Schulleitung

Update: Freitag, 18.06.2021, 17.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

ab Montag entfällt die Maskenpflicht im Außenbereich der Schule. Der Einfachheit halber hier ein Auszug aus der entsprechenden Schulmail:

„Die Maskenpflicht entfällt im gesamten Außenbereich der Schulen, insbesondere auf Schul- und Pausenhöfen sowie auf Sportanlagen.

Innerhalb von Gebäuden, also in Klassen- und Kursräumen, in Sporthallen, auf Fluren und sonstigen Verkehrsflächen sowie den übrigen Schulräumen besteht die Maskenpflicht weiter.

Es bleibt allerdings jeder Schülerin und jedem Schüler sowie allen in Schule tätigen Personen unbenommen, im Außenbereich freiwillig eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Die Freiwilligkeit, auch im Außenbereich eine Maske zu tragen, bedingt, dass es für die Schulen weder eine infektionsschutzrechtliche noch eine schulrechtliche Handhabe gegenüber einzelnen Mitgliedern der Schulgemeinde gibt, verbindlich das Tragen einer Maske durchzusetzen.

Alle übrigen Hygienemaßnahmen (z.B. Handhygiene, Durchlüftung von Klassenräumen) gelten fort. Auch die Pflicht zur Testung zweimal in der Woche bleibt bestehen.

Im Zusammenhang mit dem Wegfall der Maskenpflicht ist der Mindestabstand von 1,50 m nur noch innerhalb von Gebäuden von Bedeutung, wenn dort wegen eines besonderen pädagogischen Bedarfs (z.B. Sport) oder beim zulässigen Verzehr von Speisen und Getränken vorübergehend keine Maske getragen werden muss.“

 

Ich wünsche ein sonniges Wochenende

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: Samstag, 22. Mai 2021, 11.20 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

wie Sie inzwischen sicher schon erfahren haben, nehmen wir ab dem 31. Mai 2021 den vollen Präsenzunterricht wieder auf. Eine weitere Ausnahme könnte es nur geben, wenn die Inzidenzwerte nun noch einmal deutlich ansteigen würden.

Mit diesem Datum wird auch der volle Nachmittagsunterricht mit allen Angeboten wieder hochgefahren, ebenfalls öffnet die Mensa wieder. Leider hat der Schulträger angeordnet, dass es zunächst beim versetzten Schulbeginn, für uns also weiterhin 7.40 Uhr, bleiben soll. Wir haben schon jetzt den Schulträger und die DVG informiert, dass wir nach den Sommerferien wieder auf 8.00 Uhr zurückgehen müssen.

Weiterhin besteht Maskenpflicht, ein Mindestabstand in den Räumen kann bei vollen Klassenverbänden nicht mehr umgesetzt werden.

Jeweils am Montag und am Donnerstag, zu Beginn des Unterrichts, werden die Schnelltests durchgeführt. Da die gesamte Testlogistik einen ungeheuren zusätzlichen Aufwand bedeutet, möchten wir darum bitten, dass Schülerinnen und Schüler, die an einem Testtag krankheitsbedingt fehlen, vor Wiederaufnahme des Unterrichtes einen Test in einem Testzentrum durchführen und die Bescheinigung mitbringen. Sollte der Wiederbeginn des Unterrichts an einem Testtag liegen, dann ist dies natürlich nicht notwendig.

In vielen Lerngruppen werden noch Klassenarbeiten geschrieben. Mir ist bewusst, dass es dazu unterschiedliche Sichtweisen gibt. Vielfach hört man Stimmen, nun dürfe nicht die Leistung, sondern das soziale Miteinander müsse im Vordergrund stehen. Selbstverständlich ist dieser Aspekt von zentraler Bedeutung und wir haben dies im Blick. Überdies hoffen wir im nächsten Schuljahr wieder alle Möglichkeiten zu haben, um dem besonders nachzukommen. Aber wir haben darauf Wert gelegt, dass der Unterricht auf Distanz regulärer Unterricht ist, der auch in Leistungsüberprüfungen mündet. Wenn wir schon das Glück haben (ich habe damit ehrlich gesagt nicht mehr gerechnet…) in diesem Schuljahr noch einige Wochen regulären Unterricht zu haben, dann sollten wir diesen nun auch für Leistungsüberprüfungen nutzen. Ich glaube, auch für die Schülerinnen und Schüler ist eine Rückmeldung über den Leistungsstand ganz wichtig, damit sie wissen, wo sie stehen und ob das Lernen auf Distanz (und im Wechselunterricht) erfolgreich war. Die Rückmeldung dient auch als Bestätigung für die vielfältigen Mühen, die mit dem selbstständigen Lernen verbunden waren.

In einigen Lerngruppen lassen sich Unterrichtsausfälle durch die Langzeiterkrankung von Kolleginnen nicht mehr kompensieren. Ich bitte dafür um Verständnis, für das nächste Schuljahr arbeiten wir bereits jetzt an Neueinstellungen und entsprechenden Vertretungslösungen.

Die für den Distanzunterricht entliehenen iPads bitten wir vor den Sommerferien wieder in der Schule zurückzugeben.

Ich wünsche schöne „Pfingstferien“, der Unterricht beginnt wieder am nächsten Donnerstag, Mittwoch ist ein beweglicher Ferientag (Ersatz für Veilchendienstag).

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: Sonntag, 09. Mai 2021, 11.20 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

offenkundig sieht sich keine Dienststelle dafür zuständig, den Schulleiterinnen und Schulleitern der Duisburger Schulen nun auf dem Dienstweg mitzuteilen, dass morgen der Unterricht wieder beginnen kann.  Die Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums, das sonst eigentlich nicht zu meinen Erkenntnisquellen gehört, lässt aber darauf schließen.

Also gehen wir weiterhin davon aus, dass morgen der Unterricht wie beschrieben beginnt.

Genießen Sie den herrlichen Sonnentag.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: 07.05.2021, 12:00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

leider ist es im Augenblick nahezu unmöglich, verlässliche Aussagen zum Schulbetrieb in der kommenden Woche zu machen. Vermutlich haben Sie die Unstimmigkeiten bezüglich der Auslegung der gesetzlichen Vorgaben in der Presse auch mitverfolgt.

Zudem sind für die nächste, kurze Woche die Prüfungen im 4. Abiturfach, die mündlichen Prüfungen, angesetzt. Diese Planung sind natürlich von langer Hand getroffen worden und kurzfristig nicht mehr zu ändern. Dies bedeutet in jedem Fall, dass am kommenden Mittwoch, 12. Mai 2021, ganztägig unterrichtsfrei ist.

Stand jetzt, Freitag, 7. Mai 10.00 Uhr, werden wir am Montag den Wechselunterricht für die Jahrgänge 5-10 wieder aufnehmen. Wir beginnen dann mit der Gruppe „blau“.

Da die endgültige Entscheidung über die Öffnung der Schulen möglicherweise erst im Laufe des Samstag Abends fallen wird, könnte es im Extremfall dann am Wochenende doch noch zu einer Änderung dieser Entscheidung kommen. Bitte schauen Sie unbedingt noch einmal auf der Homepage nach, ob sich etwas ändert oder abonnieren Sie unseren Newsletter. Zusätzliche E-Mails können wir am Wochenende leider nicht verschicken.

Wie auch die Organe der Stadt Duisburg hätten wir uns gewünscht, die Schulen erst nach dem langen Wochenende wieder zu öffnen. Bis dahin liegen sicher auch verlässliche Daten über die längerfristige Entwicklung des Infektionsgeschehens in Duisburg vor.

Unterrichtsbeginn ist dann ab Montag wieder um 7.40 Uhr. Vor Beginn des Unterrichts müssen dann wieder Selbsttests durchgeführt werden, es sei denn, es liegt der Bescheid über einen negativen Test vor, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Sollte dies nun wirklich der Beginn vom Ende der Corona-Krise sein, dann nehmen wir zur Kenntnis, dass wir sehr viel gelernt haben über die Verbreitung von Viren und dem Schutz vor Ansteckung; dass wir am Ende in bemerkenswertem Tempo Impfstoffe zur Verfügung hatten und das Impfen dann Fahrt aufgenommen hat und vieles andere mehr – dass es aber bis zum Schluss den Behörden nicht  gelingt, Schulen planerische Sicherheit mit einem angemessenen  zeitlichen Vorlauf zu geben.

Das scheint einfach sehr schwierig zu sein….

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update: 30.04.2021, 13:00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

seit einigen Tagen sinken nun die Zahlen in Duisburg. Sie sind inzwischen deutlich unter 200 und im Duisburger Süden sogar schon unter der Grenze von 165, die ja für Schulschließungen maßgeblich ist (aber natürlich gilt dies nur für die Stadt als Ganzes). Ist das jetzt die erhoffte Trendwende? Es wäre so wünschenswert…

Zunächst stellen wir uns auf eine weitere Woche im Distanzunterricht ein und werden die weitere Entwicklung im Auge behalten.

Im Augenblick schreiben unsere Abiturientinnen und Abiturienten ihre Abiturklausuren und werden dann in der übernächsten Woche auch ihre mündlichen Prüfungen ablegen.

Absolut positiv ist die Entscheidung der Stadt Duisburg aufgenommen worden, nun allen Lehrerinnen und Lehrern ein Impfangebot zu machen. Dies ist ein starkes Signal unserer Stadt, die in der Krise wirklich an vielen Stellen tatkräftig die Schulen unterstützt hat. Die meisten Kolleginnen und Kollegen haben ihren ersten Impftermin schon am Wochenende.

Natürlich brauchen wir im nächsten Schritt auch eine Impflösung für die Familien bzw. für die Schülerinnen und Schüler selbst. Mein Eindruck ist, dass jetzt Bewegung in die Sache kommt und vielleicht auch bald Jugendliche und Kinder geimpft werden können. Zumindest mit Blick auf das kommende Schuljahr würde das Perspektiven eröffnen.

Was wir uns alle wünschen: Ein ganz „normales“ Schuljahr…mit Sportunterricht, mit Singen, mit Gruppenarbeit, mit Klassenfahrten und Ausflügen, Exkursionen, Theateraufführung, Konzert, Sportfest usw.…man wird ja nach einen Jahr mal träumen dürfen…

Einen guten Start in den Mai…nochmal ohne Tanz

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

 

Update: 23.04.2021, 13:00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

leider zeichnet es sich ab, dass der Distanzunterricht für die Stufen 5 – 10 bis auf weiteres fortgesetzt werden muss. In Duisburg steigen die Infektionszahlen kontinuierlich weiter an, zudem ist durch das bundesweite Gesetz nun ja der Wert 165 als Schwellenwert für Schulschließungen festgelegt. Diesen werden wir auf absehbare Zeit nicht unterschreiten.

Mir ist bewusst, dass bei allen Beteiligten die Kräfte schwinden und die Perspektive fehlt. Und dennoch: Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass Distanzunterricht eine Form des Unterrichtes ist, die uns auch in Zukunft erhalten bleiben könnte. Selbst wenn demnächst Lehrerinnen und Lehrer geimpft werden sollten, so bleiben die Schülerinnen und Schüler weiter gefährdet und können die Infektion weitertragen.

Aus diesem Grund werden wir uns in den nächsten Tagen auch noch einmal Gedanken über verbindlichere Regeln für den Distanzunterricht und für die Beteiligung an Videokonferenzen machen. Aber schon jetzt möchte ich dazu einige vorläufige Anmerkungen machen:

  • Zumindest in den nächsten Wochen bleibt uns der Distanzunterricht erhalten. Es ist notwendig, dass die Internetanbindung und die digitalen Endgeräte eine Beteiligung auch an Videokonferenzen ermöglichen. USB-Videokameras sind inzwischen auch zu vernünftigen Preisen wieder zu erhalten, ebenso z.B. einfache Headsets, die man nutzen kann, um eine Rückkopplung zu vermeiden oder andere Familienmitglieder bei der Arbeit zu stören.
  • Die aktive Beteiligung im Distanzunterricht, auch bei Videokonferenzen, wird als Teil der sonstigen Mitarbeit gewertet. Leider zu häufig wird angeführt, es gebe technische Probleme, man könne nicht mitmachen. Diese Probleme sollten nach einem Jahr weitgehend ausgeräumt werden können.
  • Noch einmal weise ich auf die rechtlichen Bestimmungen hin: Das Mitschneiden von Videounterricht und das Erstellen von Screenshots ist nicht erlaubt. Sicher werden einige Schülerinnen und Schüler dies mit bester Absicht tun, um die Materialien später noch zur Verfügung zu haben, aber dies öffnet auch Tür und Tor, um mit diesen Aufnahmen Dinge zu tun, die definitiv strafwürdig sind. Lehrerinnen und Lehrer stellen notwendige Materialien den Schülerinnen und Schülern über IServ zur Verfügung. Ebenso ist die Anwesenheit von Dritten bei Videokonferenzen nicht erlaubt. Dies gilt auch für Sie als Eltern. Es handelt sich hier um Unterricht, für den die gleichen Regeln gelten wie hier in der Schule. Nun geht es nicht darum, dass man nicht möglicherweise im gleichen Raum sitzt und arbeitet, sondern um Fälle, in den Eltern sich aktiv in Konferenzen einmischen und das Verhalten von Lehrerinnen und Lehrern kommentieren.

Ein Hinweis noch zu Klassenarbeiten: Im Distanzformat können zunächst keine regulären Klassenarbeiten geschrieben werden. Dennoch wollen (und müssen wir nach Stand heute) am Ende des Schuljahres gesicherte Leistungsnoten erteilen. Aus diesem Grund werden wir in den nächsten Wochen zunehmend auch Prüfungsformate anwenden, die im Distanzunterricht möglich sind. Dies ist sicher nicht immer ganz einfach und stellt im einen oder anderen Fall auch einen Versuch dar, dennoch gehört auch die Überprüfung von Erlerntem zum schulischen Alltag und auch hier müssen wir zwangsläufig neue Wege gehen.

Wegen einiger Nachfragen hier noch einmal der Hinweis, dass der Eilausschuss der Schulkonferenz der Verlegung des beweglichen Ferientages von Veilchendienstag auf Mittwoch nach Pfingsten zugestimmt hatte. Es ist an diesem Tag unterrichtsfrei.

Ich wünsche ein sonniges Wochenende.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

 

Update: 16.04.2021, 16:55 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

Kein Wechselunterricht ab Montag, 19. April 2021. Distanzunterricht und Präsenzunterricht nur für die Jahrgänge 11 und 12.

 

kaum hatten wir – nach stundenlangem Warten und wiederholtem Aufrufen der Mailboxen am Freitagmittag alles für den Wechselunterricht veranlasst und die Schule verlassen -, da erreicht uns dann doch die Nachricht, dass die Schulen in der nächsten Woche weitgehend geschlossen bleiben und es zunächst so weitergeht, wie in der zurückliegenden Woche.

Auch nach nunmehr 14 Monaten Pandemie, in denen ich glaubte, alle Varianten von Informationschaos kennengelernt zu haben, bin ich heute absolut fassungslos über diese Art der Entscheidungsfindung und -übermittlung. Die Arbeit von Schulleitungen und Lehrerinnen und Lehrern wird hier mit Füßen getreten, das immer wieder von höchster Stelle ausgedrückte Bedauern für die Planungsunsicherheit in den Familien klingt wie Hohn, denn es folgen keine Taten.

Obwohl jeder von uns seit Mittwoch bereits wusste, dass die Inzidenz in Duisburg über 200 liegen würde, wurde die zwingende und unausweichliche Entscheidung bis heute Nachmittag herausgezögert. Ganz ehrlich: Mir fehlen hierfür einfach die Worte…

Der Unterricht ab Montag für die Jahrgänge 11 und 12 beginnt wieder um 8.00 Uhr, am Montag und am Mittwoch werden vor Unterrichtsbeginn die Selbsttests durchgeführt bzw. durch Vorlage eines Bürgertests ersetzt.

Bitte entschuldigen Sie das Informationschaos, wir konnten leider nichts daran ändern.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update: 16.04.2021, 12:00 Uhr

Aufgrund der neuen Mitteilungen, ist das untenstehende Update hinfällig. Die aktuellen Infos entnehmen Sie dem obenstehenden Update.

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

leider kann ich Ihnen auch am heutigen Freitag nicht endgültig sagen, wie es am Montag in der Schule weitergehen wird. Dem Vernehmen nach hat der Krisenstab der Stadt Duisburg den Antrag auf vollständige Schließung der Duisburger Schulen gestellt, eine abschließende Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Da die Rückkehr der Schülerinnen und Schüler in den Präsenzunterricht – vor allem wegen der anstehenden Coronatests – einen erheblichen Planungs- und Vorbereitungsaufwand bedeuten, bleibt uns jetzt nichts anderes übrig, als uns auf diesen Fall vorzubereiten.

Ausdrücklich weise ich aber darauf hin, dass sich eine andere Sachlage im Laufe des Wochenendes ergeben kann und bitte Sie, sich hier auf der Homepage zu informieren. Sollten Sie den Newsletter abonniert haben, dann erhalten Sie neue Nachrichten zeitgleich übermittelt und brauchen nicht wiederholt auf die Seite zu gehen. Die Texte auf der Homepage und im Newsletter sind identisch.

Wechselunterricht: Nach Vorgaben der Landesregierung beginnt ab Montag wieder der Wechselunterricht. Wir starten mit Gruppe „Blau“.

Testpflicht: Seit den Osterferien gibt es in den Schulen in NRW eine Verpflichtung zur Teilnahme an Corona-Selbsttests. Diese werden jeweils montags/mittwochs bzw. dienstags/donnerstags vor Beginn des Unterrichtes in den jeweiligen Lerngruppen durchgeführt. Für die Abiturientinnen und Abiturienten gibt es abweichende Regelungen, die in der Stufe kommuniziert werden. Der Unterricht beginnt wie bereits vor den Ferien um 7:40 Uhr. Das geänderte Stundenraster finden Sie hier.

Schülerinnen und Schüler, die nicht am Selbsttest teilnehmen, werden umgehend nach Hause entlassen. Ein Anspruch auf Distanzunterricht besteht in diesem Falle nicht.

Der Selbsttest in der Schule kann ersetzt werden durch die Testbescheinigung (nicht älter als 48 Stunden) aus einem Testzentrum, die dann in der Schule am Testtag vorgelegt werden muss.

Dies ist der rechtliche Rahmen, den ich Ihnen hier wiedergebe und den umzusetzen ich verpflichtet bin. Wie viele von Ihnen habe ich natürlich auch Fragen an diese Vorgehensweise. Aber es steht mir natürlich nicht zu, an diesem Vorgehen etwas zu ändern.

Erneuern möchte ich meinen Appell von gestern, die Möglichkeiten der Testung in den Testzentren der Stadt Duisburg wahrzunehmen.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle auch einmal für die Bereitschaft aus der Elternschaft, uns bei der aufwendigen Testlogistik zu unterstützen. Allerdings müssten auch diese Personen dann wiederum getestet werden, außerdem ist noch nicht ganz klar, ob im Rahmen der gültigen Verordnungen „fremde“ Personen in die Schule kommen dürfen.

Ich wünsche Ihnen und Euch allen – trotz allem – ein schönes Wochenende.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: 15.04.2021, 13:00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

die neue Schulmail von gestern Abend kündigt für NRW eine Wiederaufnahme des Wechselunterrichtes für die nächste Woche an. Allerdings sollen Sonderregelungen für Städte und Kreise gelten, in denen die Inzidenz über 200 steigt. Für Duisburg ist dies seit heute der Fall und der Krisenstab der Stadt Duisburg berät darüber, ob die Schulen in Duisburg nicht geschlossen bleiben müssen.

Aus diesem Grunde kann ich den Schülerinnen und Schülern und auch den Familien insgesamt heute keine verlässliche Planungsgrundlage für die nächste Woche geben. Ich hoffe, dass dies morgen möglich sein wird. Da wir aber in der Vergangenheit gelernt haben, dass regionale Schulschließungen von Düsseldorf genehmigt werden müssen, könnte sich das Verfahren auch noch bis ins Wochenende ziehen.

Mehrfach wurden auch Zweifel an den Selbsttests in der Schule laut. Zurecht, möchte ich sagen. Mitglieder der Schulleitung verwenden den größten Teil ihrer Arbeitszeit darauf, Testszenarien durchzuspielen und Testungen vorzubereiten. Dabei darf natürlich auch die lückenlose Dokumentation nicht vernachlässigt werden. Und als wäre dies nicht schon genug wurden uns nun Testmaterialien eines neuen Anbieters geschickt. Hier muss man zunächst die Teströhrchen von Hand mit 10 Tropfen Testflüssigkeit auffüllen (ich wage mir das nicht vorzustellen, wenn tatsächlich alle 1250 Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche getestet werden müssten…). Dann halten die Kappen auf den Teströhrchen nicht zuverlässig und manchmal ergießt sich die gesamte Flüssigkeit auf das Testkit, dann muss die Prozedur wiederholt werden. Mir fehlen die Worte…

Daher mein dringender Appell: Wenn Sie die Arbeit der Schule unterstützen wollen, dann vereinbaren Sie bitte Testtermine in den Duisburger Testzentren. Für den Süden kommen hier der Steinhof, der ehemalige Realparkplatz in Großenbaum, die Eishalle und Hüttenheim in Frage. Freie Termine lassen sich sehr einfach auf der Seite „Duisburg-testet“ finden und buchen. Dieser Test ist sicher aussagekräftiger, weil von Profis durchgeführt, als die Selbsttests und entlastet die schulischen Abläufe erheblich. Ein zusätzliches Risiko durch den Test in größeren Gruppen wird vermieden. Ich möchte auch betonen, dass es in der Schule keinerlei Gruppendruck gibt, sich in der Gemeinschaft zu testen. Wer ein Testergebnis vorlegen kann genügt der Testpflicht in vollem Umfang.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: 09.04.2021, 14:00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

nach einem Jahr Schule im Ausnahmezustand bedurfte es keiner hellseherischen Fähigkeiten um zu wissen, dass uns die Informationen zum Schulbetrieb nach den Osterferien erst wieder im letzten Augenblick erreichen würden. Auch an dem Umstand – obwohl wiederholt und vielstimmig kritisiert – dass zunächst immer erst die Presse informiert wird und dann mit Verzögerung diejenigen, die mit den Beschlüssen umgehen müssen, hat sich bedauerlicherweise nichts geändert.

Mir ist aber sehr wohl bewusst, dass wir inzwischen auf alle in der Pandemie erdachten Konzepte zurückgreifen können – nun also zunächst einmal weitgehend wieder Distanzunterricht – dass es aber besonders für alle Familien eine erneute Herausforderung bedeutet, in kürzester Zeit die nächste Woche zu organisieren.

Zu den Regelungen: Die Klassenstufen 5-10 werden in der kommenden Woche ausschließlich im Distanzunterricht unterrichtet. Dies ist ja in mehreren Wochen erprobt worden. Wie bisher stehen die Aufgaben im Aufgabentool bei IServ und die entsprechenden Videokonferenzen werden von den Lehrkräften angekündigt.

Die Jahrgangsstufen 11 und 12 werden nach dem Plan unterrichtet, der bereits ab Mitte Februar galt: Wir werden wieder in Blöcken unterrichten, sodass den Kolleginnen und Kollegen möglichst viel Zeit bleibt, den Distanzunterricht in den anderen Stufen zu organisieren. Den Schülerinnen und Schülern geht noch eine gesonderte E-Mail der Stufenleitungen zu.

Vorübergehend setzen wir den Unterrichtsbeginn wieder auf 8.00 Uhr fest, denn das vermeintliche Problem mit zu vollen Bussen fällt weg.

Für den Präsenzunterricht – also zunächst für die Stufen 11 und 12 – gilt Testpflicht. Ansonsten ist eine Teilnahme am Unterricht nicht möglich. Der Test kann zu Unterrichtsbeginn in der Schule durchgeführt werden oder aber durch einen Nachweis eines negativen Bürgertests, der zum Zeitpunkt des Tests in der Schule nicht älter als 48 Stunden sein darf, nachgewiesen werden. Am Montag wird der Test für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11 und 12 zu Beginn des Unterrichtes durchgeführt, die zweite Testung im Laufe der Woche werden wir noch organisieren.

Die Notbetreuung für die Klassen 5 und 6 muss wieder angeboten werden. Benutzen Sie dazu bitte das beigefügte Anmeldeformular. Geben Sie dies Ihrem Kind am Montag mit in die Schule. Die Betreuung kann aus organisatorischen Gründen erst um 8.30 Uhr beginnen, zu Beginn wird ebenfalls ein Selbsttest durchgeführt.

Wie auch in der Vergangenheit weise ich darauf hin, dass die Notbetreuung in unserem Gymnasium ausschließlich vom Lehrpersonal wahrgenommen werden kann. Die eingebundenen Lehrerinnen und Lehrer können dann keinen Distanzunterricht durchführen. Ich bitte daher auf diese Möglichkeit nur im äußersten Notfall zurückzugreifen.

Aus meiner Sicht zeichnet sich ab, dass dieses Schuljahr nicht geordnet zu Ende geführt werden kann. Natürlich kann man dazu Genaueres noch nicht sagen. Eine Forderung möchte ich abschließend aber doch in den Raum stellen: Natürlich ist Impfstoff ein knappes Gut und die Frage einer gerechten Verteilung schwierig, aber: Wenn die Öffnung von Schulen höchste Priorität hat und man uns täglich ängstigt mit neuen Meldungen, dass die neuen Mutationen aggressiver und auch für jüngere Menschen lebensgefährlich sind, dann müssen Lehrkräfte an allen Schulen des Landes nun umgehend geimpft werden.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update: 25.03.2021, 15:00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

in den vergangenen Tagen haben wir – wie angekündigt – die ersten Selbsttests mit den Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Trotz aller Bedenken rund um die Corona-Selbsttests lässt sich aber sagen, dass sich die Durchführung des Testes in den einzelnen Lerngruppen als recht unproblematisch erwiesen haben. Ich bin selbst in unterschiedliche Lerngruppen gegangen, um mir ein Bild zu machen. Wenn man dem Ganzen auch etwas Positives abgewinnen will, dann ist es sicherlich die Freude darüber, mit welcher Ernsthaftigkeit und Disziplin unsere Schülerinnen und Schüler diesen Test angegangen sind. Nun sind sicherlich auch alle Aufregungen und Sorgen rund um einen solchen Selbsttest genommen, sodass man sich durchaus vorstellen kann, dass solche Schnelltest in den nächsten Monaten zum Schulalltag gehören könnten, ohne den Unterricht allzu stark zu beeinträchtigen.

