IMG_3417_klVom 24. bis zum 25. November fuhren die ehemalige Politik-AG und andere engagierte Schüler der neunten bis zwölften Jahrgangsstufe unter der Leitung von Frau Pöschel und Frau Degner nach Berlin, um wie angekündigt die Duisburger Bundestagsabgeordnete der SPD Bärbel Bas zu treffen. Zuvor hatte es drei vorbereitende Treffen gegeben, um Hintergrundwissen für das Gespräch zu haben. Die dreizehn Schüler hatten trotz der Terrorwarnungen beschlossen alle mitzufahren und traten bis auf einen Krankheitsfall vollzählig die Reise an. Mit der Bahn ging es in vier Stunden Fahrt vom Duisburger zum Berliner Hauptbahnhof, wo ganz in der Nähe das A und O Hostel bezogen wurde. Der erste Tag des zweitägigen Aufenthalts konnte dann noch für Sightseeing, Shopping oder einen Besuch auf einem der vielen Weihnachtsmärkte genutzt werden. Am Abend traf sich die Gruppe dann wieder zum gemeinsamen Essen am Potsdamer Platz. IMG_3416_klAm Donnerstag waren die Fünfzehn dann im Bundestag eingeladen. Die verschärften Kontrollen vor dem Paul Löbe Haus bekamen die Schüler besonders zu spüren, denn sie wurden gleich zweimal, teilweise recht unfreundlich, kontrolliert. Die Anspannung des Personals war deutlich zu spüren. Zunächst stand ein Imbiss im Besucherrestaurant auf dem Programm, von dem aus man ein Peilschiff auf der Suche nach Bomben in der Spree beobachten konnte. Anschließend durfte die Gruppe für eine Stunde in den Plenarsaal und die Debatte über den Haushalt verfolgen. Glücklicherweise waren Wahlen angesetzt, die für alle Abgeordneten verpflichtet sind und so bekam man viele bekannte Politiker zu Gesicht. Darunter der Innenminister De Maizière, der eine Rede über innere Sicherheit hielt, Jürgen Trittin und Franz Müntefering. Das anschließende Gespräch mit Frau Bas war sehr interessant. Ihre Aussagen waren klar und aufschlussreich, anders als die vieler anderer Politiker. Die Schüler und Lehrer redeten mit ihr über Atomkraft, die Wehrpflicht, Chipkarten für Hartz-IV Kinder und Mindestlöhne. Als die SPD-Politikerin dann zu einer Abstimmung musste, durften Fragen über das Leben als Abgeordneter an ihren Büroleiter gestellt werden, der auch auf dem Mannesmann-Gymnasium war. Nach dem erfolgreichen Besuch im Reichstagsgebäude, gab es noch ein wenig Freizeit bis dann am Abend der Zug zurück nach Duisburg fuhr. Trotz Terrorgefahr kamen alle müde aber unversehrt wieder nach Hause, im Gepäck viele schöne Eindrücke von der Hauptstadt und dem Parlament.


Christina Tönshoff, Jgst. 12