Umbau_klDie Sanierungsarbeiten am Gebäude B gehen zügig voran. Die Abrissarbeiten der alten Fassade konnten mehrere Wochen schneller als geplant durchgeführt werden, erste Probearbeiten in den letzten Tagen haben gezeigt, dass auch das Herausbrechen der alten Fensterelemente und der darüber liegenden Betonstürze unproblematischer sein wird, als von den Fachleuten zunächst befürchtet. Nach den Feiertagen soll dann der Einbau der neuen Fenster zügig beginnen.

Auch im Innenbereich soll sich dann noch einiges tun, so muss ein modernes Bandschutzkonzept umgesetzt werden, Decken und Beleuchtung sollen erneuert werden.

Leider gibt es noch immer keine Einigung über die im Sommer zugesagten Zusatzmittel, die zur geplanten und dringend notwendigen Sanierung der Sanitäranlagen und der Heizungen notwendig sind. Die bereits geplanten Maßnahmen wurden aus Kostengründen wieder gestoppt. Trotz intensiver Verhandlungen mit dem IMD und einer ersten Gesprächszusage des Oberbürgermeisters, die nun aus Termingründen aber zunächst wohl doch nicht eingehalten wird, haben wir in der Sache noch keinen Fortschritt erreichen können.

Aus unserer Sicht müssen alle Arbeiten nun sofort durchgeführt werden, da das Gebäude einmal geräumt ist und der Unterricht im „Containerdorf“ stattfindet. Eine spätere Maßnahme würde nur den Unterricht erheblich stören. Abgesehen davon vermag es wohl niemand zu verstehen, warum man nun nach dem Einbau der Fenster die Wände wieder herstellen will, durch die genau die Heizungsrohre verlaufen, die man dann später herausreißen will.

Unser Unmut ist umso größer, als die Sanierung unserer Gebäude seit mehreren Jahren vorgesehen ist, damit also zu Zeiten geplant wurde, als von einem Konjunkturpaket niemand etwas ahnte und dann immer wieder verschoben wurde. Es kann also nicht angehen, dass nun ausschließlich Mittel des Konjunkturpaketes II genutzt werden und dass keinerlei Eigenmittel des IMD in die Renovierung fließen. Ohne Konjunkturpaket hätte die gesamte Sanierung aus Eigenmitteln bestritten werden müssen.

Vor allem auch mit Blick auf den Sanierungsstand der anderen Duisburger Gymnasien fordern wir nun mit Nachdruck den Abschluss der Arbeiten in unserem Haus. Dass dafür erhebliche Mittel notwendig sind, darf ja wohl nicht überraschen, denn wir sind das größte Gymnasium in Duisburg und auch den Sanierungsstau der letzten Jahre haben wir nicht zu verantworten.