Insgesamt sind bei allen getesteten Schülerinnen und Schüler drei Tests positiv angeschlagen, die daraufhin notwendige Nachtestung (Schnelltest im Testzentrum) hat bislang aber keinen bestätigten Infektionsfall ergeben. Hier liegen allerdings noch nicht abschließend die geforderten PCR Tests vor. Diese werden aber mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auch negativ sein und werden nur zur absoluten Sicherheit auch noch durchgeführt.

Für die Osterferien ist die Lieferung weiterer Tests angekündigt. Nach heutigem Stand würden wir dann zu Schulbeginn nach den Osterferien noch einmal eine Testreihe starten. Die bisher ausgesprochenen Widersprüche gegen die Schnelltests in der Schule haben weiterhin Gültigkeit. Sollten Sie einen solchen Widerspruch erteilt haben, es aber in Zukunft wünschen, dass ihr Kind an dem Test teilnimmt, dann müssen Sie uns dies wiederum mit einer kurzen schriftlichen Nachricht mitteilen.

Eine letzte Anmerkung zu den Selbsttests: Natürlich gibt es nach wie vor Fragen, und man wünscht sich, dass diese nun schnell geklärt würden. Natürlich sind sie nicht zu 100% „sicher“, allein, weil nicht jede Schülerin und jeder Schüler wirklich die Probenentnahme in der Nase perfekt durchführen kann. Aber nun, da die erste Aufregung vorbei ist, können wir dies ja auch beim nächsten Mal noch mal besser „üben“ und dann klappt das in Zukunft immer besser.

Wenn man über die Unzulänglichkeit dieser Testungen klagt, dann muss man die Frage stellen, welche Alternative wir im Augenblick haben: Ich sehe keine. Lehrerinnen und Lehrer haben täglich zum Teil über 100 Kontakte in Räumen – das spottet den AHA-Regeln – bekommen aber auf absehbare Zeit kein Impfangebot. Gleichzeitig warnt man aber vor den neuen Mutationen, die auch Kinder stärker betreffen und für jüngere Menschen gefährlicher sein sollen. Im letzten Jahr gab es keine Impfstoffe, da haben wir uns solidarisch eingefügt: Nun könnte man Lehrerinnen und Lehrer schützen (und damit im Übrigen auch ein ganzes Stück weit die Kinder, für die kein Impfstoff verfügbar ist), wenn denn die Öffnung der Schulen oberste Priorität haben soll und gegen alle Widerstände durchgesetzt wird.

In diesen Tagen sagte jemand im Hause, die Selbsttests seien ein stumpfes Schwert im Kampf gegen Corona, aber immerhin ein Schwert. Solange wir keine besseren Mittel haben, würde ich für die Teilnahme an den Tests werben wollen. Wer dies nicht möchte, würde uns helfen, wenn ein schriftlicher Bescheid aus einem der Testzentren vorgelegt würde.

Bislang gibt es aus Düsseldorf keine Hinweise darauf, wie der Unterricht nach den Osterferien weiterlaufen soll. Sicher ist dies bei der unklaren Lage im Augenblick auch besonders schwierig, dennoch beginnen nun die Osterferien. Wir werden also vermutlich sehr kurzfristig am Ende der Ferien entscheiden und Sie informieren müssen, wie es dann weitergeht.

Liebe Schülerinnen und Schüler liebe Eltern, wir stecken nach wie vor mitten in einer schwerwiegenden Krise. Es gibt keinen Anlass, irgendeine Art von vorläufigem Fazit zu ziehen. Nach der vielen Aufregung und dem Hin und Her in den letzten Wochen sind wir ziemlich erschöpft und freuen uns – sicher mit Ihnen gemeinsam – auf einige Tage Abstand und Erholung bei angekündigt schönem Wetter in den nächsten Tagen.

Ich bin sehr froh die Krise zusammen mit einer Schulgemeinde meistern zu können, die sich solidarisch zeigt, uns immer wieder Zuspruch zukommen lässt und in der großes Verständnis dafür herrscht, dass wir viele Entscheidungen umsetzen müssen, deren Sinnhaftigkeit und Zweckmäßigkeit auch von uns natürlich hinterfragt werden. Hoffen wir alle gemeinsam, dass der Frühling uns wie auch im letzten Jahr eine Verschnaufpause in der Krise beschert, die wir dann vielleicht mit einer Erhöhung des Impftempos nutzen können, sodass wir nicht im Herbst erneut mit steigenden Infektionszahlen zu kämpfen haben werden.

Ich wünsche Ihnen einige ruhige und erholsame Tage

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

 

Update: 18.03.2021, 19:00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

vermutlich verfolgen viele von Ihnen auch die Berichterstattung in den Medien, in deren Fokus auch Duisburg im Moment steht. Sicher wollen Sie auch wissen, wie wir als Schule zu den aktuellen Entwicklungen stehen. Daher möchte ich kurz den Sachstand schildern:

Zum Thema Schulschließungen in Duisburg könnte ich allenfalls eine persönliche Meinung äußern, sicher aber keine „dienstliche“. Die Entscheidungen finden im politischen Raum statt und werden auch von Fachleuten vorgenommen. Wir werden alle Beschlüsse, wie auch in der Vergangenheit, mit Blick auf das Wohl unserer Schülerinnen und Schüler umsetzen.

Zu den angekündigten Corona – Selbsttests: Wir befürworten grundsätzlich die Erhöhung der Testdichte, solange nicht ausreichend Impfstoffe vorhanden sind. Diese könnten z.B. in die Hand der Eltern gegeben werden, um den Test vor Schulbeginn zuhause durchzuführen.

Geplant ist es aber, diese im Unterricht durchzuführen. Bislang sind die Tests noch nicht in der Schule angekommen. Wir können also mit der umfangreichen Vorbereitungsarbeit noch nicht beginnen. (Laut Ankündigung sind die Testkits nicht fertig verpackt, sondern müssen zunächst aus unterschiedlichen Paketen zusammengestellt werden.)

Gravierender als praktische Fragen der Umsetzung sind aber rechtliche Bedenken bei mir und anderen Duisburger Schulleitern. Wir versuchen diese Fragen nun zeitnah zu klären und sobald wir hier Klarheit haben, werde ich Sie umfassend informieren.

Nur so viel vorab: Das jetzt geplante Vorgehen sieht vor, dass die Erziehungsberechtigten einem Selbsttest nicht zustimmen müssen, ihm allerdings schriftlich widersprechen können. In diesem sensiblen Bereich passiert also nichts ohne Ihre zumindest indirekte Zustimmung.

Sollten die Tests in der nächsten Woche durchgeführt werden, werde ich Sie rechtzeitig mit allen Informationen versorgen, die Sie benötigen, um hier eine Entscheidung treffen zu können. Vermutlich muss dies dann allerdings sehr zeitnah geschehen.

Der Schulträger weist darauf hin, dass die Kapazitäten für Schnelltests in den 14 Duisburger Testzentren zurzeit nicht ausgelastet sind und sich jeder Bürger testen lassen kann.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update: 10.03.2021, 10:00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

zwei Wochen vor Beginn der Osterferien krempeln wir ein weiteres Mal den Schulalltag um und gehen zu einem völlig neuen Modell über: Dem sogenannten Wechselunterricht.

Zu dieser Entwicklung ließe sich natürlich auch mit Blick in den politischen Raum sehr viel sagen, aber was nützt es alles: Die Beschlüsse sind umzusetzen und so wenden wir uns also den Fakten zu:

Für die Sekundarstufe I:

Der Unterricht findet im täglichen Wechsel statt: Mo, Mi, Fr / Di, Do.

Der Plan für die kommenden zwei Wochen sieht dann wie folgt aus:

115_Wochenraster

Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer teilen ihre Klassen in die Gruppen „blau“ und „weiß“ ein. Der Unterricht findet in den geteilten Klassen im Wesentlichen nach Plan statt, einzelne Änderungen sind aufgrund der Umstände möglich.

Der Ganztagsunterricht entfällt (keine Lernzeit / Silentium; keine Förder-Forderstunden; keine AGs), regulärer Nachmittagsunterricht findet statt und beginnt nach einer verkürzten Pause um 13.40 Uhr. Die Mensa ist nicht geöffnet, wir bitten ausreichend Verpflegung mitzubringen.

Der Unterricht beginnt regulär um 8.00 Uhr.

Noch vor den Osterferien können Klassenarbeiten geschrieben werden, wenn diese im Distanzunterricht entsprechend vorbereitet wurden und zunächst Präsenzunterricht stattfindet.

Für die S II nur eine Kurzinformation, da die Schülerinnen und Schüler alle per Mail ausführlich informiert werden: Der Unterricht in der EF und in der Q1 findet in geteilten Gruppen im Wechsel wie in der S I nach Plan statt. Der Unterricht in der Q2 findet in voller Gruppenstärke nach Plan statt.

Für alle Schülerinnen und Schüler gilt, dass medizinische Masken getragen werden müssen und darüber hinaus das bekannte Hygienekonzept weiter gültig ist.

Da alle Kolleginnen und Kollegen damit wieder im Rahmen der normalen Unterrichtsverpflichtungen in der Schule sind, entfällt ab Montag, 15.3.2021, weitgehend der Distanzunterricht. Videokonferenzen sind dann in aller Regel nicht mehr möglich. Für die unterrichtsfreien Tage werden die Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Aufgaben versorgt.

Das Angebot „study hall“ muss aus Raumgründen und Personalmangel eingestellt werden.

Zur Notbetreuung in Klasse 5 und 6 sind wir verpflichtet, haben aber auch dafür im Grunde weder entsprechende Räume zur Verfügung noch Personen, die die Betreuung übernehmen könnten. Wir möchten daher alle Familien, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen mussten bitten zu prüfen, ob es zunächst für die kommenden zwei Wochen auch noch andere Lösungen gibt.

Ausblick zum Schuljahresende: Es wurden einige Ankündigungen zum Schuljahresende bekannt gemacht, diese haben aber noch keine Gesetzeskraft, es ist aber davon auszugehen, dass diese so umgesetzt werden.

  • Es wird – anders als im letzten Jahr – eine Versetzung geben.

  • Es wird keine Warnungen („Blaue Briefe“) geben. Dies hat zur Folge, dass eine Minderleistung als nicht-gewarnt gilt und bei der Versetzungsentscheidung nicht berücksichtigt wird. Vereinfacht gesagt: Man kann sich eine „5“ mehr leisten. Allerdings gilt diese Regelungen nicht für Leistungen, die schon auf dem Halbjahreszeugnis nicht ausreichend waren. Diese Fächer gelten wie bislang damit als gewarnt.

  • Die Zahl der Klassenarbeiten wird in der S I auf zwei reduziert. In der EF besteht die Möglichkeit, auf eine Klausur zu reduzieren. Da in der EF vor den Osterferien keine Klausuren mehr geschrieben werden können, wird sich dies vermutlich schon aus Zeitnot so ergeben.

Alle diese Ankündigungen gehen natürlich optimistisch davon aus, dass nach den Osterferien ein mehr oder weniger regulärer Unterrichtsbetrieb wieder möglich sein wird.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: 17.02.2021, 11:00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

wie bereits angekündigt beginnt am Montag, 22. Februar 2021 der Präsenzunterricht für die Jahrgangsstufen 11 und 12 (Q1 und Q2) wieder. Die Schülerinnen und Schüler haben dafür einen neuen Stundenplan per Mail bekommen.

Wir konzentrieren uns zunächst auf die für das Abitur relevanten Fächer, die anderen Kurse bleiben vorerst im Distanzunterricht.

Die Fächer werden in 5-Stunden-Blöcken (Leistungskurse) und 3-Stunden-Blöcken (Grundkurse) unterrichtet. Damit erreichen wir stabile Lerngruppen, vermeiden unnötige Begegnungen und sorgen auch dafür, dass viele Kolleginnen und Kollegen nur an einem Tag in die Schule kommen, denn sie müssen ja gleichzeitig den Distanzunterricht für die anderen Lerngruppen aufrecht erhalten. Auf die großen Probleme organisatorischer Art, die mit der Kombination von Distanz- und Präsenzunterricht entstehen, hatte ich an dieser Stelle ja schon hingewiesen.

Wir haben die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, wenn möglich medizinische Masken bzw. FFP2 Masken zu tragen. Leider hat sich der Gesetzgeber hier bislang nicht festgelegt, uns scheint aber eine solche Maßnahme dringend geboten, denn wenn solche Masken selbst für flüchtige Begegnungen beim Einkaufen vorgeschrieben werden, dann sollte dies auch für die Schule, wo man über mehrere Stunden zusammen ist, gelten.

Wie es dann in ein oder zwei Wochen weitergeht? Wir wissen es nicht…

Für uns ist es sehr schwierig, ein so komplexes und großes System immer wieder neu kurzfristig an die neuen Vorgaben anzupassen. Auch in den nun „eingeübten“ Distanzunterricht kommt damit neue Unruhe.

Um aber nicht missverstanden zu werden: Wir freuen uns natürlich, dass der Unterricht schrittweise wieder aufgenommen werden soll. Vor allem unsere Abiturientinnen und Abiturienten können wir dann angemessen auf die Prüfungen vorbereiten. Wenn die Schulen nicht doch noch einmal geschlossen werden, dann haben wir dafür auch ausreichend Zeit.

Alles Weitere wird sich finden…daran haben wir uns nach einem Jahr inzwischen gewöhnt.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: 12.02.2021, 17:00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

am Donnerstagmittag erreichte uns die neue Schulmail. Die für den Schulbetrieb relevanten Änderungen treten erst am 22. Februar in Kraft und gelten dann zunächst für zwei Wochen. Von daher bleibt uns etwas Zeit, um über die Beschlüsse zu beraten und zu planen.

So viel aber vorab:

  • Für die Klassen 5 – 10 bleibt es weiter beim Distanzunterricht. Die Zahl der Klassenarbeiten in diesem Halbjahr wird von 3 auf 2 reduziert.
  • Unterricht in Präsenzform findet ab dem 22. Februar wieder für die Stufen 11 und 12 statt, weil es hier um die unmittelbare und die langfristige Vorbereitung auf die Abiturprüfung geht.

In welchem Umfang und in welcher organisatorischen Form dieser Unterricht durchgeführt wird, müssen wir noch entscheiden, ich stehe hier auch in einem Abstimmungsprozess mit den anderen Duisburger Gymnasien.

Am Dienstag werden wir in der Schulleitung unsere Planung abschließend beraten und dann die Schulgemeinde informieren.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update: 29.01.2021, 15:00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

auch wenn die Zäsur in diesem Schuljahr kaum spürbar ist: Mit den Halbjahreszeugnissen, die am Freitag ausgegeben werden, endet das erste Schulhalbjahr. Obwohl die letzten Wochen einen ganz anderen Eindruck bei uns hinterlassen, ist dieses Halbjahr doch weitgehend „normal“ gelaufen, die erteilten Noten sind aussagekräftig und fußen auf einer soliden Beurteilungsgrundlage, auch wenn am Schluss die ein oder andere Klassenarbeit nicht mehr geschrieben werden konnte. Sicherlich viel entscheidender wird sein, wie sich dann die Situation mit der Versetzung im Sommer gestalten wird.

Der routinemäßige Eintrag zum Wiederbeginn des Unterrichtes auf der Zeugnisrückseite am 1. Februar darf natürlich nicht missverstanden werden als Hinweis auf Unterricht in der Schule. Wie Sie sicher aus den Medien wissen, wird der Distanzunterricht bis mindestens zum 12. Februar fortgesetzt.

Die Infektionszahlen in Duisburg, vor allem auch im Duisburger Süden, sinken ja erfreulich, aber es bleibt die große Sorge vor einer Mutation des Virus, so dass von einer Entspannung der Situation kaum auszugehen ist.

Insgesamt nehme ich wahr, dass der vollständige Distanzunterricht deutlich besser läuft als die „Mischform“ vor Weihnachten. Ich hatte schon darauf hingewiesen, dass die Konzepte für den Distanzunterricht im Sommer erarbeitet worden sind und auch von der Schulkonferenz genehmigt wurden. Diese können aber nur greifen, wenn die Lehrerinnen und Lehrer nicht zeitgleich im Unterricht und am häuslichen Rechner sitzen sollen. Daher schaue ich auch mit einer gewissen Sorge auf die Wochen nach dem 15. Februar. Natürlich wünschen wir uns alle, dass die Schülerinnen und Schüler bald wieder in die Schule kommen können, aber geteilte Gruppen werden uns ggf. erneut vor große Probleme stellen und ich warne schon jetzt davor, dass der Distanzunterricht dann unmöglich in der Qualität fortgesetzt werden kann, wie er derzeit durchgeführt wird.

Schon jetzt ist die Belastung der Lehrkräfte immens – dies ist ja inzwischen sogar in der Presse durchgesickert. Natürlich wünscht, ja braucht jede Schülerin und jeder Schüler eine Rückmeldung, ob gut gearbeitet wurde, ob die Arbeiten richtig erledigt wurden, von der nötigen Anerkennung für das Geleistete mal abgesehen. All dies ist hier in der Schule ganz selbstverständlich und jetzt umso wichtiger. Aber ganz lebenspraktisch: Wie kann eine Lehrperson, die 150, in manchen Fällen aber auch weit über 200 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, diese alle jetzt individuell begleiten und den direkten Kontakt halten?  Ich entnehme vielen Mails und Gesprächen, dass die Kolleginnen und Kollegen alles geben, um diese Krise zu meistern, aber es gibt einfach Grenzen dessen, was machbar ist.

Vieles müssen nun Sie als Eltern übernehmen, dies ist uns, wo viele von uns ja auch Eltern schulpflichtiger Kinder sind, sehr wohl bewusst und wir wissen um die Herausforderung. Aber es ist keine Phrase, dass die Schulgemeinde sich in der Vergangenheit immer durch große Solidarität ausgezeichnet hat und so solidarisch und gemeinsam und mit vereinten Kräften werden wir diese Krise durchstehen, da bin ich ganz sicher.

Einige praktische Hinweise noch: Der pädagogische Tag der Lehrerinnen und Lehrer kann wegen der Anmeldungswoche nicht am 1. Februar stattfinden, sondern wird auf den 12. Februar verschoben. Er wird im Videoformat stattfinden und wird sich, welche Überraschung, mit der Digitalisierung von Unterricht befassen.  Für die Schülerinnen und Schüler bleibt dies weitgehend ohne Auswirkungen, allerdings können an diesem Tag dann natürlich keine Videokonferenzen durchgeführt werden.

Der Eilausschuss der Schulkonferenz hat der Verlegung eines beweglichen Ferientages zugestimmt: Der Veilchendienstag ist regulärer Unterrichtstag, der bewegliche Ferientag wird auf den Mittwoch nach Pfingsten verlegt. (Regelung gilt vorbehaltlich, dass das Ministerium an dieser Regelung nicht noch kurzfristig etwas ändert.)

Die Gründe für diese Verlegung sind vielschichtig: Falls mit dem 15. Februar wieder Präsenzunterricht möglich ist, dann macht es wohl wenig Sinn, gleich mit zwei freien Tagen zu beginnen. Wenn es beim Distanzunterricht für alle bleibt, dann hat niemand was von einem beweglichen Ferientag. Eine Kurzreise wird wohl auch keiner von uns über Karneval antreten können, gefeiert wird nicht. Der Mittwoch nach Pfingsten wird hoffentlich zumindest besseres Wetter bieten, vielleicht einen Kurztrip in die Eifel?, in jedem Fall ist es ein zusätzlicher Korrekturtag für die Kolleginnen und Kollegen im Abitur, denn durch die Verlegung der Abiturklausuren ist die Korrekturzeit (Erst- und Zweitkorrektur) insgesamt sehr knapp.

Falls Sie jetzt fragen: Warum dann nicht auch den Rosenmontag verlegen?, dann antworte ich augenzwinkernd, weil dies ein rheinisches Hochfest ist, ernsthaft aber, weil sich wirklich kein sinnvoller Tag im Sommer mehr finden ließ, an dem nicht entweder Abiturprüfungen stattfinden, oder aber es sich um einen Wochentag handeln würde, der bereits zu oft in dieser Zeit ausfällt und damit möglicherweise die Unterrichtskontinuität in einzelnen Fächern nicht mehr gewährleistet wäre.

Sie erkennen aber an all diesen Überlegungen, dass wir ganz fest daran glauben, dass Präsenzunterricht bald wieder möglich sein wird und wir uns dann alle über einen unterrichtsfreien Tag freuen können. Alles andere will ich mir jetzt nicht ausmalen.

So warten wir erneut  auf die Entscheidungen, die Mitte Februar getroffen werden müssen.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update: 15.01.2021, 16:45 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

eine Woche des „Distanzlernens“ liegt hinter uns und ich möchte vorab sagen: Aus meiner Sicht läuft es sehr viel besser und reibungsloser, als man hätte befürchten können.

Wenn sich am Montag um 8.00 Uhr Millionen deutscher Schülerinnen und Schüler versuchen auf den diversen Lernplattformen anzumelden, dann muss es doch eigentlich wundern, dass die Systeme nur für einige Zeit im „Off“ waren und jetzt doch stabil laufen. Ich hatte, ganz ehrlich, mit sehr viel gravierenderen Zusammenbrüchen gerechnet. Dass die Schulen nun weitgehend reibungslos digital arbeiten können – wer hätte dies noch vor einigen Monaten für möglich gehalten. Ich halte das für eine große Leistung.

An der ein oder anderen Stelle läuft natürlich noch nicht alles „rund“: Einige meinen, es gebe zu wenig Videokonferenzen, andere sehen das gegenteilig. Manche stöhnen unter zu vielen Aufgaben, andere kommen gut klar. Ja, das ist so und lässt sich im Detail wohl auch nicht gänzlich abstellen (ist aber auch im Schullalltag sonst so…). Wenn man aber bedenkt, dass wir auch hier innerhalb weniger Monate ein völlig neues Konzept von Unterricht auf die Beine gestellt haben, auf das wirklich niemand vorbreitet war, für das Lehrerinnen und Lehrer nie ausgebildet wurden und das für Schülerinnen und Schüler ein völliges Umdenken und  vor allem eine sehr große Selbstdisziplin erfordert, dann kann man eigentlich nur erstaunt sein, was alles geht.

Aus der Ausnahmesituation des Frühjahrs 2020 ist nun endgültig eine Art „Dauerzustand“ geworden, mit dem wir uns leider zu arrangieren haben. Kaum haben wir die letzten Beschlüsse vor einer Woche umgesetzt, da warten wir schon wieder gespannt auf die neuerlichen Beschlüsse, wie es ab dem 1.2. weitergehen soll. Aber wir alle sind ja inzwischen ein wenig gelassener geworden und werden auch die nächsten Hürden meistern.

Ich wünsche uns weiter einen „langen Atem“ und Geduld und natürlich Gesundheit.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: 08.01.2021, 13.30 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

wie schon aus den Medien zu erfahren war, wird der Unterricht ab Montag, 11. Januar 2021 in allen Jahrgangsstufen ausschließlich als Distanzunterricht erteilt. Da nun parallel kein Unterricht in der Schule stattfinden muss, können wir uns gemeinsam ausschließlich auf den Unterricht auf digitalem Wege konzentrieren.

Den vollständigen Text der Schulmail vom 7.1.2021 finden Sie hier:

https://www.schulministerium.nrw.de/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/07012021-schulbetrieb-ab-dem-11-januar-2021

Von Seiten des Schulministeriums wurde noch einmal deutlich gemacht, dass Distanzunterricht natürlich nur die zweitbeste Lösung ist, nichts kann den direkten Kontakt zwischen Lehrenden und Schülerinnen und Schülern, das soziale Leben, das bunte Miteinander in der Schule „digitalisieren“ und in die Häuser transportieren.

Der Zeitpunkt der hoffentlich nur vorübergehenden Schließung der Schule ist allerdings – wenn man das so sagen kann – den Umständen entsprechend günstig. Das Halbjahr ist weitgehend abgewickelt, die Grundlagen für die Notengebung für das Halbjahreszeugnis sind ausreichend vorhanden.

In den kommenden Wochen muss sich also erweisen, ob die Konzepte des Landes und unser schuleigenes Konzept für den Distanzunterricht (zum Nachlesen steht es auf der Homepage) tragfähig sind. Besonders wichtig ist natürlich, dass allen Schülerinnen und Schüler auch bewusst wird, dass nun die Ferien vorbei sind und wieder gearbeitet werden muss. „Fühlt“ sich vermutlich auf Anhieb erst einmal nicht so an. Aber jetzt gilt: Computer an, aber ab auf Iserv statt ins Videospiel…

Aus vielen Rückmeldungen wissen wir, dass vor allem die Videokonferenzen als ein geeignetes Format für den Distanzunterricht eingeschätzt werden. Hier muss ich allerdings die Erwartungen etwas dämpfen. Die Leitlinien für den Distanzunterricht schlagen vor, so viel asynchronen Unterricht wie möglich zu gestalten. Zum einen ist Unterricht mit 28 Kindern am Bildschirm kaum sinnvoll möglich, zum anderen müssen sich teilweise Geschwisterkinder ein Gerät teilen und es kommt bei zu vielen Videokonferenzen zu Überschneidungen. Eltern, die ihre Kinder beim Lernen unterstützen wollen, müssen sich zusätzlich einem festen Stundenplan unterwerfen. Ich denke aber, wie auch in der Vergangenheit werden wir gemeinsam einen guten Weg finden, auch diese Herausforderung zu bewältigen.

Für besondere Notfälle ist vom Ministerium die Einrichtung einer Notbetreuung für die Klassen 5 und 6 vorgesehen. In den zurückliegenden Monaten war dies nicht notwendig, dennoch will ich hier darauf hinweisen, dass wir im Bedarfsfall eine solche Betreuung einrichten werden. Es muss dafür keine Arbeitgeberbescheinigung vorgelegt werden, aber aus Düsseldorf wird darauf verwiesen, dass zunächst auch die zusätzlichen Kinderbetreuungstage in Anspruch genommen werden sollen und Notbetreuung nur in Frage kommt, wenn diese Möglichkeit aus triftigen Gründen nicht besteht.

Falls Sie die Betreuung in Anspruch nehmen müssen, melden Sie sich bitte telefonisch in der Schule. Das verlinkte Formular ist auszufüllen und einzureichen.

In den nächsten Tagen werden sich dann alle weitergehenden Fragen klären, zum Beispiel auch, wie die Zeugnisausgabe erfolgen kann. Wir werden Sie weiterhin auf diesem Wege informieren.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: 02.01.2021, 11.30 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

inzwischen erreichen uns vermehrt Mails, in denen nach dem Beginn des Schulunterrichtes nach den Weihnachtsferien gefragt wird. Leider können wir dazu im Moment noch nicht viel sagen.

