Europaschule

Wie auch in den vergangenen Jahren haben in diesem Jahr viele SchülerInnen der 7., 9. und 10. Klassen unter Anleitung von Frau Irmer, Herrn Gerritzen, Frau Thomas und Herrn Poos am Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Der Wettbewerb dient dazu die Vielfalt Europas aus SchülerInnensicht kreativ darzustellen. Das Thema lautete dieses Jahr „Europa (un)limited“ und die TeilnehmerInnen entwickelten in verschiedenen Modulen wie „Migration überschreitet Grenzen“, „Das Digitale Ich“ oder „Über den eigenen Schatten springen“ mit großer Begeisterung Skulpturen, Präsentationen, Filme, Bilder, Texte, Kollagen u.v.m. entweder alleine oder in Gruppen.

Am erfolgreichsten waren dabei die Schülerinnen Kerime Hüner (9a), Sanja Reicherts (10c) und Ellen Hakam-Grey (10d), welche zur Preisverleihung mit der Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Dorothee Feller, am 03. Mai nach Düsseldorf eingeladen wurden. Dort wurden ihre Arbeiten gewürdigt und alle drei erhielten auf der Bühne eine Urkunde sowie einen Büchergutschein.

Im Nachfolgenden beschreiben die drei Gewinnerinnen ihre Projekte:

Kerime Hüner: Migration überschreitet Grenzen
„In meinem Text geht es um den weiten Weg meiner Großeltern aus der Türkei bis hier nach Deutschland mit all seinen Höhen und Tiefen. Dies ist bis heute ein großer Meilenstein in meiner Familiengeschichte.“

Ellen Hakam-Grey: Migration überschreitet Grenzen – oder auch nicht!
„Bei der Recherche für den Europäischen Wettbewerb bin ich auf mehrere Berichte gestoßen, die von illegalen Pushbacks an den Außengrenzen berichten. Viele Immigranten wurden unmenschlich behandelt oder sind sogar im Mittelmeer ertrunken. Das Verhalten der EU habe ich mit meiner Skulptur bildlich dargestellt und kritisiert. Dabei verkörpern die einzelnen Tonfiguren die verschiedenen Handlungsweisen der EU, z.B. wie sich die EU in der Presse besser darstellt und was hinter der Kamera wirklich passiert. Der Stern auf den Köpfen soll eine Art Heiligenschein sein. Betrachtet man die Skulptur von oben, so erkennt man auch, dass die EU-Sterne auf den Köpfen der Figuren zusammen mit den Sternen auf dem Boden die zwölf Sterne der EU-Flagge bilden. Der Wachskreis zusammen mit den gebückten Figuren stellt dabei die äußeren Grenzen und die Migranten dar. Letztendlich soll die Skulptur aber zum Nachdenken anregen und bleibt für eigene Interpretationen offen.“

 

Sanja Reicherts: Auf dem Weg zur Smarten Zukunft!
„Grüne Revolution, die Kraft der Zukunft, digitale Schule und zusammen stark. Das sind nur ein paar Stichpunkte, die in meinem Projekt eine wichtige Rolle gespielt haben. Wie die Entwicklung des ländlichen Raums für uns, die jüngere Generation in Europa, vorangebracht wird, wie man diese Entwicklung erreichen könnte und welche Länder Europas bereits mit einem guten Beispiel vorangehen, wollte ich durch meine Erarbeitung veranschaulichen. Dazu habe ich einen Text mit meinen Vorstellungen und Umsatzmöglichkeiten eines Smarten Dorfes verfasst und Best-Practice-Beispiele aus Mitgliedsländern der Europäischen Union herausgesucht. Auf Grundlage dessen habe ich dieses Dorf aus Legosteinen nachgebaut und somit mein eigenes Smartes Dorf kreiert. Durch dieses Projekt bin ich zu dem Fazit gekommen, dass Smarte Dörfer vielfältige Zukunftsaussichten für unseren ländlichen Raum bieten. Von sich noch entwickelnden Arbeitsmodellen, bis hin zur nachhaltigen Landwirtschaft – Smarte Dörfer sind der Schlüssel zur Entwicklung und Modernisierung unseres Umfeldes.“

Wir gratulieren sowohl den drei Gewinnerinnen als auch allen anderen TeilnehmerInnen. Viele weitere Projekte findet man auch im Best-of-Video des diesjährigen Wettbewerbs: https://www.youtube.com/watch?v=lXveHhIpkRc

Abschließend bleibt noch alle mindestens 16-Jährigen daran zu erinnern, dass am 09. Juni die Europawahl stattfindet. Nutzt eure Stimme!