Kaltenbach

Ski-Fahrt 2017

4:00 Uhr: Ein verlassenes Tal, der Wind pfeift durch die Baumwipfel und bewegt die mit Schnee bedeckten Pflanzen. Raubvögel drehen ihre Kreise und hin und wieder laufen Kleintiere vorbei.

7:45 Uhr: Ungewöhnliche Geräusche lassen sich vernehmen: Es ist die Gondelbahn, die die plötzliche Stille beendet und mit einer Armada von wintersportbegeisterten Jugendlichen und Erwachsenen, vereinzelt auch Kindern, den Weg zum Berggipfel erklimmt und mit einem Rattern in die Station einfährt. Kurzerhand die Skischuhe in die Bindung der Skier eingeklickt und mit einem Lächeln der Sonne entgegen – die Skistöcke gefasst, kann die lockere Aufwärmfahrt für den kommenden Skitag losgehen. Schon bald sollte die Bergspitze von einem paar dutzend Schülern mit Lehr-und Begleitpersonen des Mannesmann Gymnasiums erreicht sein.

Glücklich dem sitzplatzumkämpften Skibus entkommen zu sein, der die ca. 10km-Fahrt jeden Morgen absolviert, kommen die Schülerinnen und Schüler nun endlich in den Gruppen zusammen, um sich die Pisten herunter zu stürzen. Doch ist man zu schnell unterwegs, kommt ganz schnell Herr Dr. Zeyen („Carving-Gott“ (CG)) angefahren und belehrt einen hinsichtlich der Fahrtechnik – die auch wenn sie perfekt ist, immer noch ausbaufähig ist – eines Besseren.

Mittags gibt es dann auf der Hütte eine kleine Stärkung in Form von einer warmen Mahlzeit. Sobald die Pause um halb eins abgeschlossen ist, geht es mit dem „Sonnenjet“, dem „Heißem-Achter“, dem „Kristallexpress“ oder dem „Mizun“ – Sessellift wieder nach oben, um die nächsten Pisten unsicher zu machen.

15.30 Uhr: Sobald das Donnergrollen der energiegeladenen, pubertierenden Skifahrer/innen langsam nachgelassen hat und die Kanten der Skier sich wieder abgekühlt haben, legt sich das durch die Aura der Schüler erhitzte Klima der Skipiste wieder und die Natur bekommt ihre wohlverdiente Ruhe. Der durch die Skier verschobene Schnee wird allmählich wieder zu einer ebenen, weißen Fläche. Nachdem alle dann später, bis auf einige wenige Ausnahmen, unverletzt im Bus sitzen und sich lachend auf den Abend freuen, gibt es ein Abendessen mit Suppenvorspeise und nachfolgender Ansage der Lehrpersonen. Ist auch dies abgeschlossen, heißt es für die meisten Party machen/chillen in den oberen Stockwerken der Unterkunft.

22 Uhr: Sind alle mehr oder weniger beruhigt in ihrem Bett, bereiten sich die Schüler mental sowie physisch auf den nächsten Tag vor.

Bei diesem Spaß ist dann nur noch zu beachten, konsequent auf der Kante der Skier zu bleiben, damit auch alles glatt läuft.

Tim Steffens, Tristan Thierfelder, Elias Kress