Fest steht, dass der Unterricht erst wieder am 11.1.2021 beginnt.

In welcher Form Unterricht stattfinden kann, hängt von den Entscheidungen der Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen am 5. Januar ab und der Frage, wie diese dann für NRW umgesetzt werden. Je nachdem, was beschlossen wird, wird die Schulleitung diese Beschlüsse dann am Ende der Woche noch auf die schulischen Gegebenheiten anpassen müssen.

Wir werden die Schulgemeinde so schnell wie möglich, aber entsprechend des aufgezeigten Zeitplanes sicher nicht vor Ende der Woche, über den Fortgang des Unterrichts an dieser Stelle informieren.

Für das neue Jahr wünsche ich uns „Normalität“, wie bescheiden dieser Wunsch doch in anderen Jahren geklungen hätte. Aber „Normalität“ könnte bedeuten: Unterricht ohne Masken; Gruppenarbeit; Klassenfahrten; Sportfest; Musik- und Theaterabende; Exkursionen; einem Besucher die Hand schütteln; die Freundin oder den Freund fest umarmen; 22 Grad im Klassenraum, ohne dass gelüftet werden muss, wenn es gerade mal wieder warm geworden ist; Sport in der Turnhalle usw. usf.

Denn Schule ist weit mehr als nur das Abarbeiten des „Lehrstoffes“.

Uns allen ein gutes Jahr 2021 mit baldiger Rückkehr zur „Normalität“.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update: 18.12.2020, 13.00 Uhr

 

Liebe Eltern,

den Schülerinnen und Schülern haben wir bereits ein Email mit unserem ganz persönlichen Weihnachtsgruß geschickt. Auch bei Ihnen möchten wir uns nach einem turbulenten Jahr mit den besten Weihnachtswünschen verabschieden.

Was das neue Jahr uns bringen wird – im Moment überwiegen sicher noch die Sorgen. Wie es in der Schule weitergeht, hängt von den Beschlüssen im politischen Raum ab, die nach bisheriger Ankündigung am 5. Januar verbreitet werden sollen. Wir werden Sie dann an dieser Stelle informieren.

Wie auch immer es dann nach dem Jahreswechsel weitergeht, wir am MMG sind gut aufgestellt, wenn es um die Umstellung auf den Distanzunterricht auf digitalem Wege geht. Schon seit Jahren bauen wir kontinuierlich unsere digitale Infrastruktur aus: WLAN, ein leistungsstarker Server, unsere Lernplattform ISERV und eine schnelle Breitbandanbindung machen Distanzunterricht auf digitalem Wege möglich.

Dabei möchten wir noch einmal betonen, dass dieser technische Vorsprung vor vielen anderen Schulen nur durch Ihre große Spendenbereitschaft – nicht zuletzt auch noch einmal nach dem Aufruf im Sommer – möglich geworden ist. Der Förderverein ist mit Ihrer Unterstützung eine wesentliche Säule, um das schulische Leben modern und zukunftssicher ausrichten zu können. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.

Unseren Dank sagen möchten wir auch für die große Solidarität in den zurückliegenden Monaten und das große Verständnis für unpopuläre und plötzlich getroffene Maßnahmen und für die ein oder andere aufmunternde Mail.

Wir wünschen einige, ruhige Tage im engsten Familienkreis, einen guten Start in 2021 und natürlich Gesundheit.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Sebastian Teipel, stellv. Schulleiter

Update: 14.12.2020, 15.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

die Politik hat mal wieder reichlich für Verwirrung gesorgt am Wochenende: Für NRW gilt aber, dies wurde gestern noch einmal bestätigt, dass die Schulen wie geplant bis Freitag offen bleiben für die Kinder der Klassen 5-7.

Ich möchte noch einen dringenden Appell an die Schulgemeinde richten. Ich habe mehrfach betont, dass es hier am MMG nicht zur Weitergabe der Infektion gekommen ist, soweit wir das übersehen können. Nun möchte ich mich nicht auch noch gegen die versammelte Expertise der deutschen Wissenschaft stellen, die ja Schulschließungen dringend empfohlen hat, und tue meinen Teil dazu, die Maßnahmen jetzt umzusetzen.

Aber mir sind schon heute Morgen erste Stimmen zu Ohren gekommen, dass Schülerinnen und Schüler sich bereits außerhalb der Schule verabredet hätten. Selbst wenn ich jetzt positiv annehme, diese Verabredungen würden dem gemeinsamen Lernen gelten, so kann ich nur in aller Deutlichkeit sagen: Wenn wir schon die Schulen teilweise schließen, dann doch nur, damit sich wirklich die Schülerinnen und Schüler jetzt auch konsequent zuhause und alleine aufhalten. Ich bitte nun dringend darum, dies auch zu beherzigen.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update: 11.12.2020, 19.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

Auch uns hat die Pressemeldung über die erneute (Teil-)Schließung der Schulen heute kalt erwischt. Erst gestern Abend hat die Ministerin noch betont, mit ihr seien Schulschließungen im großen Stil nicht zu machen.

Immerhin haben wir heute schon um 13.32 Uhr die Mail des Staatssekretärs bekommen und danach haben die hektischen Beratungen in der Schulleitung eingesetzt. Da es nun keinen Sinn mehr macht, über das Für und Wieder zu diskutieren, sondern die neuen Vorgaben umgesetzt werden müssen, konzentriere ich mich auf das, was zum jetzigen Zeitpunkt klar ist.

  • Ab Montag, 14.12.2020 werden die Jahrgänge 8-12 ausschließlich im Distanzunterricht beschult, sie kommen also nicht mehr zur Schule. Es herrscht Teilnahmepflicht.
  • Alle Klausuren in der Oberstufe werden geschrieben, die Teilnahme ist verpflichtend. Die Schülerinnen und Schüler werden per Mail ausführlich informiert.
  • Der Präsenzunterricht soll nach den Ferien erst wieder am 11.01.2021 beginnen, am 7. und 8. Januar könnten aber Klausuren und Klassenarbeiten geschrieben werden. Es ist aber vermutlich müßig, jetzt schon Verbindliches zum Januar sagen zu wollen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 können zur Schule kommen, es steht den Eltern frei, die Kinder von der Präsenzpflicht zu befreien. Wenn Sie Ihr Kind also nicht schicken, dann informieren Sie bitte möglichst schnell die Schule.

Für die Klassen 5 &6:

Bitte Mail an die Abteilungsleiterin Frau Laser: L.lase@mannesmanngymnasium.eu

Für die Klasse 7:

Bitte Mail an den Abteilungsleiter Herrn Schefels: L.sefe@mannesmanngymnasium.eu

  • Ein tageweiser Wechsel zwischen Präsenz und Distanz ist nicht möglich
  • Die noch anstehenden Klassenarbeiten in den Klassen 5-8 werden voraussichtlich ersatzlos entfallen, in Klasse 9 suchen wir nach Möglichkeiten, diese noch nach den Ferien zu schreiben. Die Halbjahresnoten, die ja keine weitere Relevanz für die Laufbahnen haben, werden auf der Grundlage der bisherigen Leistungen ermittelt.
  • Am Dienstag fallen alle Arbeitsgemeinschaften aus.

Der Staatssekretär fordert uns auf, nun also die Konzepte für den Distanzunterricht zur Anwendung zu bringen. Dies werden wir tun. Nicht bedacht dabei wurde allerdings, dass es zunächst abzuwarten bleibt, wie viele Schülerinnen und Schüler zum Unterricht in den Klassen 5-7 zur Schule kommen werden. Sollte hier also regulärer Unterricht stattfinden, dann können nicht gleichzeitig die daheimgebliebenen Kinder enger betreut werden, sondern dann kann es nur Wochenaufgaben geben, die selbstständig bearbeitet werden müssen. Sollte die überwiegende Zahl der Schülerinnen und Schüler zuhause sein, dann würden wir ggf. nur Notgruppen einrichten und die Kolleginnen und Kollegen könnten voll auf Distanzunterricht umsteigen. Auch für die oberen Jahrgänge gilt dies in abgeschwächter Form, denn wir müssen sehen, inwieweit Lehrerinnen und Lehrer in der Schule gebunden sind.

Mein Rat: Wenn wir nun doch zu dieser Maßnahme greifen, dann sollten im Sinne des Infektionsschutzes natürlich tatsächlich möglichst wenige Schülerinnen und Schüler in die Schule kommen, zumal dann das Konzept des Distanzlernens auch sinnvoll umsetzbar ist. Da dies aber alles über ein Wochenende nicht planbar ist, werden wir am Montag zunächst planmäßig in der Schule zum Unterricht bereitstehen und im Laufe des Tages weiter entscheiden.

Unterrichtsmaterialien: Der Termin der Schulschließung war wieder an einem Freitag gewählt, nur kam er diesmal ohne jede Vorwarnzeit, so dass wir die Schülerinnen und Schüler nicht mehr auffordern konnten, ihr Sachen aus den Spinden mitzunehmen. Um zuhause arbeiten zu können, brauchen sie diese aber. Daher können alle Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Woche in die Schule kommen und ihre Sachen holen. Sie betreten dazu aber bitte allein die Schule.

Vor allem sollten etwaige Lebensmittel und Getränke unbedingt vor den Ferien noch entnommen werden.

Ich bitte den möglicherweise etwas kurzgefassten Informationston, den Sie von mir sonst nicht kennen, zu entschuldigen, aber zum einen ist mein Akku am Ende einer solchen Woche und eines solchen Tages auch schon deutlich im roten Bereich, zum anderen warten Sie aber sicher auf Informationen.

Sicher werde ich Sie nächste Woche auch auf diesem Wege weiter informieren.

Korrekturlesen entfällt, ich bitte um Nachsicht…

Wenn ich Ihnen nun einen besinnlichen dritten Advent wünsche, könnte das als Ironie aufgefasst werden…also lasse ich es.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: 25.11.2020, 14.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

wie bereits angekündigt wird der Unterrichtsbeginn zunächst mit Wirkung bis zum Beginn der Weihnachtsferien ab kommendem Montag (30.11.2020) auf 7.40 Uhr vorverlegt. Es ergibt sich damit nun folgendes Zeitraster:

  1. Stunde: 7.40 Uhr – 8.25 Uhr
  2. Stunde: 8.30 Uhr – 9.15 Uhr

Pause: 9.15 Uhr – 9.30 Uhr

  1. Stunde: 9.35 Uhr – 10.20 Uhr
  2. Stunde: 10.25 Uhr – 11.10 Uhr

Pause: 11.10 Uhr – 11.20 Uhr

  1. Stunde: 11.25 Uhr – 12.10 Uhr
  2. Stunde: 12.15 Uhr – 13.00 Uhr

Mittagspause: 13.00 Uhr – 13.40 Uhr

  1. Stunde: 13.40 Uhr – 14.25 Uhr (Lernzeit bis 14.40)
  2. Stunde: 14.25 Uhr – 15. 10 Uhr (Förder-/Forderstunde bis 15.25 Uhr)

(In der vorherigen Version gab es einen Tippfehler. Bei der Mittagspause handelt es sich um die 7. Stunde, danach folgt die 8. Stunde. Das vollständige Stundenraster können Sie unserem Servicebereich entnehmen.)

Sollte es im Einzelfall zu Problemen mit diesen Zeiten kommen, so sprechen Sie bitte die Klassenlehrinnen und Klassenlehrer an. Wir werden dann sicher angepasste Lösungen finde.

Verlinkt finden Sie einen gepackten zip-Ordner, den uns die DVG geschickt hat. Aus dieser können Sie die neuen Fahrtzeiten der Einsatzbusse auf den unterschiedlichen Linien entnehmen. Ebenso bietet die DVG ein vorgefertigtes Rückmeldeformular an, auf dem Sie bittet, Probleme auf den Linien direkt zu melden. Machen Sie gerne Gebrauch davon, mir wäre aber auch daran gelegen, dass Sie mir auftretende Probleme auch kurz melden. Ich würde mir dann erlauben, nicht in jedem Einzelfall zu antworten, wenn es aber demnächst zu erneuten Verhandlungen kommt, dann hätte ich auch einen Eindruck, ob die Fahrplanumstellung tatsächlich gelungen ist oder die Busse möglicherweise nun voller sind als vorher, denn dann bestünde Handlungsbedarf.

 

Beginn der Weihnachtsferien

Wie Sie sicher schon den Medien entnommen haben, sollen die beiden letzten Tage vor den Weihnachtsferien unterrichtsfrei gegeben werden. Zwar fehlt – wie immer eigentlich in diesen Tagen – ein rechtsgültiger Erlass in dieser Sache, aber ich nehme dann mal als gegeben hin, was man mir in Form einer Mail mitgeteilt hat. An den beiden „zusätzlichen Ferientagen“ werden im MMG keine Klassenarbeiten oder Klausuren geschrieben, sodass wir diese beiden freien Tage nach einem anstrengenden und anspruchsvollen Jahr allen Mitgliedern der Schulgemeinde zugutekommen lassen wollen.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: 20.11.2020, 11.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

kurz vor dem Wochenende sind noch zwei Veränderungen anzukündigen, die unsere Schule betreffen:

Tragen von Masken im Schulumfeld

Entsprechend einer Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg, die ab Montag, dem 23.11.2020 gültig sein wird, ist im Abstand von 150m rund um das Schulgelände das Tragen von Mund-Nase-Bedeckung vorgeschrieben.

Dies heißt zum einen, dass Schülerinnen und Schüler die Masken nicht erst unmittelbar vor dem Schultor aufsetzen sollen, wenn sich bereits größere Gruppen gebildet haben, dass aber auch die auf dem Parkplatz wartenden Eltern Masken tragen müssen.

Hier die Verordnung im Wortlaut:

Die Stadt erweitert ihre Maskenpflichtvorgabe auch auf den Bereich rund um die Schulen und Kitas

Die Stadt Duisburg erweitert ab Montag, 23. November, die Maskenpflicht auch auf den Bereich rund um Schulen und Kindertageseinrichtungen.

Während auf belebten Straßen und Fußgängerzonen sowie auf Spielplätzen und in Schulen bereits eine Maskenpflicht per Verordnung oder Allgemeinverfügung gilt, waren die Bereiche vor der Schule oder der Kita frei. Gerade aber hier, direkt außerhalb des Schulgeländes, treffen sich die Schülerinnen und Schüler in der Pause oder nach Schulschluss und stehen oft eng zusammen. Gleiches gilt für Eltern, die ihre Kinder in der Kita abgegeben haben und danach noch mit einander ins Gespräch kommen.

Deshalb hat die Stadt jetzt ihre Allgemeinverfügung erweitert. Für die Nutzer dieser Einrichtungen wird eine Maskenpflicht im direkten Einzugsbereich von 150 Meter festgelegt und über die Einrichtungen direkt an die Betroffenen kommuniziert. Die Regelung soll ab kommenden Montag 0:00 Uhr gelten.

Zudem wird die Nutzung von Spielplätzen in der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr untersagt, weil in dieser Zeit die Orte oft von einzelnen Gruppen zweckentfremdet werden.

 

Änderung der Schulanfangszeiten

Wie bereits bekannt wurde, soll der öffentliche Nahverkehr zu den Schulen entzerrt werden. Zwar ist bislang keine Beschwerde über zu volle Busse bei mir eingegangen, dennoch sind wir nun gezwungen, im Rahmen eines Gesamtkonzeptes unseren Schulbeginn voraussichtlich auf 7.40 Uhr vorzuverlegen. Die letzte Entscheidung liegt noch bei der DVG, die jetzt den Fahrplan neu planen muss (hier geht es aber nur um die Fahrten der Einsatzbusse, nicht um den regulären Fahrplan). Ich wollte die Schulgemeinde aber frühzeitig benachrichtigen, damit sich alle darauf einstellen können. Greifen soll die Änderung zum 30.11.2020.

Sobald ich am Dienstag oder Mittwoch kommender Woche die endgültige Bestätigung der Schulanfangszeit bekomme, werden wir hier das neue Stunderaster veröffentlichen. Im Moment sieht die Planung vor, dass der gesamte Unterricht um 20 min nach vorne gezogen wird, die 6. Stunde dann also um 13.00 Uhr endet.

Als problematisch wird sich in der Umstellungsphase erweisen, dass die Einsatzbusse neu geplant werden und die Schülerinnen und Schüler sich erst umorientieren müssen. Die DVG hat zugesagt, den Online-Fahrplan rechtzeitig umzustellen – in der letzten Woche ist das an anderer Stelle nicht gelungen, was eher zu volleren Bussen auf den Regellinien als zur Entlastung geführt hat.

In jedem Fall werden wir diese (aus meiner Sicht nicht wirklich zwingend notwendige) Maßnahme kritisch begleiten und werden Sie dann bitten, uns Rückmeldung zu geben, damit wir mögliche Kritik gebündelt an die DVG weitergeben können. Allerdings sollte man auch die Verkehrsgesellschaft nicht zum „Schuldigen“ erklären, denn auch dort ist man durch eine politische Entscheidung gezwungen, in kürzester Zeit ein hochkomplexes Fahrplansystem neu zu planen. Ich sehe hier also eher die Möglichkeit einer konstruktiven Zusammenarbeit, um an möglichen Schwachstellen noch zeitnah nachsteuern zu können.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

 

Update: 17.11.2020, 13.00 Uhr

 

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

das Ringen um die besten Mittel im Kampf gegen die Pandemie geht weiter. Mancher Vorschlag, der zurzeit im öffentlichen Raum geäußert wird, entspringt auch der verständlichen Verzweiflung, einfach keinen Zugriff auf die Weiterverbreitung des Virus zu bekommen, verdient aber allenfalls das Prädikat „gut gemeint“.

Unser Schulbetrieb läuft nun seit einigen Wochen weitgehend normal, wenn man das in diesen Zeiten sagen kann, und von daher gab es keine Veranlassung, mich an dieser Stelle zu Wort zu melden.

Vielleicht sind Sie aber daran interessiert, wie wir die aktuelle Situation hier am MMG einschätzen und was wir von den aktuell diskutierten Vorschlägen halten.

Früherer Start in die Weihnachtsferien:Sehen wir mal großzügig davon ab, dass die Schulen bislang noch immer nicht auf dem Dienstweg über diese Änderung und mögliche Konsequenzen informiert wurden – das Ministerium bleibt wohl bei seiner Linie, das Mitteilungen über die Medien ausreichen müssen – wurden die Schulen im Vorfeld nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen. Ob die zwei zusätzlichen Ferientage sinnvoll genutzt werden, liegt allein in der Verantwortung der Familien, denn dem Plan der Landesregierung folgend müssten die Kinder und Jugendlichen sich dann in eine einwöchige freiwillige Quarantäne begeben. Für die Schule bedeutet die überraschende und nicht vorbereitete Entscheidung im Moment nur weitere Planungsarbeit, weil angesetzte Klassenarbeiten und Klausuren neu terminiert werden müssen.

Verlegung von Unterricht in zurzeit nichtgenutzte Gebäude: Diese Idee fällt eindeutig in die Kategorie „gut gemeint“, aber vollkommen an der schulischen Realität vorbei. Ein schulischer Ablaufplan, in dem Lerngruppen, Lehrpersonal und (Fach-)Räume im 45 min-Takt aufeinander abgestimmt werden müssen, lässt sich nicht einfach an Orte außerhalb der Schule anpassen.

Schichtbetrieb: Vielfach hört man die Forderung nach Verkleinerung der Lerngruppen. Zugegeben: Auch wir waren zunächst irritiert, dass überall Abstand und wenig Aufenthalt in Innenräumen das Gebot der Stunde sein sollte und wir uns täglich in Gruppen mit bis zu 30 Personen in Klassenräumen über mehrere Stunden aufhalten. Wir waren natürlich sehr besorgt.

Aber die Fakten, und hier kann ich natürlich nur für das MMG sprechen (wobei einzelne andere Schulleiter mir Vergleichbares berichten), geben keinen Anlass zu größerer Sorge: Alle bisherigen Infektionsfälle in der Schülerschaft und auch im Kollegium lassen sich recht eindeutig (soweit dies eben möglich ist), auf Kontakte außerhalb der Schule im privaten Umfeld zurückführen. Die nach den verschiedenen Fällen angebotenen freiwilligen Testmöglichkeiten wurden meiner Kenntnis nach breit wahrgenommen und haben keine weiteren Infektionen ans Licht gebracht. Selbst Schülerinnen und Schüler, die über mehrere Unterrichtsstunden hinweg neben einem später positiv getesteten Mitschüler gesessen haben, haben sich nicht angesteckt.

Sollte also die Entscheidung, den „Schichtbetrieb“ einzuführen, der einzelnen Schule überlassen werden, dann würde ich im Moment keinen Grund sehen, warum wir diese Umstellung mitgehen sollten. Denn der „Schichtbetrieb“ ist allenfalls eine Notlösung.

Warum? Zunächst: Ein solcher Wechselbetrieb ist nur wochenweise denkbar. Herumgeisternde Ideen, man könne im ein- oder zweitägigen Rhythmus wechseln, lassen sich im Gymnasium mit seinem hohen Maß an differenziertem Unterricht schon in der Sekundarstufe I nicht realisieren.

Trotz aller vorgedachten und vorgelegten Konzepte zum Distanzunterricht würde ein wochenweise wechselnder „Schichtbetrieb“ unweigerlich zu großen Nachteilen im Vergleich zum Präsenzbetrieb führen, vor allem was das Fortkommen im Lernstoff angeht. Konkret: Eine Lehrperson, die ihren normalen Stundenplan (wenn auch in dann kleineren Gruppen) erfüllt, gewinnt damit keine Minute zusätzliche Zeit, um am Nachmittag dann die „Daheimgebliebenen“ im Distanzunterricht zu beschulen. Vielmehr würde man im Voraus umfangreiche Aufgaben für „zuhause“ mit auf den Weg geben, die dann weitestgehend selbstständig zu bearbeiten wären. Aber all dies muss zumindest im Präsenzunterricht nachbearbeitet und vertieft werden. Bei realistischer Einschätzung verlangsamt dies das Vorankommen erheblich, denn die Schülerinnen und Schüler in Distanz können nicht 1:1 das tun, was Schülerinnen und Schüler in der Schule in der Gruppe und mit dem Lehrer schaffen. Um es auf den Punkt zu bringen: Alle Ideen zum Distanzunterricht gehen im Grunde davon aus, dass alle Schülerinnen und Schüler zuhause sind, wie es im Frühjahr war, und die Lehrerinnen und Lehrer damit auch die Zeit haben, sich didaktisch-methodisch auf den Distanzunterricht einzulassen. „Nebenbei“ lässt sich das nicht machen.

Im Falle eines „Schichtbetriebes“ wird eine „Notbetreuung“ für Schülerinnen und Schüler gefordert, die zuhause nicht betreut werden können. Wer soll diese Betreuung denn leisten? Das Lehrpersonal wäre im vollen Einsatz, zudem mit der Vorbereitung des Distanzunterrichts befasst. Außerdem würden vermutlich mehrere Notgruppen notwendig, weil die Jahrgänge nicht durchmischt werden dürfen.

Ich höre jetzt den einen oder anderen seufzen: Mensch, ist das alles kompliziert und immer gibt es ein „aber“. Ja, das stimmt, aber viele Ideen werden aus meiner Sicht im öffentlichen Raum platziert, ohne einmal (!) im Vorhinein einen Praktiker zu fragen, welche Konsequenzen damit verbunden sind. Und die haben die Schulen zu tragen.

Ich bin mir nicht sicher, ob uns Einfluss auf eine etwaige Entscheidung bleibt. Im Interesse der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und auch der Kolleginnen und Kollegen hoffe ich, dass es beim Präsenzunterricht bleiben kann. Immerhin gab es in den letzten 10 Tagen am MMG keine Neuinfektion zu vermelden. Das ist doch auch ein kleiner Hoffnungsschimmer.

Dennoch leben auch wir in dieser Welt und treffen Vorbereitungen: Besonderes Augenmerk gilt sicher der Jahrgangsstufe 12, denn hier steht die Abiturprüfung unmittelbar bevor. Ebenfalls arbeiten wir an technischen Lösungen, Unterricht auch aus der Schule zu streamen, um in einzelnen Stunden die Schülerinnen und Schüler daheim mit einzubeziehen. Wie auch schon im Frühjahr werden wir die Lösungen finden, die unseren Schülerinnen und Schülern das bestmögliche Lernumfeld bieten. Das ist unser Anspruch.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update: 03.11.2020, 16.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

wie nicht anders zu erwarten mehren sich nun auch im MMG die positiv getesteten Fälle innerhalb der Schülerschaft. Da das Gesundheitsamt offenkundig in der Verfolgung der Fälle nicht mehr nachkommt, ist nun noch mehr Eigenverantwortung gefragt als bislang schon.

Ich bitte Folgendes zu beachten:

  • In Ihrer Familie haben Sie den Verdacht, dass ein Mitglied der Familie sich angesteckt haben könnte und Sie lassen einen Test machen. Im Haushalt lebende Kinder müssen dann zuhause bleiben, bis das Testergebnis vorliegt. Ist dieses negativ, dann kann das Kind wieder zum Unterricht kommen.

 

  • Wenn ein Familienmitglied positiv getestet wurde, dann darf Ihr Kind bis auf weiteres nicht am Unterricht teilnehmen. Wann diese Maßnahme dann aufgehoben werden kann, muss im Einzelfall entschieden werden.

 

  • Ich erneure noch einmal meinen Hinweis, dass alle noch so strengen Vorkehrungen in der Schule sinnlos sind, wenn Schülerinnen und Schüler sich außerhalb der Schule weiterhin ohne entsprechende Schutzmaßnahmen treffen und ihre Freizeit miteinander verbringen.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: 24.10.2020, 8.00 Uhr

 

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

zunächst ein kleiner Hinweis. Um Sie auf dem Laufenden zu halten, haben wir für die Neuigkeiten, rund um unseren Schulbetrieb in der Coronazeit, ein Newsletter-Abonnement eingerichtet. Wenn Sie den Newsletter abonniert haben, werden Sie über die Neuigkeiten zum Schulbetrieb auch direkt per Mail benachrichtigt. Das Newsletter-Abbonement finden Sie im Bereich “Service”.

