aus).

Über Masifunde Zur Finanzierung seiner Programme ist Masifunde auf Spenden, Einnahmen aus Veranstaltungen sowie Preisgelder angewiesen. Masifunde wurde als eine der 25 besten gemeinnützigen Einrichtungen Deutschlands ausgewählt und gewann im Jahr 2008 den prestigeträchtigen „Marion-Dönhoff-Förderpreis für internationale Verständigung und Versöhnung“. Mit ihren Aktionen (z.B. Trödelmarkt und Cafe am Elternsprechtag)  unterstützt die Südafrika-AG die Bildungsarbeit des Vereins in der Walmer-Township.

Die Südafrika-AG im Schuljahr 2015/16

Besuch von Manelisi aus Südafrika

Im Dezember 2015 kam Manelisi aus Südafrika zu Besuch. Er ist ein Teil des Projektes Masifunde, welches wir durch unsere AG unterstützen. Er besuchte das Mannesmann Gymnasium für einen Tag, um uns etwas über sich und seine Heimat Südafrika zu erzählen. Er erklärte uns auch noch einmal aus erster Hand, wie unsere Spendengelder genutzt werden. Das Entwicklungsprogramm im Walmer Township in Port Elizabeth hat er als Jugendlicher selbst durchlaufen und erfolgreich abgeschlossen. Er arbeitet jetzt bei der Lebenshilfe in Bonn, um Menschen zu helfen, da er genau weiß wie wichtig es ist, Hilfe zu bekommen, wenn man sie braucht.

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Zuerst trafen sich die Mitglieder der Schülervertretung und die Klasse 7f von Herrn Ropohl mit Manelisi in der Aula, wo er grundlegende Dinge über seine Vergangenheit, seine Zukunft und von seiner Familie erzählte.

Nachher traf sich die Südafrika AG noch mit Manelisi, welcher dann etwas informeller im kleinen Kreis viel über sein bisheriges Leben in Südafrika erzählte. Wir hatten hier die Chance, ihm viele Fragen über sein Leben zu stellen, zum Beispiel: „Glaubst du deine Eltern sind stolz auf dich? Wie sieht dein Zuhause aus? Gibt es viel Kriminalität in den Townships?“

Der Tag hat uns, der Südafrika AG viel Spaß bereitet und wir haben viel über Südafrika gelernt.

Hier der Link zum Zeitungsartikel der WAZ:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/bildungs-report-aus-suedafrika-fuer-schueler-in-huckingen-id11370561.html

Café am Elternsprechtag

Am Elternsprechtag des Mannesmann-Gymnasiums haben wir, die Südafrika AG, eine Menge Geld mit unserem Kuchenverkauf eingenommen. Der komplette Erlös geht wie immer an unsere Partnergruppe in Südafrika.

Alle haben fleißig mitgeholfen und auch ein paar Schüler und Schülerinnen aus der 10 Klasse haben dazu beigetragen.

Zuerst wurde fleißig Kuchen gebacken und Waffelteig gemacht, Kaffee gekocht und alles vorbereitet.

Sowohl an unserem Stand wurde Kaffee und Kuchen verkauft, die Schüler und Schülerinnen sind aber auch in den einzelnen Klassenräumen herumgegangen und haben den Lehrern und Lehrerinnen Kuchen und Kaffee vorbeigebracht. Auch Spenden wurden gesammelt, die wir von den großzügigen Eltern erhielten. Es war eine erfolgreiche Aktion, die uns auch viel Spaß gemacht hat.

Wir hoffen, Sie kommen auch beim nächsten Mal wieder vorbei!

Wettbewerb des Bundespräsidenten

„Unterschiede verbinden – gemeinsam einzigartig“

Die Südafrika-AG hat dieses Jahr wieder an mehreren Wettbewerben teilgenommen, unter anderem am Wettbewerb des Bundespräsidenten. Wir hatten viele gute Ideen und wollten vor allem auch untere Partnergruppe zu diesem spannenden Thema mit einbinden. Wir haben uns dann für die Idee entschieden, eine Art Puzzle zu basteln.

Zuerst mussten wir aber herausfinden, wo unsere Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen und ob diese Unterschiede zwischen Jugendlichen aus einem Township in Südafrika und Jugendlichen aus Duisburg wirklich so groß sind wie diese natürlich klingen. Also überlegten wir uns einige Fragen über das alltägliche Leben in Südafrika und Deutschland und schickten diese unserer Partnergruppe. Auch wir beantworteten die Fragen für uns. Nachdem wir die Antworten aus Südafrika erhalten hatten, verglichen wir die Ergebnisse. Uns sind viele spannende Dinge aufgefallen und wir bekamen viele Ideen, um das Puzzle mit Fotos aus Duisburg und Südafrika zu gestalten. Wir warten aktuell noch darauf, ob wir einen Preis gewinnen, also Daumen drücken!

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Schülerwettbewerb „Europa für eine Welt“

Gemeinsam nahmen wir auch am Schülerwettbewerb „EuroVisions 2015 – Europa für eine Welt“ des Schulministeriums teil. Wir tauschten uns über Ideen aus und diskutierten über die Interpretation des Projekts. Unter Zeitdruck bastelten wir eine große Erdkugel, welche von mehreren Schülern gehalten wurde. Auf die Erdkugel zeigten Blitze, welche die schlechten Einflüsse auf die Erde darstellten. Auf ihnen standen Wörter wie Krieg, Zerstörung, Terrorismus usw. Ein Schüler hielt eine gelbe Sonne aus Pappe, welche Frieden und Zusammenhalt darstellte. Das Projekt hat viel Spaß gemacht, doch leider haben wir hier keine Platzierung erreicht.

 

 

 

        

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