Nach Ende der Herbstferien hier einige Hinweise zur Fortführung des Schulbetriebes, die sich aus den u.a. aus den Vorgaben des Schulministeriums und der Stadt Duisburg ergeben:

  • Es gilt wieder die uneingeschränkte Maskenpflicht in der Schule, also auch während des Unterrichtes und bei Klausuren.
  • Die Stadt Duisburg hat durch die Presse Beschränkungen in Bezug auf die Nutzung der Sporthallen verbreitet. Es ist derzeit noch unklar, inwieweit dies auch die Schulen betrifft. Direkt informiert wurden die Schulen bislang nicht. Wir werden zu Beginn der Schulwoche versuchen, die Sachlage aufzuklären und müssen dann ggf. kurzfristig reagieren.
  • Der Elternsprechtag muss aufgrund der aktuellen Entwicklung in der gewohnten Weise ausfallen. In den nächsten Tagen werden wir ein Verfahren auf den Weg bringen, telefonische Gesprächstermine zu vereinbaren. Diese sollen dann möglichst am ursprünglich geplanten Sprechtag, zumindest aber in der entsprechenden Woche durchgeführt werden.
  • Der Erlass zum Distanzlernen ist nun rechtskräftig. Entsprechend wurde auch das hauseigene Konzept zum Distanzunterricht abschließend angepasst und wird im Laufe der nächsten Woche dann auch nach kurzer Gelegenheit zur Stellungnahme durch die Gremien veröffentlicht. Damit ist dann auch Klarheit geschaffen, sollte es erneut zu einer Schulschließung oder aber auch Teilschließung (z.B. sog. Schichtbetrieb) kommen.
  • In jedem Fall wurden von Seiten der Schule in den Ferien alle Vorkehrungen getroffen, damit notwendiger Distanzunterricht sehr kurzfristig wieder hochgefahren werden kann.
  • Das Land schreibt Stoßlüften alle 20 min (also zur Mitte einer Unterrichtsstunde) und Querlüften in den Pausen vor. Ich bitte darum, auf entsprechende Kleidung zu achten, wenn es in den nächsten Wochen kälter werden sollte (Stichwort. „Zwiebellook“).

 

Erlauben Sie mir abschließend eine persönliche Einschätzung der Situation: Trotz einiger weniger Coronafälle in der Schülerschaft gibt es bislang keinen Hinweis darauf, dass das Virus auch innerhalb der Schule weiterbverbreitet wurde. So wenig aussagekräftig dies ja auch sein mag, möchte ich daraus den vorsichtigen Schluss ziehen, dass unsere konsequent eingehalten Hygienemaßnahmen (freiwillige Maskenpflicht) dazu einen entscheidenden Beitrag geleistet haben. Im Moment sehe ich daher auch keinen Grund, warum man auf einen „Schichtbetrieb“ umstellen sollte. Denn dies bedeutet praktisch, dass die Schülerinnen und Schüler jeweils eine Woche in der Schule und eine Woche zuhause bleiben würden. Ein „ordentlicher Distanzunterricht“ wäre in dieser Woche zuhause aber nicht möglich, weil alle Lehrkräfte ja vollumfänglich ihren Unterricht in der Schule erteilen müssten. Vorstellungen, Lehrerinnen und Lehrer könnten doch ihren Unterricht schlicht verdoppeln und morgens und mittags durchführen, möchte ich gar nicht erst kommentieren.

Ich bitte Sie und Euch also alle sehr eindringlich, in dieser nun entscheidenden Phase für unsere Schule, aber auch für unsere Gesellschaft allgemein, die vorgegebenen Maßnahmen der Behörden konsequent einzuhalten und aktiv mit dafür Sorge zu tragen, dass wir diese hoffentlich dann letzte, dramatische Phase des Infektionsgeschehens alle heil überstehen.

Ich appelliere ausdrücklich an Schülerinnen und Schüler – aber natürlich auch an die mitverantwortlichen Eltern – Treffen außerhalb der Schule (vor allen in größeren Gruppen und geschlossenen Räumen) zu unterlassen und ggf. auch bei privaten Treffen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 09.10.2020, 13.00 Uhr

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

wir haben es geschafft. Die erste Phase des Schuljahres haben wir weitestgehend unbeschadet überstanden, nun steigen allerdings die Fallzahlen mit Beginn der Erkältungssaison sprunghaft an. Wir haben zum Glück zunächst Ferien und können durchatmen und werden in jedem Fall kein Ort der Ansteckungsgefahr sein.

Wir gehen natürlich davon aus, dass wir den Unterricht nach den Herbstferien regulär wieder aufnehmen können. Zum Beginn des zweiten Quartals werden wir kleinere Änderungen vornehmen: Aufgrund der sinkenden Temperaturen können die Fenster nicht mehr dauerhaft geöffnet bleiben. Wir werden also zum Stoßlüften übergehen. Aber damit dadurch auch eine ausreichende Umwälzung der Luft erreicht wird, wird auch dies natürlich zu „Temperatureinbrüchen“ im Klassenraum führen. Warme Kleidung bzw. eine warme Jacke, die man dann schnell überwerfen kann,  ist also sicher keine falsche Wahl.

Der Sportunterricht wird – wenn die Entwicklung es zulässt – nach den Ferien wieder vermehrt in den Hallen stattfinden. Dafür liegt uns ein besonderes Lüftungskonzept vor, dass nach einer Begehung der Sporthallen durch einen Mitarbeiter des Betriebsärztlichen Dienstes für uns erstellt wurde.

Der Unterricht der Oberstufe beginnt nach den Herbstferien wieder regulär um 8.00 Uhr.

Wir sehen auch jetzt schon, dass die Herbstzeit natürlich die Erkältungskrankheiten mit sich bringt. Viele Eltern sind nach wie vor verunsichert, wie sie auf erste Anzeichen reagieren sollen, die Arztpraxen wiederum sehen sich durch die gehäufte Zahl von Patienten mit „Bagatellerkrankungen“ manchmal überfordert. Ich habe daher noch einmal mit einem Arzt Rücksprache genommen, welches Verhalten angemessen ist: Wenn Erkältungssymptome auftreten, sollte man zunächst zuhause bleiben und sich natürlich soweit es geht isolieren. Wenn sich nach spätestens drei Tagen die Symptome nicht deutlich in Richtung Corona-Symptome verändern oder der Gesundheitszustand verschlechtert, darf man mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich „nur“ um eine Erkältung handelt. Die Fehltage müssen nicht durch ein Attest entschuldigt werden, es reicht die Entschuldigung der Eltern. Natürlich bietet dies keine 100% Sicherheit, aber doch eine große Wahrscheinlichkeit, sich nicht mit dem Corona-Virus infiziert zu haben. Es scheint ja bei steigenden Fallzahlen auch nicht einfacher zu werden, an einen Corona-Test zu kommen.

Falls Sie einen Urlaub geplant haben, dann können Sie die folgende Ermahnung sicher schon nicht mehr hören, aber auch ich bin verpflichtet Sie noch einmal darauf hinzuweisen, dass die Schülerinnen und Schüler nach Rückkehr aus einem Risikogebiet zunächst in Quarantäne gehen müssen. Dies gilt auch, wenn Ihr Reisegebiet erst während der Reise zum Risikogebiet erklärt wird. Anders als bei Lehrern, denen ja in einem solchen Fall mit Gehaltskürzungen und dienstrechtlichen Konsequenzen gedroht wird, gelten die Fehltage der Schülerinnen und Schüler (angeordnete Quarantäne) als entschuldigte Fehlzeiten. Interessant…

In den Ferien ist die Schule telefonisch nicht zu erreichen. Dennoch sollten Sie uns Coronafälle oder angeordnete Quarantänen an die Schulmailadresse mitteilen, damit wir frühzeitig darauf eingestellt sind und nicht am ersten Schultag erst reagieren können. Bitte benutzen Sie aber ausschließlich die zentrale Mail-Adresse, da diese dann regelmäßig von unterschiedlichen Mitgliedern der Schulleitung aufgerufen werden kann.

Zuletzt noch: Mein aufrüttelndes Schreiben zum Thema „Lehrerparkplatz“ scheint Wirkung zu zeigen. Unserer ersten, vorsichtigen Bilanz nach läuft es reibungsloser ab. Ich bedanke mich dafür bei allen Beteiligten und wünsche mir, dass dies dann jetzt auch so bleibt.

Nun wünsche ich allen Beteiligten einige ruhige Ferientage, wie immer sie auch genutzt werden können. Es sind nach wie vor sehr anstrengende Zeiten und die „aufmunternden Worte“ aus dem Ministerium sind zumindest in der Lehrerschaft nicht gerade dazu geeignet, als Anerkennung für die geleistete Arbeit verstanden zu werden.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 05.10.2020, 16.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

zunächst die erfreuliche Nachricht: Trotz umfangreicher Tests im Jahrgang 9 haben sich keine weiteren positiven Ergebnisse herausgestellt. Weder Schülerinnen und Schüler, noch Lehrerinnen oder Lehrer haben sich angesteckt. Dies spricht für unser Hygienekonzept und dass es also in der Schule vermutlich kaum zu Infektionen kommen kann.

Dennoch ist es höchst ärgerlich, dass nun einige Schülerinnen und Schüler trotzdem in längere Quarantänephasen geschickt worden sind, obwohl deren Tests negativ sind. Ganz nachvollziehen können wir solche Entscheidungen nicht, haben aber auf die Anordnungen des Gesundheitsamtes natürlich keinen Einfluss.

Unten finden Sie zwei Schreiben, die mir die Behörde heute übermittelt hat. Diese sind auch noch einmal in unserem Menüpunkt “COVID-19 Informationen” verlinkt. Es geht hier um möglicherweise anstehende Urlaubsreisen in den Herbstferien. Ich wurde aufgefordert, alle am Schulleben Beteiligten nachdrücklich auf die Beachtung dieser Schreiben hinzuweisen.

Wir werden nach den Herbstferien nicht erneut von allen Eltern eine schriftliche Erklärung zur Rückkehr aus Risikogebieten verlangen, denn dies bedeutet nicht nur einen erheblichen bürokratischen Aufwand, sondern inzwischen dürften die Regelungen auch allen bekannt sein bzw. werden mit diesem Schreiben bekanntgemacht.

Bei aktuell steigenden Infektionszahlen in Duisburg ist die weitere Entwicklung natürlich nur schwer abzuschätzen. Die kalte Jahreszeit wird es aber natürlich in jedem Fall mit sich bringen, dass wir in den Räumen nicht mehr „dauerlüften“ können. Wir werden dazu übergehen, die Räume in angemessenen Zeitintervallen durch eine „Stoßlüftung“  mit Frischluft zu versorgen. Ein Verzicht auf die Masken scheint mir angesichts der momentanen Lage aber eher in weite Ferne zu rücken.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 27.09.2020, 16.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

im Laufe des Freitags sind in der Schule zwei positiv getestete Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 9 bekannt geworden. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern sind bereits von uns informiert worden.

Allein der Tatsache, dass in unserer Schule nach wie vor konsequent Mund-Nase-Bedeckung getragen werden ist es zu verdanken, dass nur unmittelbare Sitznachbarn der betroffenen Schülerinnen und Schüler nun vorsorglich in Quarantäne gehen müssen. Das Gesundheitsamt verzichtet im Augenblick darauf, ganze Klassen oder Jahrgangsstufen in Quarantäne zu schicken.

Am Dienstag besteht für betroffene Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 9 die Möglichkeit sich freiwillig und kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. Noch nicht alle Klassen konnten am Freitagnachmittag dahingehend informiert werden, die Informationen werden wir am Montag nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Duisburg noch nachholen.

Da die Infektionszahlen auch in Duisburg wieder rasant ansteigen und nun offenkundig auch die Schule erreicht haben, werden wir den eingeschlagenen Weg, die „Maskenpflicht“ beizubehalten, konsequent fortsetzen. Mir ist aber sehr wohl bewusst, dass außerhalb der Schule und im privaten Umfeld die Hygienemaßnahmen in manchen Fällen sicher nicht annähernd so konsequent durchgeführt werden, wie in der Schule selbst. Mir steht es nicht zu den Schülerinnen und Schüler oder Ihnen als Familien Ratschläge zu erteilen, wie man sich in diesen Zeiten angemessen verhalten sollte, dennoch möchte ich an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass weiterreichende Quarantänemaßnahmen noch viele Familien betreffen könnten. Dies hat dann selbstverständlich auch Auswirkungen auf die nun bald kommenden Herbstferien.

Ich möchte auch noch einmal herzlich darum bitten, dass Schülerinnen und Schüler, in deren häuslichem Umfeld Coronaverdachtsfällen nachgegangen wird, zunächst nicht am Schulunterricht teilnehmen, bis eine endgültige Klärung erfolgt ist. Das Schülerinnen und Schüler, auch mit nur leichten Krankheitssymptomen, ebenfalls zunächst nicht zum Unterricht kommen, versteht sich sicherlich von selbst.

 

Dr. Stefan Zeyen

 

Update 21.09.2020, 12.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

seit längerer Zeit war hier nichts Neues mehr zu lesen – eigentlich ein gutes Zeichen, zeigt dies doch, dass am MMG eine gewisse Ruhe eingekehrt ist und der Unterricht weitgehend ruhig und nach Plan abläuft.

Ganz ohne Auswirkungen auf unsere Schule bleibt aber die Corona-Krise natürlich dennoch nicht: In Einzelfällen fallen Kolleginnen oder Kollegen aus, weil die Tageseinrichtungen der eigenen Kinder plötzlich schließen oder ganze Gruppen vorübergehend in Quarantäne geschickt werden. Wir bitten auch weiterhin um Verständnis dafür, dass Unterricht nur dann vertreten wird, wenn es sich nicht um Randstunden handelt. Wir sind darum bemüht, das Infektionsrisiko auch für Lehrerinnen und Lehrer so gering wie möglich zu halten. Bis zu den Herbstferien findet der Sportunterricht noch draußen statt, inzwischen hat aber eine Begehung der Hallen mit einem Experten stattgefunden, der uns bestätigt hat, dass die Hallen ausreichend zu belüften sind. Perspektivisch kann also der Unterricht dann auch wieder in der Halle stattfinden, allerdings ist die Halle 1 wegen erheblicher Sicherheitsmängel nach der Sanierung noch immer nicht für den Unterricht freigegeben. Wir hoffen aber, dass diese dann bis zum Ende der Herbstferien auch behoben sind.

Besonders überzeugend ist die ungebrochene Solidarität in Bezug auf das freiwillige Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule. Zwar boten die Infektionszahlen in Duisburg in den letzten Wochen endlich Anlass zur Hoffnung, die bundesweite Entwicklung spricht aber eine ganz andere Sprache. So bleibe das Tragen vermutlich der einzige wirksame Schutz vor Ansteckung. Dass wir keine Infektionen in der Schulgemeinde zu verzeichnen haben, könnte für diese Annahme sprechen. Ich bin in jedem Fall froh, dass trotz aller Beschwerlichkeiten die Maske bereitwillig getragen wird. Dies ist, ich betone es gerne noch einmal, ein starkes Zeichen der Solidarität und der Rücksichtnahme aufeinander. Dies ist ein gutes Aushängeschild für unsere Schule.

In dieser Woche kommt Herr Dr. Walter auch wieder in die Schule, um die freiwilligen Tests bei den Lehrerinnen und Lehrern und den anderen Bediensteten in der Schule durchzuführen. Nach wie vor ist die Beteiligung hoch.

In den letzten Wochen konnten dann endlich auch die Gremien der Schule – Schulpflegschaft und Schulkonferenz – wieder tagen, wenn auch unter wenig kommunikationsfreudigen Bedingungen in der Aula. Vor allem galt es in der Schulkonferenz auch „Liegengebliebenes“ abzuarbeiten und das Tagesgeschäft wieder aufzunehmen. Einige wenige Informationen aus der Schulkonferenz hier in Kürze: Die Schule erhält zum 1. November zwei neue Stellen zugewiesen. Leider sind dies sogenannte „Vorgriffsstellen“ mit Blick auf den dann kommenden Jahrgang 13 im Jahr 2026. Bis dahin müssen die Bewerber sich bereiterklären, mit halber Stelle an eine andere Schulform abgeordnet zu werden.

Ebenfalls zum 1. November werden wir eine weitere Vertretungsstelle mit den Fächern Sport und Biologie besetzen können. In einigen Klassen ist der Sportunterricht bislang ausgefallen oder nur in geringem Umfang vertreten worden, dies wird sich dann auch ändern.

Nach Beratung in den Gremien werden wir auch wieder in die (vorsichtige) Planung von Klassen- und Kursfahrten einsteigen. Nach wie vor ist die Lage ja hier kaum einzuschätzen, wenn man aber nicht mit mindestens einem halben Jahr Vorlauf mit der Planung beginnt, dann sind Fahrten kaum zu realisieren. Wir werden also die Entwicklung im Auge behalten, hoffen aber sehr, dass Fahrten stattfinden können.

Bestätigt hat die Schulkonferenz auch die ins Auge gefassten Termine für die beweglichen Ferientage: Es sind dies Rosenmontag und Veilchendienstag und die beiden Freitage nach Christi Himmelfahrt und Fronleichnam.

Der „Tag der offenen Tür“ wird am 5.12. aller Voraussicht nach stattfinden können, selbstverständlich mit einem angepassten Konzept und mit nur sehr geringer Beteiligung unserer Schülerinnen und Schüler. „Vorführunterricht“ in den unteren Klassen kann es in diesem Jahr allerdings natürlich nicht geben.

Auch für den Elternsprechtag planen wir, vermehrt auch Telefonberatungen zu ermöglichen, um die Begegnungen in der Schule einzuschränken.

Ich gehe nun davon aus, dass wir die noch verbleibenden drei Schulwochen bis zu den Herbstferien auch noch gut überstehen werden. Dann wäre ein erstes Etappenziel erreicht und wir nehmen dann das nächste Quartal in Angriff.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 02.09.2020, 9.00 Uhr

 

MMG – solidarisch durch die Krise

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

eigentlich braucht es nicht viele Worte: Am MMG sind Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern fast einhellig der Meinung, dass wir vorerst nicht auf die Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht verzichten sollten.

Daher erübrigt sich auch jede Diskussion, was ich als Schulleiter oder aber auch die Schulkonferenz anordnen darf oder nicht – die Schulgemeinde des MMG ist in vorbildlicher Weise und in großer Solidarität bis hierhin durch die Corona-Pandemie gegangen. Diesen Weg werden wir fortsetzen.

In der Zeit zwischen den Osterferien bis zu den Sommerferien haben wir Präsenzunterricht in einem vergleichsweise großen Umfang realisiert. Durch strikte Einhaltung des Hygienekonzeptes ist es dennoch nicht zu einer Verbreitung des Virus in der Schule gekommen.

Am MMG sind alle (!) Lehrerinnen und Lehrer mit Beginn des neuen Schuljahres im Präsenzunterricht eingesetzt. Trotz eines massiven Stellenunterhangs und zahlreicher Erziehungszeiten wird die Stundentafel im vollen Umfang erfüllt. Dies kann zurzeit nur durch den besonderen Einsatz aller Lehrkräfte gelingen, die vielfach Mehrarbeit leisten, damit nach der Phase des Lockdowns nicht noch größere Lücken entstehen bzw. Verpasstes schnell aufgearbeitet werden kann.

Ich empfinde es fast als ein bisschen zynisch, wenn jetzt von offizieller Seite mit der guten Unterrichtsversorgung und der geringen Ansteckungsgefahr im Unterricht argumentiert wird: Weil wir die Maskenpflicht hatten, haben alle Lehrerinnen und Lehrer den Dienst antreten können und sind die Infektionszahlen niedrig geblieben. Jede Erkrankung ist eine zu viel, denn die Folgen können schwerwiegend sein.

Der Krisenstab der Stadt Duisburg empfiehlt ausdrücklich, das Tragen der Masken beizubehalten. Hier der entsprechende Text im Original:

 

Sehr geehrte Schulleitungen,

der Krisenstab der Stadt Duisburg hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, dass die Stadt Duisburg empfiehlt, [dass] weiterhin während des Schulunterrichts an Duisburger Schulen Masken zu tragen sind.
Ich bitte daher um Beachtung der beigefügten Pressemitteilung.

gez.

Ralph Kalveram
-Amt für Schulische Bildung-

Krisenstab der Stadt Duisburg empfiehlt weiterhin, Masken während des Schulunterricht[s] zu tragen

Ab dem 1. September hat das Land Nordrhein-Westfalen die Maskenpflicht im Schulunterricht aufgehoben. Der Leiter des Krisenstabes der Stadt Duisburg und Schuldezernentin Astrid Neese empfehlen den Schülerinnen und Schülern jedoch weiterhin das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Klassenräumen während des Unterrichts. Auf den Fluren, in Gemeinschaftsräumen und auf den Schulhöfen bleibt die Maskenpflicht ohnehin auch über den 31. August hinaus bestehen.

Krisenstabsleiter Martin Murrack: „Masken helfen bei der Eindämmung des Coronavirus – auch und vor allem in Schulen. Sie sind ein sinnvolles Mittel zur Minderung des Infektionsrisikos, wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Das ist definitiv in vollen Klassen der Fall, wenn Schülerinnen und Schüler direkt nebeneinander sitzen.”

 

In unserer Nachbarstadt Mülheim a.d.Ruhr hat der Krisenstab bereits weitergehend reagiert und angekündigt, dass nach Aufhebung der Maskenpflicht im Fall einer Infektion ganze Klassen oder auch Jahrgangsstufen in Quarantäne geschickt werden. Dies ist nur konsequent, denn in den Räumen können Abstandsregeln nicht eingehalten werden. Man wolle nur dort auf so weitreichende Maßnahmen verzichten, wo es eine freiwillige Selbstverpflichtung zum Tragen der Maske gebe. Man kann nur vermuten, dass man in Duisburg ggf. auch so verfahren wird.

Es gehört zu den Eigenheiten dieser Pandemie, dass man sich nur bedingt selbst schützen kann, stattdessen auf den Schutz durch die Anderen angewiesen ist. Mit dem Tragen der Maske schütze ich vor allem meine Mitmenschen – und diese schützen wiederum mich.

Das konsequente Tragen der Maske zeigt, dass mir die Gesundheit der Menschen um mich herum wichtig ist. Jeder soll sorgenfrei in die Schule kommen können – egal, ob die Sorge der eigenen Gesundheit oder den Angehörigen zuhause gilt.

Aus diesen Gründen gibt es zum jetzigen Zeitpunkt aus meiner Sicht noch keine Alternative zum Tragen der Maske.

In Duisburg sinken seit Beginn dieser Woche die Zahlen der Neuinfektionen zum ersten Mal seit dem Frühjahr ganz deutlich. Sollte sich dieser Trend fortsetzen und auch der Herbst nicht zu einem erneuten Anstieg der Infektionen führen, muss über eine Lockerung der „Maskenpflicht“ nachgedacht werden. Dabei werden wir insbesondere auch die Empfehlungen des Krisenstabes der Stadt Duisburg beachten. Bis dahin gilt aber:

 

MMG trägt Maske – solidarisch durch die Corona-Krise.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 29.08.2020, 15.00 Uhr

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

zunächst hat das Gesundheitsamt Zweifel an der Richtigkeit des positiven Testergebnisses des Mitglieds des Lehrerkollegiums geäußert, dann wurde nachgetestet und nun liegt das Ergebnis vor: Der zweite Test war negativ. Keine Infektion.

Um absolute Gewissheit zu haben, wird zwar nun noch ein Kontrolltest vorgenommen, aber man kann wohl davon ausgehen, dass auch dieser nur das negative Ergebnis bestätigen wird.

Ob es vor dem Hintergrund dieser Entwicklung wirklich Sinn macht, am Montag Schülerinnen und Schüler freiwillig testen zu lassen, möchte ich in Frage stellen. Die Entscheidung liegt aber natürlich bei den Elternhäusern.

Dennoch: Der Fall hat gezeigt, dass das Hygienekonzept am MMG funktioniert und dass aufgrund der Maskenpflicht auch keine Lerngruppen in Quarantäne geschickt werden mussten. Ansonsten hätten wir seit letzter Woche ca. 180 Schülerinnen und Schüler nicht in der Schule gehabt. Möglicherweise wäre auch die gesamte Schule geschlossen worden, weil ohne Maskenpflicht und deren strenge Einhaltung vermutlich große Teile des Kollegiums in Quarantäne geschickt worden wären.

Sie können es meinen Worten entnehmen: Ich halte die angekündigte Aufhebung der Maskenpflicht zum jetzigen Zeitpunkt für falsch. Aber wie auch in der Vergangenheit wurde wieder zuerst die Öffentlichkeit informiert, der Schule liegt kein Erlass vor, wie es nach Montag denn weitergehen soll.

Vor diesem Hintergrund hat der Eilausschuss der Schulkonferenz nach eingehender Beratung mit der Schulleitung, der SV und dem Lehrerrat beschlossen, die Maskenpflicht am MMG zunächst bis zum Ende der kommenden Woche zu verlängern. Wir wollen uns damit Zeit verschaffen, um zunächst die neue Erlasslage abzuwarten und zu bewerten, in den Gremien zu beraten und dann zu entscheiden, wie es weitergehen soll.

Erlauben Sie mir abschließend einige persönliche Anmerkungen: Zunächst der vermutlich „falsche Alarm“ des positiven Testergebnisses, dann die überstürzte Ankündigung, die Maskenpflicht fallen zu lassen – diese Woche hatte es in sich. Es fühlt sich überhaupt nicht danach an, als seien die Ferien erst wenige Tage zu Ende. Ich habe es an dieser Stelle schon geschrieben: Wir brauchen Ruhe, Verlässlichkeit, Perspektive. Stattdessen geht es in Schule zu wie in der Notfallambulanz mancher amerikanischen Fernsehserie.

Wir arbeiten dennoch unverzagt an einer weiteren „Normalisierung“ des Schulalltags. In Kürze wird die Mensa für die Mittagsverpflegung wieder zur Verfügung stehen, die Räume für die große Mittagspause öffnen wieder, für die Pausen hat die SV schon in der letzten Woche vor allem den unteren Klassen Spielmaterialien für die Pausen bereitgestellt, die Fahrradwache nimmt auch den Betrieb wieder auf.

Ich bitte also weiterhin um Nachsicht, wenn es an der einen oder anderen Stelle noch nicht rund läuft und möchte Sie nochmals bitten, von nicht zwingend notwendigen Anrufen in der Schule und Mails an die Kolleginnen und Kollegen abzusehen. Eigentlich sollten alle wichtigen Informationen hier auf der Homepage zu finden sein. So werde ich Sie hier auch informieren, wie es mit der Maskenpflicht weitergeht.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 26.08.2020, 14.00 Uhr

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

zum Schutz aller am Schulleben Beteiligter hat sich der überwiegende Teil des Kollegiums einem freiwilligen Coronatest unterzogen. Herr Dr. Walter, HNO-Arzt und ehemaliger Vorsitzender der Elternpflegschaft war so freundlich, dafür in die Schule zu kommen. Er wird dies zumindest bis zu den Herbstferien auch weiterhin regelmäßig tun.

Im Rahmen dieser Testung ist eine Lehrperson positiv getestet worden. In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt sind alle notwendigen Maßnahmen getroffen worden. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler wurden über Iserv per mail – nur auf diesem Wege waren die Schülerinnen und Schüler zeitnah zu erreichen – unterrichtet und auf ein freiwilliges Testangebot hingewiesen.

Alle Maßnahmen sind mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Es besteht keinerlei Grund zur Beunruhigung. Bitte sehen Sie von weiteren Nachfragen in der Schule ab, wenn diese nicht zwingend erforderlich sind, denn der Arbeitsanfall und die zahlreichen individuellen Nachfragen zu Beginn des Schuljahres sind schon jetzt nicht mehr zu bewältigen. Bitte haben Sie auch Verständnis, dass nicht alle Mails, in denen zum Teil auch sehr allgemein um Auskünfte zu unterschiedlichen Fragen rund um die aktuelle Situation gebeten wird, beantwortet werden können. Wir versuchen zunächst einmal einen regulären Schulbetrieb aufrecht zu erhalten, alle wichtigen Informationen erhalten Sie weiterhin hier.

Mehrfach gab es in den letzten Tagen Nachfragen, ob Kinder mit leichten Krankheitssymptomen zunächst zum Arzt müssen, bevor Sie wieder in die Schule dürfen, so hatte ich es bei meinem letzten Update an dieser Stelle ja gesagt.

Nach Beratung mit Ärzten kommen wir zu folgendem Schluss: Kinder mit Krankheitssymptomen kommen nicht in die Schule bzw. werden von uns unmittelbar nach Hause geschickt. Dort werden Sie 24 Stunden beobachtet. Sollten sich dann keine weiteren Symptome einstellen (also insbesondere Fieber oder Husten) ist davon auszugehen, dass die Kinder „nur“ einen normalen Schnupfen haben und sie dürfen die Schule dann wieder besuchen. Bitte geben Sie den Kindern aber eine entsprechende aussagekräftige Entschuldigung mit, in der Sie auch bestätigen, dass  Sie keine weiteren Symptome feststellen konnten.

Ich bin mit dieser Regelung nicht glücklich, zumal einige Kolleginnen und Kollegen nur Unterricht erteilen, weil ich Ihnen einen umfassenden Schutz zugesagt habe. Die Ärzte teilen mir aber mit, dass sie die Flut der Praxisbesuche nicht bewältigen können, wenn jedes Kind mit Schnupfen dort vorgestellt wird. Dies ist erkennbar eine Schwachstelle, umso mehr verlasse ich mich also darauf, dass Sie mit der Entscheidung Ihre Kinder zur Schule zu schicken, verantwortungsvoll umgehen.

Eine gute Nachricht gibt es auch: Das Geld für die Stornokosten zu den Klassenfahrten wird in diesen Tagen angewiesen und dann an die betroffenen Eltern ausgezahlt. Leider werden die Kosten für die geplanten Fahrten zum Bodensee und nach Weimar nicht übernommen, denn diese hätten theoretisch als Inlandsfahrten stattfinden dürfen. Zum Zeitpunkt, als diese Fahrten aber noch zu geringen Stornokosten abgesagt werden konnten, war die Lage völlig unklar, so dass die Entscheidung zur Absage auch dieser Fahrten sachgerecht war. Die Fahrtenleiter werden die Betroffenen in den nächsten Tagen gesondert informieren.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 24.08.2020, 14.00 Uhr

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

 

ich möchte noch einmal mit Nachdruck darauf hinweisen, dass Schülerinnen und Schüler auch mit leichten Krankheitssymptomen (Kratzen im Hals, Halsschmerzen, Schnupfen, Husten etc.) zur Zeit auf gar keinen Fall (!) in die Schule kommen dürfen, bevor nicht ein Arzt eine Infektion mit Covid-19 ausgeschlossen hat. Allein am heutigen Montagmorgen haben sich schon zwei SchülerInnen noch in der ersten Stunde mit Symptomen gemeldet. Es ist unverantwortlich die Kinder in die Schule gehen zu lassen, zumal im schlimmsten Fall eine Schließung der Schule mit allen dramatischen Folgen, wie Distanzunterricht und Betreuung der Kinder zuhause, die Folge sein kann.

Update beachten!!!

Wenn das Infektionsgeschehen dann irgendwann einmal abflauen sollte, dann wird man vermutlich solche strengen Maßnahmen neu bewerten müssen, im Moment gibt es dazu keine Alternative.

Ich bitte zwingend um strikte Einhaltung dieser Regelung.

 

 

Ab dem 1. September wird der Fahrradwächter wieder seinen Dienst aufnehmen. Zu Beginn des Monats bezahlen die Schülerinnen und Schüler immer den Monatsbeitrag. Unter den aktuellen Bedingungen wird das allerdings tageweise nach Jahrgangsstufen gestaffelt geschehen:

Di, 1.9. Jg.-Stufe 5
Mi, 2.9. Jg.-Stufe 6
Do, 3.9. Jg.-Stufe 7
Fr, 4.9. Jg.-Stufe 8
Mo, 7.9. Jg.-Stufe 9
Di, 8.9. Jg.-Stufe 10
Mi, 10.9. Jg.-Stufe 11
Do, 11.9. Jg.-Stufe 12

Die Schülerinnen und Schüler sollen am jeweiligen Tag morgens den Geldbetrag von 4,30 Euro (möglichst abgezählt) und einen eigenen Stift zum Abzeichnen der Liste zur Hand haben. Frühzeitiges Erscheinen ist an diesem Tag dann sicher sinnvoll. Die Schülerinnen und Schüler reihen sich dann entsprechend der Bodenmarkierungen in die Warteschlange ein und bezahlen.

Die Jahrgangsstufen, die an einem späteren Tag abkassiert werden, schieben ihr Fahrrad an der Kassenschlange vorbei. Der Versicherungsschutz für die Fahrräder gilt aber für alle ab dem 1. September. Daher bezahlen auch Sie den vollen Monatsbetrag.

Der Kauf von Tageskarten ist bis auf weiteres nicht möglich.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 15.08.2020, 10.30 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

die ersten Schultage liegen hinter uns. Mein Eindruck: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer waren froh, dass wir nun endlich wieder in der Klassen- oder Kursgemeinschaft Unterricht machen können – auch wenn Maske tragen bei über 30 Grad natürlich eine echte Herausforderung darstellt. In jedem Fall herrschte eine entspannte Stimmung. Darüber freue ich mich.

In den letzten Tagen war noch viel „Gewusel“ auf den Gängen. Weil alle Türen wegen der Durchlüftung offen standen, bekam das auch gleich jeder mit: 7 neue fünfte Klassen sind am Mittwoch im Stundenrhythmus begrüßt worden und haben in den folgenden Tagen bei einer großen Rallye durchs Haus ihre neue Schule „in Besitz“ genommen. Allen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern noch einmal ein herzliches Willkommen in der Schulgemeinde des MMG.

Der Rücklauf der „Reiserückkehrbescheinigung“ hat auch reibungslos funktioniert. Für die Mithilfe aller bedanke ich mich – auch dies ist für mich ein Zeichen der Solidarität und des Miteinanders am MMG, was uns auch in dem Weg durch die Krise im Frühjahr ausgezeichnet hat.

Einige wenige Ankündigungen zum Beginn der neuen Schulwoche gibt es noch:

Schwimmunterricht: Der Schwimmunterricht kann zunächst bis zu den Herbstferien nicht stattfinden. Die zuständigen Ämter sahen sich trotz Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht und dem Gesundheitsamt nicht in der Lage, ein gangbares Hygienekonzept vorzulegen, deshalb bleiben die Hallen für den Schulsport geschlossen. Was mich irritiert: Als Schule können (müssen) wir für alle möglichen Anlässe Hygienekonzepte quasi über Nacht erstellen – und das ohne behördliche Expertise…

Mensa und Kiosk: Am Montag öffnet der „Hauskoch“ zunächst den Kiosk im A-Gebäude wieder. An einem Konzept für die Mittagsverpflegung  wird weiter gearbeitet. Auch wenn wir uns freuen, dass auch hier ein Stück Normalität zurückkehrt, so möchte ich doch in der Anlaufphase darum bitten, sich bei der Versorgung nicht auf den Kioskbetrieb zu „verlassen“. Beim Verkauf kommt es notwendigerweise zur Durchmischung von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Stufen – die Trennung ist aber ein grundlegender Pfeiler unseres Hygienekonzeptes. Also müssen hier besonders strikte Regeln eingehalten werden: Ausreichend Abstand plus Maskenpflicht müssen kontrolliert werden. Ob das gelingt wird sich zeigen, in jedem Fall braucht es sicher eine gewisse Anlaufzeit.

Fahrradwache: Mein Eindruck? Mindestens die halbe Schule kommt mit dem Fahrrad. Das ist toll, weil ökologisch sinnvoll und es minimiert das Ansteckungsrisiko in zu vollen Bussen. Insbesondere beim gemeinsamen Hitzefrei und Schulschluss in den letzten Tagen kam es zu „hohem Verkehrsaufkommen“, wie es wohl im Verkehrsfunk heißen würde. Dies wird sich in den nächsten Tagen sicher entzerren. Dennoch werden wir das morgendliche Abstellen der Räder noch stärker begleiten, damit die Abreise am Mittag reibungsloser verläuft.

Die Bewachung der Räder wird vorerst nicht wieder aufgenommen. Der Betreiber wollte für die verbleibenden Tage im August den Preis für das Monatsticket lediglich um 50 Cent senken, sonst würde sich der Betrieb nicht rechnen. Da wir die Logik dieser Argumentation nicht nachvollziehen können und überdies – und dies ist noch wichtiger – das Einsammeln des Bargeldes bei so vielen Schülerinnen und Schülern unter den geltenden Bedingungen kaum möglich sein dürfte, bleibt die Fahrradwache zunächst unbesetzt. Vielleicht gelingt ein Start zum 1. September. Vorsichtshalber muss ich darauf hinweisen, dass Schule und Stadt nicht für die Fahrräder haften, auch wenn sie auf dem Schulgelände stehen.

Elternabende: Am 31. August / 1. September finden die Pflegschaftsabende in der Schule statt. Sie erhalten gesonderte Einladungen. Die Anfangszeiten sind versetzt und der Zugänge auf die unterschiedlichen Aufgänge verteilt, um auch hier möglichst Begegnungen im Gebäude zu vermeiden. Es herrscht Maskenpflicht, da in den Räumen die Abstände nicht eingehalten werden können. Pro Kind kann nur ein Elternvertreter an der Sitzung teilnehmen.

Ich hoffe nun auf weiterhin sommerliches Wetter, aber bei etwas moderateren Temperaturen, so dass wir in der nächsten Woche auch den regulären Nachmittagsunterricht aufnehmen können. Es bleiben herausfordernde und arbeitsreiche Zeiten, die wir auch weiterhin nur gemeinsam meistern werden. Bleiben Sie gesund und entgehen Sie der „zweiten Welle“ erfolgreich.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 05.08.2020, 11.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

die Ferien gehen nun langsam zu Ende und das schöne Wetter kommt zurück – wie sollte es auch anders sein.

Vielleicht erwarten Sie schon jetzt an dieser Stelle aktuelle Informationen über den Schuljahresstart. Die erweiterte Schulleitung versucht seit Montag, die nun eingehenden Informationen nach und nach zu verarbeiten. Das gesamte Schulleben muss den neuen Bedingungen wieder angepasst werden, wie nicht anders zu erwarten gibt es wieder, aber eben andere, Einschränkungen des Schulbetriebes.

Im Hause sind zahlreiche Kolleginnen und Kollegen damit beschäftigt, die durch die Spendengelder erworbenen Beamer zu installieren und für den Schulstart einsatzbereit zu machen. Morgen werden wieder Kolleginnen und Kollegen Stühle und Tische umräumen und das Gebäude den neuen Corona-Regeln entsprechend „ausschildern“.

Am Freitag werde ich an dieser Stelle umfassende Informationen zum Schuljahresstart mitteilen. Die Einladung der neuen 5-Klässler zur Einschulungsfeier geht spätestens morgen, Donnerstag, per mail an die Elternhäuser.

Ich wünsche den Schülerinnen und Schülern noch ein paar sonnige Ferientage und darf alle Eltern freundlich bitten, von weiteren telefonischen Anfragen im Moment abzusehen. Wir arbeiten dran…

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 24.06.2020, 12.30 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

 

Ein wirklich außergewöhnliches Schuljahr liegt nun hinter uns. Im Augenblick weiß ich nicht recht, ob ich froh sein soll, dass es nun erst einmal geschafft ist und wir in die Ferien gehen können oder ob ich mir wegen der vielen offenen Fragen das nächste Schuljahr betreffend wieder Sorgen machen muss.

Trotz dringender und frühzeitiger Anfragen erhält die neuerliche Schulmail des Staatssekretärs vom gestrigen Tag an den für schulische Planungsentscheidungen relevanten Stellen nur Hinweise, dass dies dann in nächster Zeit geregelt werden wird. Wir hatten dringend darum gebeten, zentrale Fragen vor den Ferien zu klären, damit wir planen können.

Wir gehen jetzt zunächst davon aus, dass nach den Ferien der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Es wird wiederholt von Unterricht in festen Lerngruppen gesprochen, um Infektionsgeschehen nachvollziehen zu können. Dies ist am Gymnasium unmöglich, denn bereits ab Klasse 7 wird in den Fremdsprachen klassenübergreifend differenziert, im Wahlpflichtbereich II kommen weitere Kurse hinzu. Vergleichbares gilt für Gruppen im Ganztagsunterricht, von den Kursen in der Oberstufe gar nicht zu sprechen. Aber auch auf dem Schulgelände und in den Gebäuden ist bei demnächst wieder über 1300 Schülerinnen eine Trennung der Schülergruppen unmöglich.

In welcher Form ein Mensabetrieb im neuen Schuljahr möglich sein wird, lässt sich zurzeit noch nicht sagen: Grundsätzlich ist eine Betrieb möglich, wenn der Schulträger dazu ein mit der Schule und dem Betreiber abgestimmtes Hygienekonzept vorlegt. Da die Erfahrungen der letzten Wochen lehren, dass diese Botschaft vermutlich auch für den Schulträger überraschend kommt, werden wir hier ebenfalls die Entwicklung in den Ferien abwarten.

Wir werden auch in den nächsten Wochen – unterbrochen durch kurze Urlaubsphasen – präsent sein und die Entwicklung aufmerksam verfolgen. Zu Beginn der letzten vollständigen Ferienwoche wird die gesamte Schulleitung wieder zusammentreffen und dann die bis dahin vielleicht konkretisierten Anweisungen aus Düsseldorf umzusetzen versuchen. Es macht also Sinn, auch dann schon einmal auf die Homepage zu schauen, ob sich bereits aktuelle Ankündigungen finden.

Ebenfalls in den Ferien wird der digitale Ausbau im Gebäude vorangetrieben. Hier gilt es zunächst einmal allen Spendern ganz herzlich zu danken. Dank Ihrer überwältigenden Spendenbereitschaft – es sind bereits über 11.000€ auf dem Fördervereinskonto eingegangen – ist die nächste Ausbaustufe damit finanziell abgesichert und die ersten Bestellungen sind bereits veranlasst.

Vielen Dank für Ihre Spenden!

Danken möchte ich an dieser Stelle den Kolleginnen und Kollegen, die in den Ferien wieder viele Arbeitsstunden investieren wollen. Nur zur Verdeutlichung: Die Installation eines einzigen Klassenraumes hätte laut Kostenvoranschlag ca. 700€ gekostet. Dies ist mehr, als die zu installierenden Geräte an Kosten verursachen.

Liebe Schulgemeinde,

dennoch: Ich wünsche Euch und Ihnen allen einige erholsame Sommertage, ob hier zuhause oder vielleicht doch auf einer Urlaubsreise. Als große Gemeinschaft haben wir die schwierigen Wochen gemeistert – und alle haben ihren Teil dazu beigetragen.

Dafür möchte ich mich bei allen herzlich bedanken.

Ihr Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 17.06.2020, 9.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

 

Die Landesregierung lockert in immer kürzeren Abständen die Bestimmungen im Umgang mit der Corona-Pandemie. Da die amtlichen Dokumente nach wie vor erst eintreffen, wenn sie bereits in Kraft getreten sind, und dann, wie zuletzt, nur für 14 Tage gelten, ist ein Reagieren auf Veränderungen definitiv nicht möglich. Nach wie vor gibt es keine Vorgaben für das kommende Schuljahr, uns sind die Möglichkeiten genommen, jetzt eine verlässliche Planung vorzunehmen.

 

In Duisburg sind die Infektionszahlen nach wie vor auf hohem Niveau, landesweit die höchsten. Es ist daher nach wie vor äußerste Vorsicht geboten. Ich weise daher noch einmal mit allem Nachdruck darauf hin, dass folgende Regelungen für unsere Schule nach wie vor gelten:

  • Kinder, die Krankheitssymptome aufweisen, dürfen nicht zum Unterricht kommen. Bitte informieren Sie die Schule.
  • Nachgewiesene Corona-Infektionsfälle im familiären oder sonstigen direkten Umfeld sind umgehend der Schule zu melden, die betroffenen Schülerinnen und Schüler dürfen die Schule bis zu einer endgültigen Abklärung nicht besuchen.
  • Nachgewiesene Corona-Infektionen bei Schülerinnen und Schülern müssen umgehend der Schule gemeldet werden, auch wenn eine Quarantäne angeordnet wurde.

Leider meldet das Gesundheitsamt entsprechende Fälle nicht automatisch und zeitnah an die Schulen, wir befinden uns hier aktuell in einem Abstimmungsprozess.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 10.06.2020, 11.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

 

Die Sommerferien stehen vor der Tür – auch wenn es sich gar nicht so anfühlt. Irgendwie hat sich eine gewisse Routine in der Krise entwickelt, Sie erkennen dies auch an meinem geringer gewordenen Mitteilungsbedürfnis an dieser Stelle. Zu den Dingen, an die man sich gewöhnt hat, gehört auch, dass wir noch immer wenig wissen…dazu gleich mehr.

  • Die Abiturprüfungen laufen reibungslos. Alle Klausuren sind geschrieben und werden zurzeit unter erheblichem Zeitdruck, der sich durch die dreiwöchige Verschiebung ergeben hat, korrigiert. Die mündlichen Prüfungen im 4. Fach werden in dieser Woche abgeschlossen.
  • Parallel bereiten wir die Feier zur Übergabe der Abiturzeugnisse vor. Der Abiturball musste ja abgesagt werden, ein feierlicher Rahmen für die Überreichung der Zeugnisse soll aber dennoch den erreichten Schulabschluss würdigen.

Da sich in den letzten Wochen gezeigt hat, dass sich größere Infektionsgeschehen fast ausschließlich in geschlossenen Räumen ereignen, bereiten wir eine Veranstaltung unter freiem Himmel auf dem Schulhof vor. Die Feier wird dann dreimal nacheinander mit jeweils ca. 40 Schülerinnen und Schülern und deren nächsten Angehörigen durchgeführt. Sollte das Wetter dies nicht zulassen, müssten wir die Feier doch in die Aula verlegen, dann könnten allerdings nur die Schülerinnen und Schüler daran teilnehmen.

  • Für die Übergabe der Zeugnisse an all unsere anderen Schülerinnen und Schüler wurde bereits ein abgestufter Zeitplan erarbeitet, der von den Klassenlehrinnen und –lehrern im Moment kommuniziert wird. Auch am letzten Schultag werden wir noch einmal dafür Sorge tragen, dass es zu keinen größeren Menschenansammlungen auf und um das Schulgelände kommt.
  • Dies ist Anlass, sich an dieser Stelle noch einmal für die eiserne Disziplin bei der Einhaltung der getroffenen Corona-Schutzmaßnahmen hier in der Schule ganz herzlich zu bedanken. Umwege werden in Kauf genommen, gespielt wird auf dem Hof und im Park mit „Sicherheitsabstand“ und die Kolleginnen und Kollegen führen beharrlich die vielen zusätzlichen Aufsichten.

Wie schwer das sein kann, konnte ich gestern erleben: Die Ergebnisse der mündlichen Abiturprüfungen habe ich auch unter freiem Himmel bekanntgeben. Die Schülerinnen und Schüler kamen einzeln zu mir, mussten natürlich den Abstand wahren, bekamen ihre Note und wurden dann auf einem anderen Weg vom Schulhof „geleitet“. Wo sich Schülerinnen und Schüler sonst jubelnd in die Arme fallen und gemeinsam feiern, wenn es gut gelaufen ist, oder aber von den anderen auch getröstet werden, wenn es nicht ganz so gut war, da „schlich“ dann jeder für sich vom Hof. Ein sehr trauriges Bild…

  • Auch im neuen Schuljahr werden wir vermutlich auf größere Veranstaltungen in Innenräumen verzichten. Wir gehen daher davon aus, dass auch die Einschulungsfeier für die sieben neuen 5er-Klassen unter freiem Himmel und in Gruppen stattfinden wird.
  • Im Moment sieht es so aus, als plane die Landesregierung nach den Ferien zum Regelbetrieb in den Schulen zurückzukehren. Weitere Regelungen, unter welchen Bedingungen dies möglich sein soll, sind noch vor den Ferien angekündigt. Es ist sicher müßig, hier darauf hinzuweisen, dass zu diesem Zeitpunkt im Schuljahr die Vorbereitungen für das nächste Jahr in einer so großen Schule wie unserer sonst längst abgeschlossen sind. Solange wir nicht wissen, ob uns alle Lehrerinnen und Lehrer für den Präsenzunterricht zur Verfügung stehen, ob Unterricht in differenzierten Gruppen möglich ist, wie es mit dem Sportunterricht weitergeht – und mir fallen jetzt noch sehr viel mehr offene Fragen ein – so lange können wir hier nicht verlässlich planen. Aber auf Vorgaben „von oben“ (vergeblich) zu warten, gehört ja inzwischen auch zur neuen Routine in der Krise.
  • Überaus Erfreuliches lässt sich nach unserem Spendenaufruf „Digitalisierung am MMG-Jetzt“ vermelden: Schon nach wenigen Tagen sind hier über 7000€ eingegangen, so dass wir sehr zuversichtlich sind, dass angestrebte Spendenziel erreichen zu können. Schon jetzt bereiten wir die Bestellung der entsprechenden Geräte vor, die wir dann hoffentlich im Laufe der Sommerferien installieren können. Ich möchte mich an dieser Stelle schon jetzt für die großzügigen Spenden ganz herzlich bedanken und freue mich riesig über dieses Zeichen der Solidarität in der Schulgemeinde. Wenn Sie noch spenden wollen, noch ist das Ziel nicht erreicht….
  • Ein Hinweis noch zu den stornierten Klassen- und Kursfahrten: Für die Fahrten des ersten Halbjahres wurde die Rückzahlung der Stornokosten vom Land für Mitte Juni angekündigt. Sobald das Geld bei uns eingeht, nehmen wir die Rückzahlung an die Elternhäuser vor. Für die Kursfahrten der Oberstufe nach den Sommerferien, die wir ebenfalls frühzeitig storniert haben, werden gerade die Anträge gestellt. Wann hier mit einer Rückzahlung zu rechnen ist, können wir im Augenblick leider nicht sagen. Hier gibt es auch noch Unsicherheiten, weil bislang zwischen Auslandsreisen und Inlandsfahrten unterschieden wird. Es ist aber nicht denkbar, dass bei Stufenfahrten einige Kurse auf Reisen sind, andere aber im Unterricht. Hier drängen die Schulleiter noch auf eine einheitliche Verfahrensweise.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 22.05.2020, 13.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

auch wenn man sicher nicht von Unterrichtsalltag sprechen kann, eine gewisse Routine hat sich eingespielt und der Plan bis zu den Sommerferien steht. Im Moment überlegen wir, wie auch das Schuljahresende gestaltet werden kann: Abiturzeugnisverleihung, Zeugnisübergabe an alle Schülerinnen und Schüler, Bücherrückgabe, all dies soll auch ohne Infektionsrisiko möglich sein und muss daher völlig neu geplant werden.

Allerdings sind noch nicht alle Fragen rund um die (Nicht-)Versetzung am Ende des Schuljahres geklärt. Nach zunächst großzügigen Ankündigungen ging es in der Vergangenheit schrittweise wieder zurück – dies sorgt in Schule und Elternhäusern für Verunsicherung. Bei unklaren und sich dauernd ändernden Vorgaben immer nur an „Augenmaß“ bei den Lehrkräften zu appellieren, ist wohl etwas zu wenig.

Ebenso sorgen die zunächst großzügig erteilten Freistellungen von Kolleginnen und Kollegen, die nun mit einem Paukenschlag komplett zurückgenommen werden sollen, für weitreichende Verunsicherung. Um dies deutlich zu erklären: Der allergrößte Teil der bislang vom Präsenzunterricht freigestellten Kolleginnen und Kollegen will, zumeist nach medizinischer Beratung, nun die Erlaubnis haben, zurück in die Schule zu kommen – nur darum geht es – nicht aber um eine Verpflichtung aller, die dieses Risiko nicht eingehen können oder wollen.

So sind bisher weder vorsorgliche Tests, noch die Lieferung von medizinischen Schutzmasken für besonders gefährderte Personen geplant. Kein Vertreter irgendeiner Behörde hat sich bislang vor Ort davon ein Bild gemacht, ob unser Hygienekonzept ausreichend ist. In der Sorge vor einem Corona Ausbruch in der eigenen Schule ist die Neigung zur Übererfüllung der Maßnahmen groß. Für den sensiblen Bereich Schule hätte ich mir die Aufmerksamkeit gewünscht, die man Möbelhäusern, dem Fußball oder anderen systemrelevanten Bereichen gewidmet hat. Ist Schule eigentlich nicht „systemrelevant?“

Aber noch viel wichtiger wäre nun ein verlässlicher Plan für das nächste Schulhalbjahr. Worauf wird nun gewartet? Der wahrscheinliche Fall ist doch, dass es nach den Sommerferien mit dem „Hybridunterricht“, also der Verknüpfung von Präsenzunterricht und häuslichem Lernen weitergehen muss. Nun müssen die technischen Voraussetzungen dafür umgehend geschaffen werden, die Vorgaben zur Bewertung der häuslichen Arbeit müssen angepasst werden, Klassenarbeitsvorgaben überprüft und nicht zuletzt geklärt werden, wie die Kolleginnen und Kollegen im Präsenz- und im Heimunterricht eingesetzt werden sollen.

Was wäre das schlimmste Szenario? Dass wir nach dem Sommer den „normalen“ Schulbetrieb doch uneingeschränkt wieder aufnehmen könnten und diese Planungen umsonst gewesen wären? Mit diesem Risiko können wir gut leben, dann würden wir auf bewährte Routinen zurückgreifen.

Die Probleme bleiben also weiterhin vielfältig. Auch wenn sich im öffentlichen Leben so etwas wie Normalität abzeichnet, kann davon in der Schule nicht die Rede sein. Ich möchte mich daher auch im Namen aller Beteiligten für die zahlreichen ermutigenden Rückmeldungen bedanken und auch für das weitreichende Verständnis, dass der ein oder andere Stundenplan trotz aller Bemühungen etwas „dünn“ ausfallen muss. Wir hoffen nun darauf, dass die Vorgaben für das nächste Schuljahr nicht erst in der letzten Ferienwoche kommen und wir eine verlässlichere Planung vornehmen können.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

 

Update: 11.12.2020, 19.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

Auch uns hat die Pressemeldung über die erneute (Teil-)Schließung der Schulen heute kalt erwischt. Erst gestern Abend hat die Ministerin noch betont, mit ihr seien Schulschließungen im großen Stil nicht zu machen.

Immerhin haben wir heute schon um 13.32 Uhr die Mail des Staatssekretärs bekommen und danach haben die hektischen Beratungen in der Schulleitung eingesetzt. Da es nun keinen Sinn mehr macht, über das Für und Wieder zu diskutieren, sondern die neuen Vorgaben umgesetzt werden müssen, konzentriere ich mich auf das, was zum jetzigen Zeitpunkt klar ist.

  • Ab Montag, 14.12.2020 werden die Jahrgänge 8-12 ausschließlich im Distanzunterricht beschult, sie kommen also nicht mehr zur Schule. Es herrscht Teilnahmepflicht.
  • Alle Klausuren in der Oberstufe werden geschrieben, die Teilnahme ist verpflichtend. Die Schülerinnen und Schüler werden per Mail ausführlich informiert.
  • Der Präsenzunterricht soll nach den Ferien erst wieder am 11.01.2021 beginnen, am 7. und 8. Januar könnten aber Klausuren und Klassenarbeiten geschrieben werden. Es ist aber vermutlich müßig, jetzt schon Verbindliches zum Januar sagen zu wollen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 können zur Schule kommen, es steht den Eltern frei, die Kinder von der Präsenzpflicht zu befreien. Wenn Sie Ihr Kind also nicht schicken, dann informieren Sie bitte möglichst schnell die Schule.

Für die Klassen 5 &6:

Bitte Mail an die Abteilungsleiterin Frau Laser: L.lase@mannesmanngymnasium.eu

Für die Klasse 7:

Bitte Mail an den Abteilungsleiter Herrn Schefels: L.sefe@mannesmanngymnasium.eu

  • Ein tageweiser Wechsel zwischen Präsenz und Distanz ist nicht möglich
  • Die noch anstehenden Klassenarbeiten in den Klassen 5-8 werden voraussichtlich ersatzlos entfallen, in Klasse 9 suchen wir nach Möglichkeiten, diese noch nach den Ferien zu schreiben. Die Halbjahresnoten, die ja keine weitere Relevanz für die Laufbahnen haben, werden auf der Grundlage der bisherigen Leistungen ermittelt.
  • Am Dienstag fallen alle Arbeitsgemeinschaften aus.

Der Staatssekretär fordert uns auf, nun also die Konzepte für den Distanzunterricht zur Anwendung zu bringen. Dies werden wir tun. Nicht bedacht dabei wurde allerdings, dass es zunächst abzuwarten bleibt, wie viele Schülerinnen und Schüler zum Unterricht in den Klassen 5-7 zur Schule kommen werden. Sollte hier also regulärer Unterricht stattfinden, dann können nicht gleichzeitig die daheimgebliebenen Kinder enger betreut werden, sondern dann kann es nur Wochenaufgaben geben, die selbstständig bearbeitet werden müssen. Sollte die überwiegende Zahl der Schülerinnen und Schüler zuhause sein, dann würden wir ggf. nur Notgruppen einrichten und die Kolleginnen und Kollegen könnten voll auf Distanzunterricht umsteigen. Auch für die oberen Jahrgänge gilt dies in abgeschwächter Form, denn wir müssen sehen, inwieweit Lehrerinnen und Lehrer in der Schule gebunden sind.

Mein Rat: Wenn wir nun doch zu dieser Maßnahme greifen, dann sollten im Sinne des Infektionsschutzes natürlich tatsächlich möglichst wenige Schülerinnen und Schüler in die Schule kommen, zumal dann das Konzept des Distanzlernens auch sinnvoll umsetzbar ist. Da dies aber alles über ein Wochenende nicht planbar ist, werden wir am Montag zunächst planmäßig in der Schule zum Unterricht bereitstehen und im Laufe des Tages weiter entscheiden.

Unterrichtsmaterialien: Der Termin der Schulschließung war wieder an einem Freitag gewählt, nur kam er diesmal ohne jede Vorwarnzeit, so dass wir die Schülerinnen und Schüler nicht mehr auffordern konnten, ihr Sachen aus den Spinden mitzunehmen. Um zuhause arbeiten zu können, brauchen sie diese aber. Daher können alle Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Woche in die Schule kommen und ihre Sachen holen. Sie betreten dazu aber bitte allein die Schule.

Vor allem sollten etwaige Lebensmittel und Getränke unbedingt vor den Ferien noch entnommen werden.

Ich bitte den möglicherweise etwas kurzgefassten Informationston, den Sie von mir sonst nicht kennen, zu entschuldigen, aber zum einen ist mein Akku am Ende einer solchen Woche und eines solchen Tages auch schon deutlich im roten Bereich, zum anderen warten Sie aber sicher auf Informationen.

Sicher werde ich Sie nächste Woche auch auf diesem Wege weiter informieren.

Korrekturlesen entfällt, ich bitte um Nachsicht…

Wenn ich Ihnen nun einen besinnlichen dritten Advent wünsche, könnte das als Ironie aufgefasst werden…also lasse ich es.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: 25.11.2020, 14.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

wie bereits angekündigt wird der Unterrichtsbeginn zunächst mit Wirkung bis zum Beginn der Weihnachtsferien ab kommendem Montag (30.11.2020) auf 7.40 Uhr vorverlegt. Es ergibt sich damit nun folgendes Zeitraster:

  1. Stunde: 7.40 Uhr – 8.25 Uhr
  2. Stunde: 8.30 Uhr – 9.15 Uhr

Pause: 9.15 Uhr – 9.30 Uhr

  1. Stunde: 9.35 Uhr – 10.20 Uhr
  2. Stunde: 10.25 Uhr – 11.10 Uhr

Pause: 11.10 Uhr – 11.20 Uhr

  1. Stunde: 11.25 Uhr – 12.10 Uhr
  2. Stunde: 12.15 Uhr – 13.00 Uhr

Mittagspause: 13.00 Uhr – 13.40 Uhr

  1. Stunde: 13.40 Uhr – 14.25 Uhr (Lernzeit bis 14.40)
  2. Stunde: 14.25 Uhr – 15. 10 Uhr (Förder-/Forderstunde bis 15.25 Uhr)

(In der vorherigen Version gab es einen Tippfehler. Bei der Mittagspause handelt es sich um die 7. Stunde, danach folgt die 8. Stunde. Das vollständige Stundenraster können Sie unserem Servicebereich entnehmen.)

Sollte es im Einzelfall zu Problemen mit diesen Zeiten kommen, so sprechen Sie bitte die Klassenlehrinnen und Klassenlehrer an. Wir werden dann sicher angepasste Lösungen finde.

Verlinkt finden Sie einen gepackten zip-Ordner, den uns die DVG geschickt hat. Aus dieser können Sie die neuen Fahrtzeiten der Einsatzbusse auf den unterschiedlichen Linien entnehmen. Ebenso bietet die DVG ein vorgefertigtes Rückmeldeformular an, auf dem Sie bittet, Probleme auf den Linien direkt zu melden. Machen Sie gerne Gebrauch davon, mir wäre aber auch daran gelegen, dass Sie mir auftretende Probleme auch kurz melden. Ich würde mir dann erlauben, nicht in jedem Einzelfall zu antworten, wenn es aber demnächst zu erneuten Verhandlungen kommt, dann hätte ich auch einen Eindruck, ob die Fahrplanumstellung tatsächlich gelungen ist oder die Busse möglicherweise nun voller sind als vorher, denn dann bestünde Handlungsbedarf.

 

Beginn der Weihnachtsferien

Wie Sie sicher schon den Medien entnommen haben, sollen die beiden letzten Tage vor den Weihnachtsferien unterrichtsfrei gegeben werden. Zwar fehlt – wie immer eigentlich in diesen Tagen – ein rechtsgültiger Erlass in dieser Sache, aber ich nehme dann mal als gegeben hin, was man mir in Form einer Mail mitgeteilt hat. An den beiden „zusätzlichen Ferientagen“ werden im MMG keine Klassenarbeiten oder Klausuren geschrieben, sodass wir diese beiden freien Tage nach einem anstrengenden und anspruchsvollen Jahr allen Mitgliedern der Schulgemeinde zugutekommen lassen wollen.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: 20.11.2020, 11.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

kurz vor dem Wochenende sind noch zwei Veränderungen anzukündigen, die unsere Schule betreffen:

Tragen von Masken im Schulumfeld

Entsprechend einer Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg, die ab Montag, dem 23.11.2020 gültig sein wird, ist im Abstand von 150m rund um das Schulgelände das Tragen von Mund-Nase-Bedeckung vorgeschrieben.

Dies heißt zum einen, dass Schülerinnen und Schüler die Masken nicht erst unmittelbar vor dem Schultor aufsetzen sollen, wenn sich bereits größere Gruppen gebildet haben, dass aber auch die auf dem Parkplatz wartenden Eltern Masken tragen müssen.

Hier die Verordnung im Wortlaut:

Die Stadt erweitert ihre Maskenpflichtvorgabe auch auf den Bereich rund um die Schulen und Kitas

Die Stadt Duisburg erweitert ab Montag, 23. November, die Maskenpflicht auch auf den Bereich rund um Schulen und Kindertageseinrichtungen.

Während auf belebten Straßen und Fußgängerzonen sowie auf Spielplätzen und in Schulen bereits eine Maskenpflicht per Verordnung oder Allgemeinverfügung gilt, waren die Bereiche vor der Schule oder der Kita frei. Gerade aber hier, direkt außerhalb des Schulgeländes, treffen sich die Schülerinnen und Schüler in der Pause oder nach Schulschluss und stehen oft eng zusammen. Gleiches gilt für Eltern, die ihre Kinder in der Kita abgegeben haben und danach noch mit einander ins Gespräch kommen.

Deshalb hat die Stadt jetzt ihre Allgemeinverfügung erweitert. Für die Nutzer dieser Einrichtungen wird eine Maskenpflicht im direkten Einzugsbereich von 150 Meter festgelegt und über die Einrichtungen direkt an die Betroffenen kommuniziert. Die Regelung soll ab kommenden Montag 0:00 Uhr gelten.

Zudem wird die Nutzung von Spielplätzen in der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr untersagt, weil in dieser Zeit die Orte oft von einzelnen Gruppen zweckentfremdet werden.

 

Änderung der Schulanfangszeiten

Wie bereits bekannt wurde, soll der öffentliche Nahverkehr zu den Schulen entzerrt werden. Zwar ist bislang keine Beschwerde über zu volle Busse bei mir eingegangen, dennoch sind wir nun gezwungen, im Rahmen eines Gesamtkonzeptes unseren Schulbeginn voraussichtlich auf 7.40 Uhr vorzuverlegen. Die letzte Entscheidung liegt noch bei der DVG, die jetzt den Fahrplan neu planen muss (hier geht es aber nur um die Fahrten der Einsatzbusse, nicht um den regulären Fahrplan). Ich wollte die Schulgemeinde aber frühzeitig benachrichtigen, damit sich alle darauf einstellen können. Greifen soll die Änderung zum 30.11.2020.

Sobald ich am Dienstag oder Mittwoch kommender Woche die endgültige Bestätigung der Schulanfangszeit bekomme, werden wir hier das neue Stunderaster veröffentlichen. Im Moment sieht die Planung vor, dass der gesamte Unterricht um 20 min nach vorne gezogen wird, die 6. Stunde dann also um 13.00 Uhr endet.

Als problematisch wird sich in der Umstellungsphase erweisen, dass die Einsatzbusse neu geplant werden und die Schülerinnen und Schüler sich erst umorientieren müssen. Die DVG hat zugesagt, den Online-Fahrplan rechtzeitig umzustellen – in der letzten Woche ist das an anderer Stelle nicht gelungen, was eher zu volleren Bussen auf den Regellinien als zur Entlastung geführt hat.

In jedem Fall werden wir diese (aus meiner Sicht nicht wirklich zwingend notwendige) Maßnahme kritisch begleiten und werden Sie dann bitten, uns Rückmeldung zu geben, damit wir mögliche Kritik gebündelt an die DVG weitergeben können. Allerdings sollte man auch die Verkehrsgesellschaft nicht zum „Schuldigen“ erklären, denn auch dort ist man durch eine politische Entscheidung gezwungen, in kürzester Zeit ein hochkomplexes Fahrplansystem neu zu planen. Ich sehe hier also eher die Möglichkeit einer konstruktiven Zusammenarbeit, um an möglichen Schwachstellen noch zeitnah nachsteuern zu können.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

 

Update: 17.11.2020, 13.00 Uhr

 

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

das Ringen um die besten Mittel im Kampf gegen die Pandemie geht weiter. Mancher Vorschlag, der zurzeit im öffentlichen Raum geäußert wird, entspringt auch der verständlichen Verzweiflung, einfach keinen Zugriff auf die Weiterverbreitung des Virus zu bekommen, verdient aber allenfalls das Prädikat „gut gemeint“.

Unser Schulbetrieb läuft nun seit einigen Wochen weitgehend normal, wenn man das in diesen Zeiten sagen kann, und von daher gab es keine Veranlassung, mich an dieser Stelle zu Wort zu melden.

Vielleicht sind Sie aber daran interessiert, wie wir die aktuelle Situation hier am MMG einschätzen und was wir von den aktuell diskutierten Vorschlägen halten.

Früherer Start in die Weihnachtsferien:Sehen wir mal großzügig davon ab, dass die Schulen bislang noch immer nicht auf dem Dienstweg über diese Änderung und mögliche Konsequenzen informiert wurden – das Ministerium bleibt wohl bei seiner Linie, das Mitteilungen über die Medien ausreichen müssen – wurden die Schulen im Vorfeld nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen. Ob die zwei zusätzlichen Ferientage sinnvoll genutzt werden, liegt allein in der Verantwortung der Familien, denn dem Plan der Landesregierung folgend müssten die Kinder und Jugendlichen sich dann in eine einwöchige freiwillige Quarantäne begeben. Für die Schule bedeutet die überraschende und nicht vorbereitete Entscheidung im Moment nur weitere Planungsarbeit, weil angesetzte Klassenarbeiten und Klausuren neu terminiert werden müssen.

Verlegung von Unterricht in zurzeit nichtgenutzte Gebäude: Diese Idee fällt eindeutig in die Kategorie „gut gemeint“, aber vollkommen an der schulischen Realität vorbei. Ein schulischer Ablaufplan, in dem Lerngruppen, Lehrpersonal und (Fach-)Räume im 45 min-Takt aufeinander abgestimmt werden müssen, lässt sich nicht einfach an Orte außerhalb der Schule anpassen.

Schichtbetrieb: Vielfach hört man die Forderung nach Verkleinerung der Lerngruppen. Zugegeben: Auch wir waren zunächst irritiert, dass überall Abstand und wenig Aufenthalt in Innenräumen das Gebot der Stunde sein sollte und wir uns täglich in Gruppen mit bis zu 30 Personen in Klassenräumen über mehrere Stunden aufhalten. Wir waren natürlich sehr besorgt.

Aber die Fakten, und hier kann ich natürlich nur für das MMG sprechen (wobei einzelne andere Schulleiter mir Vergleichbares berichten), geben keinen Anlass zu größerer Sorge: Alle bisherigen Infektionsfälle in der Schülerschaft und auch im Kollegium lassen sich recht eindeutig (soweit dies eben möglich ist), auf Kontakte außerhalb der Schule im privaten Umfeld zurückführen. Die nach den verschiedenen Fällen angebotenen freiwilligen Testmöglichkeiten wurden meiner Kenntnis nach breit wahrgenommen und haben keine weiteren Infektionen ans Licht gebracht. Selbst Schülerinnen und Schüler, die über mehrere Unterrichtsstunden hinweg neben einem später positiv getesteten Mitschüler gesessen haben, haben sich nicht angesteckt.

Sollte also die Entscheidung, den „Schichtbetrieb“ einzuführen, der einzelnen Schule überlassen werden, dann würde ich im Moment keinen Grund sehen, warum wir diese Umstellung mitgehen sollten. Denn der „Schichtbetrieb“ ist allenfalls eine Notlösung.

Warum? Zunächst: Ein solcher Wechselbetrieb ist nur wochenweise denkbar. Herumgeisternde Ideen, man könne im ein- oder zweitägigen Rhythmus wechseln, lassen sich im Gymnasium mit seinem hohen Maß an differenziertem Unterricht schon in der Sekundarstufe I nicht realisieren.

Trotz aller vorgedachten und vorgelegten Konzepte zum Distanzunterricht würde ein wochenweise wechselnder „Schichtbetrieb“ unweigerlich zu großen Nachteilen im Vergleich zum Präsenzbetrieb führen, vor allem was das Fortkommen im Lernstoff angeht. Konkret: Eine Lehrperson, die ihren normalen Stundenplan (wenn auch in dann kleineren Gruppen) erfüllt, gewinnt damit keine Minute zusätzliche Zeit, um am Nachmittag dann die „Daheimgebliebenen“ im Distanzunterricht zu beschulen. Vielmehr würde man im Voraus umfangreiche Aufgaben für „zuhause“ mit auf den Weg geben, die dann weitestgehend selbstständig zu bearbeiten wären. Aber all dies muss zumindest im Präsenzunterricht nachbearbeitet und vertieft werden. Bei realistischer Einschätzung verlangsamt dies das Vorankommen erheblich, denn die Schülerinnen und Schüler in Distanz können nicht 1:1 das tun, was Schülerinnen und Schüler in der Schule in der Gruppe und mit dem Lehrer schaffen. Um es auf den Punkt zu bringen: Alle Ideen zum Distanzunterricht gehen im Grunde davon aus, dass alle Schülerinnen und Schüler zuhause sind, wie es im Frühjahr war, und die Lehrerinnen und Lehrer damit auch die Zeit haben, sich didaktisch-methodisch auf den Distanzunterricht einzulassen. „Nebenbei“ lässt sich das nicht machen.

Im Falle eines „Schichtbetriebes“ wird eine „Notbetreuung“ für Schülerinnen und Schüler gefordert, die zuhause nicht betreut werden können. Wer soll diese Betreuung denn leisten? Das Lehrpersonal wäre im vollen Einsatz, zudem mit der Vorbereitung des Distanzunterrichts befasst. Außerdem würden vermutlich mehrere Notgruppen notwendig, weil die Jahrgänge nicht durchmischt werden dürfen.

Ich höre jetzt den einen oder anderen seufzen: Mensch, ist das alles kompliziert und immer gibt es ein „aber“. Ja, das stimmt, aber viele Ideen werden aus meiner Sicht im öffentlichen Raum platziert, ohne einmal (!) im Vorhinein einen Praktiker zu fragen, welche Konsequenzen damit verbunden sind. Und die haben die Schulen zu tragen.

Ich bin mir nicht sicher, ob uns Einfluss auf eine etwaige Entscheidung bleibt. Im Interesse der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und auch der Kolleginnen und Kollegen hoffe ich, dass es beim Präsenzunterricht bleiben kann. Immerhin gab es in den letzten 10 Tagen am MMG keine Neuinfektion zu vermelden. Das ist doch auch ein kleiner Hoffnungsschimmer.

Dennoch leben auch wir in dieser Welt und treffen Vorbereitungen: Besonderes Augenmerk gilt sicher der Jahrgangsstufe 12, denn hier steht die Abiturprüfung unmittelbar bevor. Ebenfalls arbeiten wir an technischen Lösungen, Unterricht auch aus der Schule zu streamen, um in einzelnen Stunden die Schülerinnen und Schüler daheim mit einzubeziehen. Wie auch schon im Frühjahr werden wir die Lösungen finden, die unseren Schülerinnen und Schülern das bestmögliche Lernumfeld bieten. Das ist unser Anspruch.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update: 03.11.2020, 16.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

wie nicht anders zu erwarten mehren sich nun auch im MMG die positiv getesteten Fälle innerhalb der Schülerschaft. Da das Gesundheitsamt offenkundig in der Verfolgung der Fälle nicht mehr nachkommt, ist nun noch mehr Eigenverantwortung gefragt als bislang schon.

Ich bitte Folgendes zu beachten:

  • In Ihrer Familie haben Sie den Verdacht, dass ein Mitglied der Familie sich angesteckt haben könnte und Sie lassen einen Test machen. Im Haushalt lebende Kinder müssen dann zuhause bleiben, bis das Testergebnis vorliegt. Ist dieses negativ, dann kann das Kind wieder zum Unterricht kommen.

 

  • Wenn ein Familienmitglied positiv getestet wurde, dann darf Ihr Kind bis auf weiteres nicht am Unterricht teilnehmen. Wann diese Maßnahme dann aufgehoben werden kann, muss im Einzelfall entschieden werden.

 

  • Ich erneure noch einmal meinen Hinweis, dass alle noch so strengen Vorkehrungen in der Schule sinnlos sind, wenn Schülerinnen und Schüler sich außerhalb der Schule weiterhin ohne entsprechende Schutzmaßnahmen treffen und ihre Freizeit miteinander verbringen.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update: 24.10.2020, 8.00 Uhr

 

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

zunächst ein kleiner Hinweis. Um Sie auf dem Laufenden zu halten, haben wir für die Neuigkeiten, rund um unseren Schulbetrieb in der Coronazeit, ein Newsletter-Abonnement eingerichtet. Wenn Sie den Newsletter abonniert haben, werden Sie über die Neuigkeiten zum Schulbetrieb auch direkt per Mail benachrichtigt. Das Newsletter-Abbonement finden Sie im Bereich “Service”.

Nach Ende der Herbstferien hier einige Hinweise zur Fortführung des Schulbetriebes, die sich aus den u.a. aus den Vorgaben des Schulministeriums und der Stadt Duisburg ergeben:

  • Es gilt wieder die uneingeschränkte Maskenpflicht in der Schule, also auch während des Unterrichtes und bei Klausuren.
  • Die Stadt Duisburg hat durch die Presse Beschränkungen in Bezug auf die Nutzung der Sporthallen verbreitet. Es ist derzeit noch unklar, inwieweit dies auch die Schulen betrifft. Direkt informiert wurden die Schulen bislang nicht. Wir werden zu Beginn der Schulwoche versuchen, die Sachlage aufzuklären und müssen dann ggf. kurzfristig reagieren.
  • Der Elternsprechtag muss aufgrund der aktuellen Entwicklung in der gewohnten Weise ausfallen. In den nächsten Tagen werden wir ein Verfahren auf den Weg bringen, telefonische Gesprächstermine zu vereinbaren. Diese sollen dann möglichst am ursprünglich geplanten Sprechtag, zumindest aber in der entsprechenden Woche durchgeführt werden.
  • Der Erlass zum Distanzlernen ist nun rechtskräftig. Entsprechend wurde auch das hauseigene Konzept zum Distanzunterricht abschließend angepasst und wird im Laufe der nächsten Woche dann auch nach kurzer Gelegenheit zur Stellungnahme durch die Gremien veröffentlicht. Damit ist dann auch Klarheit geschaffen, sollte es erneut zu einer Schulschließung oder aber auch Teilschließung (z.B. sog. Schichtbetrieb) kommen.
  • In jedem Fall wurden von Seiten der Schule in den Ferien alle Vorkehrungen getroffen, damit notwendiger Distanzunterricht sehr kurzfristig wieder hochgefahren werden kann.
  • Das Land schreibt Stoßlüften alle 20 min (also zur Mitte einer Unterrichtsstunde) und Querlüften in den Pausen vor. Ich bitte darum, auf entsprechende Kleidung zu achten, wenn es in den nächsten Wochen kälter werden sollte (Stichwort. „Zwiebellook“).

 

Erlauben Sie mir abschließend eine persönliche Einschätzung der Situation: Trotz einiger weniger Coronafälle in der Schülerschaft gibt es bislang keinen Hinweis darauf, dass das Virus auch innerhalb der Schule weiterbverbreitet wurde. So wenig aussagekräftig dies ja auch sein mag, möchte ich daraus den vorsichtigen Schluss ziehen, dass unsere konsequent eingehalten Hygienemaßnahmen (freiwillige Maskenpflicht) dazu einen entscheidenden Beitrag geleistet haben. Im Moment sehe ich daher auch keinen Grund, warum man auf einen „Schichtbetrieb“ umstellen sollte. Denn dies bedeutet praktisch, dass die Schülerinnen und Schüler jeweils eine Woche in der Schule und eine Woche zuhause bleiben würden. Ein „ordentlicher Distanzunterricht“ wäre in dieser Woche zuhause aber nicht möglich, weil alle Lehrkräfte ja vollumfänglich ihren Unterricht in der Schule erteilen müssten. Vorstellungen, Lehrerinnen und Lehrer könnten doch ihren Unterricht schlicht verdoppeln und morgens und mittags durchführen, möchte ich gar nicht erst kommentieren.

Ich bitte Sie und Euch also alle sehr eindringlich, in dieser nun entscheidenden Phase für unsere Schule, aber auch für unsere Gesellschaft allgemein, die vorgegebenen Maßnahmen der Behörden konsequent einzuhalten und aktiv mit dafür Sorge zu tragen, dass wir diese hoffentlich dann letzte, dramatische Phase des Infektionsgeschehens alle heil überstehen.

Ich appelliere ausdrücklich an Schülerinnen und Schüler – aber natürlich auch an die mitverantwortlichen Eltern – Treffen außerhalb der Schule (vor allen in größeren Gruppen und geschlossenen Räumen) zu unterlassen und ggf. auch bei privaten Treffen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 09.10.2020, 13.00 Uhr

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

wir haben es geschafft. Die erste Phase des Schuljahres haben wir weitestgehend unbeschadet überstanden, nun steigen allerdings die Fallzahlen mit Beginn der Erkältungssaison sprunghaft an. Wir haben zum Glück zunächst Ferien und können durchatmen und werden in jedem Fall kein Ort der Ansteckungsgefahr sein.

Wir gehen natürlich davon aus, dass wir den Unterricht nach den Herbstferien regulär wieder aufnehmen können. Zum Beginn des zweiten Quartals werden wir kleinere Änderungen vornehmen: Aufgrund der sinkenden Temperaturen können die Fenster nicht mehr dauerhaft geöffnet bleiben. Wir werden also zum Stoßlüften übergehen. Aber damit dadurch auch eine ausreichende Umwälzung der Luft erreicht wird, wird auch dies natürlich zu „Temperatureinbrüchen“ im Klassenraum führen. Warme Kleidung bzw. eine warme Jacke, die man dann schnell überwerfen kann,  ist also sicher keine falsche Wahl.

Der Sportunterricht wird – wenn die Entwicklung es zulässt – nach den Ferien wieder vermehrt in den Hallen stattfinden. Dafür liegt uns ein besonderes Lüftungskonzept vor, dass nach einer Begehung der Sporthallen durch einen Mitarbeiter des Betriebsärztlichen Dienstes für uns erstellt wurde.

Der Unterricht der Oberstufe beginnt nach den Herbstferien wieder regulär um 8.00 Uhr.

Wir sehen auch jetzt schon, dass die Herbstzeit natürlich die Erkältungskrankheiten mit sich bringt. Viele Eltern sind nach wie vor verunsichert, wie sie auf erste Anzeichen reagieren sollen, die Arztpraxen wiederum sehen sich durch die gehäufte Zahl von Patienten mit „Bagatellerkrankungen“ manchmal überfordert. Ich habe daher noch einmal mit einem Arzt Rücksprache genommen, welches Verhalten angemessen ist: Wenn Erkältungssymptome auftreten, sollte man zunächst zuhause bleiben und sich natürlich soweit es geht isolieren. Wenn sich nach spätestens drei Tagen die Symptome nicht deutlich in Richtung Corona-Symptome verändern oder der Gesundheitszustand verschlechtert, darf man mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich „nur“ um eine Erkältung handelt. Die Fehltage müssen nicht durch ein Attest entschuldigt werden, es reicht die Entschuldigung der Eltern. Natürlich bietet dies keine 100% Sicherheit, aber doch eine große Wahrscheinlichkeit, sich nicht mit dem Corona-Virus infiziert zu haben. Es scheint ja bei steigenden Fallzahlen auch nicht einfacher zu werden, an einen Corona-Test zu kommen.

Falls Sie einen Urlaub geplant haben, dann können Sie die folgende Ermahnung sicher schon nicht mehr hören, aber auch ich bin verpflichtet Sie noch einmal darauf hinzuweisen, dass die Schülerinnen und Schüler nach Rückkehr aus einem Risikogebiet zunächst in Quarantäne gehen müssen. Dies gilt auch, wenn Ihr Reisegebiet erst während der Reise zum Risikogebiet erklärt wird. Anders als bei Lehrern, denen ja in einem solchen Fall mit Gehaltskürzungen und dienstrechtlichen Konsequenzen gedroht wird, gelten die Fehltage der Schülerinnen und Schüler (angeordnete Quarantäne) als entschuldigte Fehlzeiten. Interessant…

In den Ferien ist die Schule telefonisch nicht zu erreichen. Dennoch sollten Sie uns Coronafälle oder angeordnete Quarantänen an die Schulmailadresse mitteilen, damit wir frühzeitig darauf eingestellt sind und nicht am ersten Schultag erst reagieren können. Bitte benutzen Sie aber ausschließlich die zentrale Mail-Adresse, da diese dann regelmäßig von unterschiedlichen Mitgliedern der Schulleitung aufgerufen werden kann.

Zuletzt noch: Mein aufrüttelndes Schreiben zum Thema „Lehrerparkplatz“ scheint Wirkung zu zeigen. Unserer ersten, vorsichtigen Bilanz nach läuft es reibungsloser ab. Ich bedanke mich dafür bei allen Beteiligten und wünsche mir, dass dies dann jetzt auch so bleibt.

Nun wünsche ich allen Beteiligten einige ruhige Ferientage, wie immer sie auch genutzt werden können. Es sind nach wie vor sehr anstrengende Zeiten und die „aufmunternden Worte“ aus dem Ministerium sind zumindest in der Lehrerschaft nicht gerade dazu geeignet, als Anerkennung für die geleistete Arbeit verstanden zu werden.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 05.10.2020, 16.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

zunächst die erfreuliche Nachricht: Trotz umfangreicher Tests im Jahrgang 9 haben sich keine weiteren positiven Ergebnisse herausgestellt. Weder Schülerinnen und Schüler, noch Lehrerinnen oder Lehrer haben sich angesteckt. Dies spricht für unser Hygienekonzept und dass es also in der Schule vermutlich kaum zu Infektionen kommen kann.

Dennoch ist es höchst ärgerlich, dass nun einige Schülerinnen und Schüler trotzdem in längere Quarantänephasen geschickt worden sind, obwohl deren Tests negativ sind. Ganz nachvollziehen können wir solche Entscheidungen nicht, haben aber auf die Anordnungen des Gesundheitsamtes natürlich keinen Einfluss.

Unten finden Sie zwei Schreiben, die mir die Behörde heute übermittelt hat. Diese sind auch noch einmal in unserem Menüpunkt “COVID-19 Informationen” verlinkt. Es geht hier um möglicherweise anstehende Urlaubsreisen in den Herbstferien. Ich wurde aufgefordert, alle am Schulleben Beteiligten nachdrücklich auf die Beachtung dieser Schreiben hinzuweisen.

Wir werden nach den Herbstferien nicht erneut von allen Eltern eine schriftliche Erklärung zur Rückkehr aus Risikogebieten verlangen, denn dies bedeutet nicht nur einen erheblichen bürokratischen Aufwand, sondern inzwischen dürften die Regelungen auch allen bekannt sein bzw. werden mit diesem Schreiben bekanntgemacht.

Bei aktuell steigenden Infektionszahlen in Duisburg ist die weitere Entwicklung natürlich nur schwer abzuschätzen. Die kalte Jahreszeit wird es aber natürlich in jedem Fall mit sich bringen, dass wir in den Räumen nicht mehr „dauerlüften“ können. Wir werden dazu übergehen, die Räume in angemessenen Zeitintervallen durch eine „Stoßlüftung“  mit Frischluft zu versorgen. Ein Verzicht auf die Masken scheint mir angesichts der momentanen Lage aber eher in weite Ferne zu rücken.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 27.09.2020, 16.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

im Laufe des Freitags sind in der Schule zwei positiv getestete Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 9 bekannt geworden. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern sind bereits von uns informiert worden.

Allein der Tatsache, dass in unserer Schule nach wie vor konsequent Mund-Nase-Bedeckung getragen werden ist es zu verdanken, dass nur unmittelbare Sitznachbarn der betroffenen Schülerinnen und Schüler nun vorsorglich in Quarantäne gehen müssen. Das Gesundheitsamt verzichtet im Augenblick darauf, ganze Klassen oder Jahrgangsstufen in Quarantäne zu schicken.

Am Dienstag besteht für betroffene Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 9 die Möglichkeit sich freiwillig und kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. Noch nicht alle Klassen konnten am Freitagnachmittag dahingehend informiert werden, die Informationen werden wir am Montag nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Duisburg noch nachholen.

Da die Infektionszahlen auch in Duisburg wieder rasant ansteigen und nun offenkundig auch die Schule erreicht haben, werden wir den eingeschlagenen Weg, die „Maskenpflicht“ beizubehalten, konsequent fortsetzen. Mir ist aber sehr wohl bewusst, dass außerhalb der Schule und im privaten Umfeld die Hygienemaßnahmen in manchen Fällen sicher nicht annähernd so konsequent durchgeführt werden, wie in der Schule selbst. Mir steht es nicht zu den Schülerinnen und Schüler oder Ihnen als Familien Ratschläge zu erteilen, wie man sich in diesen Zeiten angemessen verhalten sollte, dennoch möchte ich an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass weiterreichende Quarantänemaßnahmen noch viele Familien betreffen könnten. Dies hat dann selbstverständlich auch Auswirkungen auf die nun bald kommenden Herbstferien.

Ich möchte auch noch einmal herzlich darum bitten, dass Schülerinnen und Schüler, in deren häuslichem Umfeld Coronaverdachtsfällen nachgegangen wird, zunächst nicht am Schulunterricht teilnehmen, bis eine endgültige Klärung erfolgt ist. Das Schülerinnen und Schüler, auch mit nur leichten Krankheitssymptomen, ebenfalls zunächst nicht zum Unterricht kommen, versteht sich sicherlich von selbst.

 

Dr. Stefan Zeyen

 

Update 21.09.2020, 12.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

seit längerer Zeit war hier nichts Neues mehr zu lesen – eigentlich ein gutes Zeichen, zeigt dies doch, dass am MMG eine gewisse Ruhe eingekehrt ist und der Unterricht weitgehend ruhig und nach Plan abläuft.

Ganz ohne Auswirkungen auf unsere Schule bleibt aber die Corona-Krise natürlich dennoch nicht: In Einzelfällen fallen Kolleginnen oder Kollegen aus, weil die Tageseinrichtungen der eigenen Kinder plötzlich schließen oder ganze Gruppen vorübergehend in Quarantäne geschickt werden. Wir bitten auch weiterhin um Verständnis dafür, dass Unterricht nur dann vertreten wird, wenn es sich nicht um Randstunden handelt. Wir sind darum bemüht, das Infektionsrisiko auch für Lehrerinnen und Lehrer so gering wie möglich zu halten. Bis zu den Herbstferien findet der Sportunterricht noch draußen statt, inzwischen hat aber eine Begehung der Hallen mit einem Experten stattgefunden, der uns bestätigt hat, dass die Hallen ausreichend zu belüften sind. Perspektivisch kann also der Unterricht dann auch wieder in der Halle stattfinden, allerdings ist die Halle 1 wegen erheblicher Sicherheitsmängel nach der Sanierung noch immer nicht für den Unterricht freigegeben. Wir hoffen aber, dass diese dann bis zum Ende der Herbstferien auch behoben sind.

Besonders überzeugend ist die ungebrochene Solidarität in Bezug auf das freiwillige Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule. Zwar boten die Infektionszahlen in Duisburg in den letzten Wochen endlich Anlass zur Hoffnung, die bundesweite Entwicklung spricht aber eine ganz andere Sprache. So bleibe das Tragen vermutlich der einzige wirksame Schutz vor Ansteckung. Dass wir keine Infektionen in der Schulgemeinde zu verzeichnen haben, könnte für diese Annahme sprechen. Ich bin in jedem Fall froh, dass trotz aller Beschwerlichkeiten die Maske bereitwillig getragen wird. Dies ist, ich betone es gerne noch einmal, ein starkes Zeichen der Solidarität und der Rücksichtnahme aufeinander. Dies ist ein gutes Aushängeschild für unsere Schule.

In dieser Woche kommt Herr Dr. Walter auch wieder in die Schule, um die freiwilligen Tests bei den Lehrerinnen und Lehrern und den anderen Bediensteten in der Schule durchzuführen. Nach wie vor ist die Beteiligung hoch.

In den letzten Wochen konnten dann endlich auch die Gremien der Schule – Schulpflegschaft und Schulkonferenz – wieder tagen, wenn auch unter wenig kommunikationsfreudigen Bedingungen in der Aula. Vor allem galt es in der Schulkonferenz auch „Liegengebliebenes“ abzuarbeiten und das Tagesgeschäft wieder aufzunehmen. Einige wenige Informationen aus der Schulkonferenz hier in Kürze: Die Schule erhält zum 1. November zwei neue Stellen zugewiesen. Leider sind dies sogenannte „Vorgriffsstellen“ mit Blick auf den dann kommenden Jahrgang 13 im Jahr 2026. Bis dahin müssen die Bewerber sich bereiterklären, mit halber Stelle an eine andere Schulform abgeordnet zu werden.

Ebenfalls zum 1. November werden wir eine weitere Vertretungsstelle mit den Fächern Sport und Biologie besetzen können. In einigen Klassen ist der Sportunterricht bislang ausgefallen oder nur in geringem Umfang vertreten worden, dies wird sich dann auch ändern.

Nach Beratung in den Gremien werden wir auch wieder in die (vorsichtige) Planung von Klassen- und Kursfahrten einsteigen. Nach wie vor ist die Lage ja hier kaum einzuschätzen, wenn man aber nicht mit mindestens einem halben Jahr Vorlauf mit der Planung beginnt, dann sind Fahrten kaum zu realisieren. Wir werden also die Entwicklung im Auge behalten, hoffen aber sehr, dass Fahrten stattfinden können.

Bestätigt hat die Schulkonferenz auch die ins Auge gefassten Termine für die beweglichen Ferientage: Es sind dies Rosenmontag und Veilchendienstag und die beiden Freitage nach Christi Himmelfahrt und Fronleichnam.

Der „Tag der offenen Tür“ wird am 5.12. aller Voraussicht nach stattfinden können, selbstverständlich mit einem angepassten Konzept und mit nur sehr geringer Beteiligung unserer Schülerinnen und Schüler. „Vorführunterricht“ in den unteren Klassen kann es in diesem Jahr allerdings natürlich nicht geben.

Auch für den Elternsprechtag planen wir, vermehrt auch Telefonberatungen zu ermöglichen, um die Begegnungen in der Schule einzuschränken.

Ich gehe nun davon aus, dass wir die noch verbleibenden drei Schulwochen bis zu den Herbstferien auch noch gut überstehen werden. Dann wäre ein erstes Etappenziel erreicht und wir nehmen dann das nächste Quartal in Angriff.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 02.09.2020, 9.00 Uhr

 

MMG – solidarisch durch die Krise

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

eigentlich braucht es nicht viele Worte: Am MMG sind Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern fast einhellig der Meinung, dass wir vorerst nicht auf die Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht verzichten sollten.

Daher erübrigt sich auch jede Diskussion, was ich als Schulleiter oder aber auch die Schulkonferenz anordnen darf oder nicht – die Schulgemeinde des MMG ist in vorbildlicher Weise und in großer Solidarität bis hierhin durch die Corona-Pandemie gegangen. Diesen Weg werden wir fortsetzen.

In der Zeit zwischen den Osterferien bis zu den Sommerferien haben wir Präsenzunterricht in einem vergleichsweise großen Umfang realisiert. Durch strikte Einhaltung des Hygienekonzeptes ist es dennoch nicht zu einer Verbreitung des Virus in der Schule gekommen.

Am MMG sind alle (!) Lehrerinnen und Lehrer mit Beginn des neuen Schuljahres im Präsenzunterricht eingesetzt. Trotz eines massiven Stellenunterhangs und zahlreicher Erziehungszeiten wird die Stundentafel im vollen Umfang erfüllt. Dies kann zurzeit nur durch den besonderen Einsatz aller Lehrkräfte gelingen, die vielfach Mehrarbeit leisten, damit nach der Phase des Lockdowns nicht noch größere Lücken entstehen bzw. Verpasstes schnell aufgearbeitet werden kann.

Ich empfinde es fast als ein bisschen zynisch, wenn jetzt von offizieller Seite mit der guten Unterrichtsversorgung und der geringen Ansteckungsgefahr im Unterricht argumentiert wird: Weil wir die Maskenpflicht hatten, haben alle Lehrerinnen und Lehrer den Dienst antreten können und sind die Infektionszahlen niedrig geblieben. Jede Erkrankung ist eine zu viel, denn die Folgen können schwerwiegend sein.

Der Krisenstab der Stadt Duisburg empfiehlt ausdrücklich, das Tragen der Masken beizubehalten. Hier der entsprechende Text im Original:

 

Sehr geehrte Schulleitungen,

der Krisenstab der Stadt Duisburg hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, dass die Stadt Duisburg empfiehlt, [dass] weiterhin während des Schulunterrichts an Duisburger Schulen Masken zu tragen sind.
Ich bitte daher um Beachtung der beigefügten Pressemitteilung.

gez.

Ralph Kalveram
-Amt für Schulische Bildung-

Krisenstab der Stadt Duisburg empfiehlt weiterhin, Masken während des Schulunterricht[s] zu tragen

Ab dem 1. September hat das Land Nordrhein-Westfalen die Maskenpflicht im Schulunterricht aufgehoben. Der Leiter des Krisenstabes der Stadt Duisburg und Schuldezernentin Astrid Neese empfehlen den Schülerinnen und Schülern jedoch weiterhin das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Klassenräumen während des Unterrichts. Auf den Fluren, in Gemeinschaftsräumen und auf den Schulhöfen bleibt die Maskenpflicht ohnehin auch über den 31. August hinaus bestehen.

Krisenstabsleiter Martin Murrack: „Masken helfen bei der Eindämmung des Coronavirus – auch und vor allem in Schulen. Sie sind ein sinnvolles Mittel zur Minderung des Infektionsrisikos, wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Das ist definitiv in vollen Klassen der Fall, wenn Schülerinnen und Schüler direkt nebeneinander sitzen.”

 

In unserer Nachbarstadt Mülheim a.d.Ruhr hat der Krisenstab bereits weitergehend reagiert und angekündigt, dass nach Aufhebung der Maskenpflicht im Fall einer Infektion ganze Klassen oder auch Jahrgangsstufen in Quarantäne geschickt werden. Dies ist nur konsequent, denn in den Räumen können Abstandsregeln nicht eingehalten werden. Man wolle nur dort auf so weitreichende Maßnahmen verzichten, wo es eine freiwillige Selbstverpflichtung zum Tragen der Maske gebe. Man kann nur vermuten, dass man in Duisburg ggf. auch so verfahren wird.

Es gehört zu den Eigenheiten dieser Pandemie, dass man sich nur bedingt selbst schützen kann, stattdessen auf den Schutz durch die Anderen angewiesen ist. Mit dem Tragen der Maske schütze ich vor allem meine Mitmenschen – und diese schützen wiederum mich.

Das konsequente Tragen der Maske zeigt, dass mir die Gesundheit der Menschen um mich herum wichtig ist. Jeder soll sorgenfrei in die Schule kommen können – egal, ob die Sorge der eigenen Gesundheit oder den Angehörigen zuhause gilt.

Aus diesen Gründen gibt es zum jetzigen Zeitpunkt aus meiner Sicht noch keine Alternative zum Tragen der Maske.

In Duisburg sinken seit Beginn dieser Woche die Zahlen der Neuinfektionen zum ersten Mal seit dem Frühjahr ganz deutlich. Sollte sich dieser Trend fortsetzen und auch der Herbst nicht zu einem erneuten Anstieg der Infektionen führen, muss über eine Lockerung der „Maskenpflicht“ nachgedacht werden. Dabei werden wir insbesondere auch die Empfehlungen des Krisenstabes der Stadt Duisburg beachten. Bis dahin gilt aber:

 

MMG trägt Maske – solidarisch durch die Corona-Krise.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 29.08.2020, 15.00 Uhr

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

zunächst hat das Gesundheitsamt Zweifel an der Richtigkeit des positiven Testergebnisses des Mitglieds des Lehrerkollegiums geäußert, dann wurde nachgetestet und nun liegt das Ergebnis vor: Der zweite Test war negativ. Keine Infektion.

Um absolute Gewissheit zu haben, wird zwar nun noch ein Kontrolltest vorgenommen, aber man kann wohl davon ausgehen, dass auch dieser nur das negative Ergebnis bestätigen wird.

Ob es vor dem Hintergrund dieser Entwicklung wirklich Sinn macht, am Montag Schülerinnen und Schüler freiwillig testen zu lassen, möchte ich in Frage stellen. Die Entscheidung liegt aber natürlich bei den Elternhäusern.

Dennoch: Der Fall hat gezeigt, dass das Hygienekonzept am MMG funktioniert und dass aufgrund der Maskenpflicht auch keine Lerngruppen in Quarantäne geschickt werden mussten. Ansonsten hätten wir seit letzter Woche ca. 180 Schülerinnen und Schüler nicht in der Schule gehabt. Möglicherweise wäre auch die gesamte Schule geschlossen worden, weil ohne Maskenpflicht und deren strenge Einhaltung vermutlich große Teile des Kollegiums in Quarantäne geschickt worden wären.

Sie können es meinen Worten entnehmen: Ich halte die angekündigte Aufhebung der Maskenpflicht zum jetzigen Zeitpunkt für falsch. Aber wie auch in der Vergangenheit wurde wieder zuerst die Öffentlichkeit informiert, der Schule liegt kein Erlass vor, wie es nach Montag denn weitergehen soll.

Vor diesem Hintergrund hat der Eilausschuss der Schulkonferenz nach eingehender Beratung mit der Schulleitung, der SV und dem Lehrerrat beschlossen, die Maskenpflicht am MMG zunächst bis zum Ende der kommenden Woche zu verlängern. Wir wollen uns damit Zeit verschaffen, um zunächst die neue Erlasslage abzuwarten und zu bewerten, in den Gremien zu beraten und dann zu entscheiden, wie es weitergehen soll.

Erlauben Sie mir abschließend einige persönliche Anmerkungen: Zunächst der vermutlich „falsche Alarm“ des positiven Testergebnisses, dann die überstürzte Ankündigung, die Maskenpflicht fallen zu lassen – diese Woche hatte es in sich. Es fühlt sich überhaupt nicht danach an, als seien die Ferien erst wenige Tage zu Ende. Ich habe es an dieser Stelle schon geschrieben: Wir brauchen Ruhe, Verlässlichkeit, Perspektive. Stattdessen geht es in Schule zu wie in der Notfallambulanz mancher amerikanischen Fernsehserie.

Wir arbeiten dennoch unverzagt an einer weiteren „Normalisierung“ des Schulalltags. In Kürze wird die Mensa für die Mittagsverpflegung wieder zur Verfügung stehen, die Räume für die große Mittagspause öffnen wieder, für die Pausen hat die SV schon in der letzten Woche vor allem den unteren Klassen Spielmaterialien für die Pausen bereitgestellt, die Fahrradwache nimmt auch den Betrieb wieder auf.

Ich bitte also weiterhin um Nachsicht, wenn es an der einen oder anderen Stelle noch nicht rund läuft und möchte Sie nochmals bitten, von nicht zwingend notwendigen Anrufen in der Schule und Mails an die Kolleginnen und Kollegen abzusehen. Eigentlich sollten alle wichtigen Informationen hier auf der Homepage zu finden sein. So werde ich Sie hier auch informieren, wie es mit der Maskenpflicht weitergeht.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 26.08.2020, 14.00 Uhr

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

zum Schutz aller am Schulleben Beteiligter hat sich der überwiegende Teil des Kollegiums einem freiwilligen Coronatest unterzogen. Herr Dr. Walter, HNO-Arzt und ehemaliger Vorsitzender der Elternpflegschaft war so freundlich, dafür in die Schule zu kommen. Er wird dies zumindest bis zu den Herbstferien auch weiterhin regelmäßig tun.

Im Rahmen dieser Testung ist eine Lehrperson positiv getestet worden. In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt sind alle notwendigen Maßnahmen getroffen worden. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler wurden über Iserv per mail – nur auf diesem Wege waren die Schülerinnen und Schüler zeitnah zu erreichen – unterrichtet und auf ein freiwilliges Testangebot hingewiesen.

Alle Maßnahmen sind mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Es besteht keinerlei Grund zur Beunruhigung. Bitte sehen Sie von weiteren Nachfragen in der Schule ab, wenn diese nicht zwingend erforderlich sind, denn der Arbeitsanfall und die zahlreichen individuellen Nachfragen zu Beginn des Schuljahres sind schon jetzt nicht mehr zu bewältigen. Bitte haben Sie auch Verständnis, dass nicht alle Mails, in denen zum Teil auch sehr allgemein um Auskünfte zu unterschiedlichen Fragen rund um die aktuelle Situation gebeten wird, beantwortet werden können. Wir versuchen zunächst einmal einen regulären Schulbetrieb aufrecht zu erhalten, alle wichtigen Informationen erhalten Sie weiterhin hier.

Mehrfach gab es in den letzten Tagen Nachfragen, ob Kinder mit leichten Krankheitssymptomen zunächst zum Arzt müssen, bevor Sie wieder in die Schule dürfen, so hatte ich es bei meinem letzten Update an dieser Stelle ja gesagt.

Nach Beratung mit Ärzten kommen wir zu folgendem Schluss: Kinder mit Krankheitssymptomen kommen nicht in die Schule bzw. werden von uns unmittelbar nach Hause geschickt. Dort werden Sie 24 Stunden beobachtet. Sollten sich dann keine weiteren Symptome einstellen (also insbesondere Fieber oder Husten) ist davon auszugehen, dass die Kinder „nur“ einen normalen Schnupfen haben und sie dürfen die Schule dann wieder besuchen. Bitte geben Sie den Kindern aber eine entsprechende aussagekräftige Entschuldigung mit, in der Sie auch bestätigen, dass  Sie keine weiteren Symptome feststellen konnten.

Ich bin mit dieser Regelung nicht glücklich, zumal einige Kolleginnen und Kollegen nur Unterricht erteilen, weil ich Ihnen einen umfassenden Schutz zugesagt habe. Die Ärzte teilen mir aber mit, dass sie die Flut der Praxisbesuche nicht bewältigen können, wenn jedes Kind mit Schnupfen dort vorgestellt wird. Dies ist erkennbar eine Schwachstelle, umso mehr verlasse ich mich also darauf, dass Sie mit der Entscheidung Ihre Kinder zur Schule zu schicken, verantwortungsvoll umgehen.

Eine gute Nachricht gibt es auch: Das Geld für die Stornokosten zu den Klassenfahrten wird in diesen Tagen angewiesen und dann an die betroffenen Eltern ausgezahlt. Leider werden die Kosten für die geplanten Fahrten zum Bodensee und nach Weimar nicht übernommen, denn diese hätten theoretisch als Inlandsfahrten stattfinden dürfen. Zum Zeitpunkt, als diese Fahrten aber noch zu geringen Stornokosten abgesagt werden konnten, war die Lage völlig unklar, so dass die Entscheidung zur Absage auch dieser Fahrten sachgerecht war. Die Fahrtenleiter werden die Betroffenen in den nächsten Tagen gesondert informieren.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 24.08.2020, 14.00 Uhr

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

 

ich möchte noch einmal mit Nachdruck darauf hinweisen, dass Schülerinnen und Schüler auch mit leichten Krankheitssymptomen (Kratzen im Hals, Halsschmerzen, Schnupfen, Husten etc.) zur Zeit auf gar keinen Fall (!) in die Schule kommen dürfen, bevor nicht ein Arzt eine Infektion mit Covid-19 ausgeschlossen hat. Allein am heutigen Montagmorgen haben sich schon zwei SchülerInnen noch in der ersten Stunde mit Symptomen gemeldet. Es ist unverantwortlich die Kinder in die Schule gehen zu lassen, zumal im schlimmsten Fall eine Schließung der Schule mit allen dramatischen Folgen, wie Distanzunterricht und Betreuung der Kinder zuhause, die Folge sein kann.

Update beachten!!!

Wenn das Infektionsgeschehen dann irgendwann einmal abflauen sollte, dann wird man vermutlich solche strengen Maßnahmen neu bewerten müssen, im Moment gibt es dazu keine Alternative.

Ich bitte zwingend um strikte Einhaltung dieser Regelung.

 

 

Ab dem 1. September wird der Fahrradwächter wieder seinen Dienst aufnehmen. Zu Beginn des Monats bezahlen die Schülerinnen und Schüler immer den Monatsbeitrag. Unter den aktuellen Bedingungen wird das allerdings tageweise nach Jahrgangsstufen gestaffelt geschehen:

Di, 1.9. Jg.-Stufe 5
Mi, 2.9. Jg.-Stufe 6
Do, 3.9. Jg.-Stufe 7
Fr, 4.9. Jg.-Stufe 8
Mo, 7.9. Jg.-Stufe 9
Di, 8.9. Jg.-Stufe 10
Mi, 10.9. Jg.-Stufe 11
Do, 11.9. Jg.-Stufe 12

Die Schülerinnen und Schüler sollen am jeweiligen Tag morgens den Geldbetrag von 4,30 Euro (möglichst abgezählt) und einen eigenen Stift zum Abzeichnen der Liste zur Hand haben. Frühzeitiges Erscheinen ist an diesem Tag dann sicher sinnvoll. Die Schülerinnen und Schüler reihen sich dann entsprechend der Bodenmarkierungen in die Warteschlange ein und bezahlen.

Die Jahrgangsstufen, die an einem späteren Tag abkassiert werden, schieben ihr Fahrrad an der Kassenschlange vorbei. Der Versicherungsschutz für die Fahrräder gilt aber für alle ab dem 1. September. Daher bezahlen auch Sie den vollen Monatsbetrag.

Der Kauf von Tageskarten ist bis auf weiteres nicht möglich.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 15.08.2020, 10.30 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

die ersten Schultage liegen hinter uns. Mein Eindruck: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer waren froh, dass wir nun endlich wieder in der Klassen- oder Kursgemeinschaft Unterricht machen können – auch wenn Maske tragen bei über 30 Grad natürlich eine echte Herausforderung darstellt. In jedem Fall herrschte eine entspannte Stimmung. Darüber freue ich mich.

In den letzten Tagen war noch viel „Gewusel“ auf den Gängen. Weil alle Türen wegen der Durchlüftung offen standen, bekam das auch gleich jeder mit: 7 neue fünfte Klassen sind am Mittwoch im Stundenrhythmus begrüßt worden und haben in den folgenden Tagen bei einer großen Rallye durchs Haus ihre neue Schule „in Besitz“ genommen. Allen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern noch einmal ein herzliches Willkommen in der Schulgemeinde des MMG.

Der Rücklauf der „Reiserückkehrbescheinigung“ hat auch reibungslos funktioniert. Für die Mithilfe aller bedanke ich mich – auch dies ist für mich ein Zeichen der Solidarität und des Miteinanders am MMG, was uns auch in dem Weg durch die Krise im Frühjahr ausgezeichnet hat.

Einige wenige Ankündigungen zum Beginn der neuen Schulwoche gibt es noch:

Schwimmunterricht: Der Schwimmunterricht kann zunächst bis zu den Herbstferien nicht stattfinden. Die zuständigen Ämter sahen sich trotz Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht und dem Gesundheitsamt nicht in der Lage, ein gangbares Hygienekonzept vorzulegen, deshalb bleiben die Hallen für den Schulsport geschlossen. Was mich irritiert: Als Schule können (müssen) wir für alle möglichen Anlässe Hygienekonzepte quasi über Nacht erstellen – und das ohne behördliche Expertise…

Mensa und Kiosk: Am Montag öffnet der „Hauskoch“ zunächst den Kiosk im A-Gebäude wieder. An einem Konzept für die Mittagsverpflegung  wird weiter gearbeitet. Auch wenn wir uns freuen, dass auch hier ein Stück Normalität zurückkehrt, so möchte ich doch in der Anlaufphase darum bitten, sich bei der Versorgung nicht auf den Kioskbetrieb zu „verlassen“. Beim Verkauf kommt es notwendigerweise zur Durchmischung von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Stufen – die Trennung ist aber ein grundlegender Pfeiler unseres Hygienekonzeptes. Also müssen hier besonders strikte Regeln eingehalten werden: Ausreichend Abstand plus Maskenpflicht müssen kontrolliert werden. Ob das gelingt wird sich zeigen, in jedem Fall braucht es sicher eine gewisse Anlaufzeit.

Fahrradwache: Mein Eindruck? Mindestens die halbe Schule kommt mit dem Fahrrad. Das ist toll, weil ökologisch sinnvoll und es minimiert das Ansteckungsrisiko in zu vollen Bussen. Insbesondere beim gemeinsamen Hitzefrei und Schulschluss in den letzten Tagen kam es zu „hohem Verkehrsaufkommen“, wie es wohl im Verkehrsfunk heißen würde. Dies wird sich in den nächsten Tagen sicher entzerren. Dennoch werden wir das morgendliche Abstellen der Räder noch stärker begleiten, damit die Abreise am Mittag reibungsloser verläuft.

Die Bewachung der Räder wird vorerst nicht wieder aufgenommen. Der Betreiber wollte für die verbleibenden Tage im August den Preis für das Monatsticket lediglich um 50 Cent senken, sonst würde sich der Betrieb nicht rechnen. Da wir die Logik dieser Argumentation nicht nachvollziehen können und überdies – und dies ist noch wichtiger – das Einsammeln des Bargeldes bei so vielen Schülerinnen und Schülern unter den geltenden Bedingungen kaum möglich sein dürfte, bleibt die Fahrradwache zunächst unbesetzt. Vielleicht gelingt ein Start zum 1. September. Vorsichtshalber muss ich darauf hinweisen, dass Schule und Stadt nicht für die Fahrräder haften, auch wenn sie auf dem Schulgelände stehen.

Elternabende: Am 31. August / 1. September finden die Pflegschaftsabende in der Schule statt. Sie erhalten gesonderte Einladungen. Die Anfangszeiten sind versetzt und der Zugänge auf die unterschiedlichen Aufgänge verteilt, um auch hier möglichst Begegnungen im Gebäude zu vermeiden. Es herrscht Maskenpflicht, da in den Räumen die Abstände nicht eingehalten werden können. Pro Kind kann nur ein Elternvertreter an der Sitzung teilnehmen.

Ich hoffe nun auf weiterhin sommerliches Wetter, aber bei etwas moderateren Temperaturen, so dass wir in der nächsten Woche auch den regulären Nachmittagsunterricht aufnehmen können. Es bleiben herausfordernde und arbeitsreiche Zeiten, die wir auch weiterhin nur gemeinsam meistern werden. Bleiben Sie gesund und entgehen Sie der „zweiten Welle“ erfolgreich.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 05.08.2020, 11.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

die Ferien gehen nun langsam zu Ende und das schöne Wetter kommt zurück – wie sollte es auch anders sein.

Vielleicht erwarten Sie schon jetzt an dieser Stelle aktuelle Informationen über den Schuljahresstart. Die erweiterte Schulleitung versucht seit Montag, die nun eingehenden Informationen nach und nach zu verarbeiten. Das gesamte Schulleben muss den neuen Bedingungen wieder angepasst werden, wie nicht anders zu erwarten gibt es wieder, aber eben andere, Einschränkungen des Schulbetriebes.

Im Hause sind zahlreiche Kolleginnen und Kollegen damit beschäftigt, die durch die Spendengelder erworbenen Beamer zu installieren und für den Schulstart einsatzbereit zu machen. Morgen werden wieder Kolleginnen und Kollegen Stühle und Tische umräumen und das Gebäude den neuen Corona-Regeln entsprechend „ausschildern“.

Am Freitag werde ich an dieser Stelle umfassende Informationen zum Schuljahresstart mitteilen. Die Einladung der neuen 5-Klässler zur Einschulungsfeier geht spätestens morgen, Donnerstag, per mail an die Elternhäuser.

Ich wünsche den Schülerinnen und Schülern noch ein paar sonnige Ferientage und darf alle Eltern freundlich bitten, von weiteren telefonischen Anfragen im Moment abzusehen. Wir arbeiten dran…

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 24.06.2020, 12.30 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

 

Ein wirklich außergewöhnliches Schuljahr liegt nun hinter uns. Im Augenblick weiß ich nicht recht, ob ich froh sein soll, dass es nun erst einmal geschafft ist und wir in die Ferien gehen können oder ob ich mir wegen der vielen offenen Fragen das nächste Schuljahr betreffend wieder Sorgen machen muss.

Trotz dringender und frühzeitiger Anfragen erhält die neuerliche Schulmail des Staatssekretärs vom gestrigen Tag an den für schulische Planungsentscheidungen relevanten Stellen nur Hinweise, dass dies dann in nächster Zeit geregelt werden wird. Wir hatten dringend darum gebeten, zentrale Fragen vor den Ferien zu klären, damit wir planen können.

Wir gehen jetzt zunächst davon aus, dass nach den Ferien der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Es wird wiederholt von Unterricht in festen Lerngruppen gesprochen, um Infektionsgeschehen nachvollziehen zu können. Dies ist am Gymnasium unmöglich, denn bereits ab Klasse 7 wird in den Fremdsprachen klassenübergreifend differenziert, im Wahlpflichtbereich II kommen weitere Kurse hinzu. Vergleichbares gilt für Gruppen im Ganztagsunterricht, von den Kursen in der Oberstufe gar nicht zu sprechen. Aber auch auf dem Schulgelände und in den Gebäuden ist bei demnächst wieder über 1300 Schülerinnen eine Trennung der Schülergruppen unmöglich.

In welcher Form ein Mensabetrieb im neuen Schuljahr möglich sein wird, lässt sich zurzeit noch nicht sagen: Grundsätzlich ist eine Betrieb möglich, wenn der Schulträger dazu ein mit der Schule und dem Betreiber abgestimmtes Hygienekonzept vorlegt. Da die Erfahrungen der letzten Wochen lehren, dass diese Botschaft vermutlich auch für den Schulträger überraschend kommt, werden wir hier ebenfalls die Entwicklung in den Ferien abwarten.

Wir werden auch in den nächsten Wochen – unterbrochen durch kurze Urlaubsphasen – präsent sein und die Entwicklung aufmerksam verfolgen. Zu Beginn der letzten vollständigen Ferienwoche wird die gesamte Schulleitung wieder zusammentreffen und dann die bis dahin vielleicht konkretisierten Anweisungen aus Düsseldorf umzusetzen versuchen. Es macht also Sinn, auch dann schon einmal auf die Homepage zu schauen, ob sich bereits aktuelle Ankündigungen finden.

Ebenfalls in den Ferien wird der digitale Ausbau im Gebäude vorangetrieben. Hier gilt es zunächst einmal allen Spendern ganz herzlich zu danken. Dank Ihrer überwältigenden Spendenbereitschaft – es sind bereits über 11.000€ auf dem Fördervereinskonto eingegangen – ist die nächste Ausbaustufe damit finanziell abgesichert und die ersten Bestellungen sind bereits veranlasst.

Vielen Dank für Ihre Spenden!

Danken möchte ich an dieser Stelle den Kolleginnen und Kollegen, die in den Ferien wieder viele Arbeitsstunden investieren wollen. Nur zur Verdeutlichung: Die Installation eines einzigen Klassenraumes hätte laut Kostenvoranschlag ca. 700€ gekostet. Dies ist mehr, als die zu installierenden Geräte an Kosten verursachen.

Liebe Schulgemeinde,

dennoch: Ich wünsche Euch und Ihnen allen einige erholsame Sommertage, ob hier zuhause oder vielleicht doch auf einer Urlaubsreise. Als große Gemeinschaft haben wir die schwierigen Wochen gemeistert – und alle haben ihren Teil dazu beigetragen.

Dafür möchte ich mich bei allen herzlich bedanken.

Ihr Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 17.06.2020, 9.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

 

Die Landesregierung lockert in immer kürzeren Abständen die Bestimmungen im Umgang mit der Corona-Pandemie. Da die amtlichen Dokumente nach wie vor erst eintreffen, wenn sie bereits in Kraft getreten sind, und dann, wie zuletzt, nur für 14 Tage gelten, ist ein Reagieren auf Veränderungen definitiv nicht möglich. Nach wie vor gibt es keine Vorgaben für das kommende Schuljahr, uns sind die Möglichkeiten genommen, jetzt eine verlässliche Planung vorzunehmen.

 

In Duisburg sind die Infektionszahlen nach wie vor auf hohem Niveau, landesweit die höchsten. Es ist daher nach wie vor äußerste Vorsicht geboten. Ich weise daher noch einmal mit allem Nachdruck darauf hin, dass folgende Regelungen für unsere Schule nach wie vor gelten:

  • Kinder, die Krankheitssymptome aufweisen, dürfen nicht zum Unterricht kommen. Bitte informieren Sie die Schule.
  • Nachgewiesene Corona-Infektionsfälle im familiären oder sonstigen direkten Umfeld sind umgehend der Schule zu melden, die betroffenen Schülerinnen und Schüler dürfen die Schule bis zu einer endgültigen Abklärung nicht besuchen.
  • Nachgewiesene Corona-Infektionen bei Schülerinnen und Schülern müssen umgehend der Schule gemeldet werden, auch wenn eine Quarantäne angeordnet wurde.

Leider meldet das Gesundheitsamt entsprechende Fälle nicht automatisch und zeitnah an die Schulen, wir befinden uns hier aktuell in einem Abstimmungsprozess.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 10.06.2020, 11.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

 

Die Sommerferien stehen vor der Tür – auch wenn es sich gar nicht so anfühlt. Irgendwie hat sich eine gewisse Routine in der Krise entwickelt, Sie erkennen dies auch an meinem geringer gewordenen Mitteilungsbedürfnis an dieser Stelle. Zu den Dingen, an die man sich gewöhnt hat, gehört auch, dass wir noch immer wenig wissen…dazu gleich mehr.

  • Die Abiturprüfungen laufen reibungslos. Alle Klausuren sind geschrieben und werden zurzeit unter erheblichem Zeitdruck, der sich durch die dreiwöchige Verschiebung ergeben hat, korrigiert. Die mündlichen Prüfungen im 4. Fach werden in dieser Woche abgeschlossen.
  • Parallel bereiten wir die Feier zur Übergabe der Abiturzeugnisse vor. Der Abiturball musste ja abgesagt werden, ein feierlicher Rahmen für die Überreichung der Zeugnisse soll aber dennoch den erreichten Schulabschluss würdigen.

Da sich in den letzten Wochen gezeigt hat, dass sich größere Infektionsgeschehen fast ausschließlich in geschlossenen Räumen ereignen, bereiten wir eine Veranstaltung unter freiem Himmel auf dem Schulhof vor. Die Feier wird dann dreimal nacheinander mit jeweils ca. 40 Schülerinnen und Schülern und deren nächsten Angehörigen durchgeführt. Sollte das Wetter dies nicht zulassen, müssten wir die Feier doch in die Aula verlegen, dann könnten allerdings nur die Schülerinnen und Schüler daran teilnehmen.

  • Für die Übergabe der Zeugnisse an all unsere anderen Schülerinnen und Schüler wurde bereits ein abgestufter Zeitplan erarbeitet, der von den Klassenlehrinnen und –lehrern im Moment kommuniziert wird. Auch am letzten Schultag werden wir noch einmal dafür Sorge tragen, dass es zu keinen größeren Menschenansammlungen auf und um das Schulgelände kommt.
  • Dies ist Anlass, sich an dieser Stelle noch einmal für die eiserne Disziplin bei der Einhaltung der getroffenen Corona-Schutzmaßnahmen hier in der Schule ganz herzlich zu bedanken. Umwege werden in Kauf genommen, gespielt wird auf dem Hof und im Park mit „Sicherheitsabstand“ und die Kolleginnen und Kollegen führen beharrlich die vielen zusätzlichen Aufsichten.

Wie schwer das sein kann, konnte ich gestern erleben: Die Ergebnisse der mündlichen Abiturprüfungen habe ich auch unter freiem Himmel bekanntgeben. Die Schülerinnen und Schüler kamen einzeln zu mir, mussten natürlich den Abstand wahren, bekamen ihre Note und wurden dann auf einem anderen Weg vom Schulhof „geleitet“. Wo sich Schülerinnen und Schüler sonst jubelnd in die Arme fallen und gemeinsam feiern, wenn es gut gelaufen ist, oder aber von den anderen auch getröstet werden, wenn es nicht ganz so gut war, da „schlich“ dann jeder für sich vom Hof. Ein sehr trauriges Bild…

  • Auch im neuen Schuljahr werden wir vermutlich auf größere Veranstaltungen in Innenräumen verzichten. Wir gehen daher davon aus, dass auch die Einschulungsfeier für die sieben neuen 5er-Klassen unter freiem Himmel und in Gruppen stattfinden wird.
  • Im Moment sieht es so aus, als plane die Landesregierung nach den Ferien zum Regelbetrieb in den Schulen zurückzukehren. Weitere Regelungen, unter welchen Bedingungen dies möglich sein soll, sind noch vor den Ferien angekündigt. Es ist sicher müßig, hier darauf hinzuweisen, dass zu diesem Zeitpunkt im Schuljahr die Vorbereitungen für das nächste Jahr in einer so großen Schule wie unserer sonst längst abgeschlossen sind. Solange wir nicht wissen, ob uns alle Lehrerinnen und Lehrer für den Präsenzunterricht zur Verfügung stehen, ob Unterricht in differenzierten Gruppen möglich ist, wie es mit dem Sportunterricht weitergeht – und mir fallen jetzt noch sehr viel mehr offene Fragen ein – so lange können wir hier nicht verlässlich planen. Aber auf Vorgaben „von oben“ (vergeblich) zu warten, gehört ja inzwischen auch zur neuen Routine in der Krise.
  • Überaus Erfreuliches lässt sich nach unserem Spendenaufruf „Digitalisierung am MMG-Jetzt“ vermelden: Schon nach wenigen Tagen sind hier über 7000€ eingegangen, so dass wir sehr zuversichtlich sind, dass angestrebte Spendenziel erreichen zu können. Schon jetzt bereiten wir die Bestellung der entsprechenden Geräte vor, die wir dann hoffentlich im Laufe der Sommerferien installieren können. Ich möchte mich an dieser Stelle schon jetzt für die großzügigen Spenden ganz herzlich bedanken und freue mich riesig über dieses Zeichen der Solidarität in der Schulgemeinde. Wenn Sie noch spenden wollen, noch ist das Ziel nicht erreicht….
  • Ein Hinweis noch zu den stornierten Klassen- und Kursfahrten: Für die Fahrten des ersten Halbjahres wurde die Rückzahlung der Stornokosten vom Land für Mitte Juni angekündigt. Sobald das Geld bei uns eingeht, nehmen wir die Rückzahlung an die Elternhäuser vor. Für die Kursfahrten der Oberstufe nach den Sommerferien, die wir ebenfalls frühzeitig storniert haben, werden gerade die Anträge gestellt. Wann hier mit einer Rückzahlung zu rechnen ist, können wir im Augenblick leider nicht sagen. Hier gibt es auch noch Unsicherheiten, weil bislang zwischen Auslandsreisen und Inlandsfahrten unterschieden wird. Es ist aber nicht denkbar, dass bei Stufenfahrten einige Kurse auf Reisen sind, andere aber im Unterricht. Hier drängen die Schulleiter noch auf eine einheitliche Verfahrensweise.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 22.05.2020, 13.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

auch wenn man sicher nicht von Unterrichtsalltag sprechen kann, eine gewisse Routine hat sich eingespielt und der Plan bis zu den Sommerferien steht. Im Moment überlegen wir, wie auch das Schuljahresende gestaltet werden kann: Abiturzeugnisverleihung, Zeugnisübergabe an alle Schülerinnen und Schüler, Bücherrückgabe, all dies soll auch ohne Infektionsrisiko möglich sein und muss daher völlig neu geplant werden.

Allerdings sind noch nicht alle Fragen rund um die (Nicht-)Versetzung am Ende des Schuljahres geklärt. Nach zunächst großzügigen Ankündigungen ging es in der Vergangenheit schrittweise wieder zurück – dies sorgt in Schule und Elternhäusern für Verunsicherung. Bei unklaren und sich dauernd ändernden Vorgaben immer nur an „Augenmaß“ bei den Lehrkräften zu appellieren, ist wohl etwas zu wenig.

Ebenso sorgen die zunächst großzügig erteilten Freistellungen von Kolleginnen und Kollegen, die nun mit einem Paukenschlag komplett zurückgenommen werden sollen, für weitreichende Verunsicherung. Um dies deutlich zu erklären: Der allergrößte Teil der bislang vom Präsenzunterricht freigestellten Kolleginnen und Kollegen will, zumeist nach medizinischer Beratung, nun die Erlaubnis haben, zurück in die Schule zu kommen – nur darum geht es – nicht aber um eine Verpflichtung aller, die dieses Risiko nicht eingehen können oder wollen.

So sind bisher weder vorsorgliche Tests, noch die Lieferung von medizinischen Schutzmasken für besonders gefährderte Personen geplant. Kein Vertreter irgendeiner Behörde hat sich bislang vor Ort davon ein Bild gemacht, ob unser Hygienekonzept ausreichend ist. In der Sorge vor einem Corona Ausbruch in der eigenen Schule ist die Neigung zur Übererfüllung der Maßnahmen groß. Für den sensiblen Bereich Schule hätte ich mir die Aufmerksamkeit gewünscht, die man Möbelhäusern, dem Fußball oder anderen systemrelevanten Bereichen gewidmet hat. Ist Schule eigentlich nicht „systemrelevant?“

Aber noch viel wichtiger wäre nun ein verlässlicher Plan für das nächste Schulhalbjahr. Worauf wird nun gewartet? Der wahrscheinliche Fall ist doch, dass es nach den Sommerferien mit dem „Hybridunterricht“, also der Verknüpfung von Präsenzunterricht und häuslichem Lernen weitergehen muss. Nun müssen die technischen Voraussetzungen dafür umgehend geschaffen werden, die Vorgaben zur Bewertung der häuslichen Arbeit müssen angepasst werden, Klassenarbeitsvorgaben überprüft und nicht zuletzt geklärt werden, wie die Kolleginnen und Kollegen im Präsenz- und im Heimunterricht eingesetzt werden sollen.

Was wäre das schlimmste Szenario? Dass wir nach dem Sommer den „normalen“ Schulbetrieb doch uneingeschränkt wieder aufnehmen könnten und diese Planungen umsonst gewesen wären? Mit diesem Risiko können wir gut leben, dann würden wir auf bewährte Routinen zurückgreifen.

Die Probleme bleiben also weiterhin vielfältig. Auch wenn sich im öffentlichen Leben so etwas wie Normalität abzeichnet, kann davon in der Schule nicht die Rede sein. Ich möchte mich daher auch im Namen aller Beteiligten für die zahlreichen ermutigenden Rückmeldungen bedanken und auch für das weitreichende Verständnis, dass der ein oder andere Stundenplan trotz aller Bemühungen etwas „dünn“ ausfallen muss. Wir hoffen nun darauf, dass die Vorgaben für das nächste Schuljahr nicht erst in der letzten Ferienwoche kommen und wir eine verlässlichere Planung vornehmen können.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

 

Update 15.05.2020, 9.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

ich wende mich heute mit einem dringenden Appell an alle Schülerinnen und Schüler und an alle Erziehungsberechtigten!

Auf dem Weg zur Schule müssen wir leider zu häufig feststellen, dass Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen das Abstandgebot gar nicht einhalten, in Gruppen zusammen unterwegs sind oder plaudernd zusammenstehen und natürlich (!) die Masken erst am Schultor aufsetzen. Ich appelliere an alle Eltern noch einmal ein sehr eindringliches Gespräch zuhause zu führen und auf die Einhaltung der Abstandsregeln immer zu beharren und deren Sinn noch einmal zu erklären. Ich werde selbst heute noch einmal durch die 5. Klassen gehen und dies auch tun.

Wir haben uns im Interesse der Schülerinnen und Schüler im Vergleich zu anderen Schulen zu einer sehr weitreichenden Öffnung entschlossen. Obwohl die Kinder von einem ernsthaften Verlauf der Krankheit nach bisherigen Erkenntnissen weitgehend verschont bleiben, sind sie in der Schule am besten geschützt. Einem deutlich höheren Risiko sind die Lehrerinnen und Lehrer ausgesetzt, die gleich in mehreren Lerngruppen unterrichten müssen. Letztlich aber gefährden die Kinder als potentielle Überträger auch Sie und Ihre Angehörigen.

Ich denke, Sie konnten meinen bisherigen Ausführungen an dieser Stelle entnehmen, dass ich versuche die Situation mit Augenmaß und Besonnenheit zu meistern. Aber all unsere Bemühungen im Haus machen keinen Sinn, wenn die Regeln nicht auch außerhalb der Schule eingehalten werden.

Ich bitte ganz nachdrücklich um die Mithilfe aller. Sollte sich mein Eindruck verfestigen, dass die Regeln nur als „Schulregeln“ aufgefasst würden und außerhalb keine Rolle spielen, dann müsste ich ernsthaft erwägen, die weitgehende Öffnung der Schule zum Schutz aller Beteiligten wieder deutlich zurückzunehmen. Sie wissen inzwischen alle, dass dies so gar nicht mein Ziel ist.

 

Dr. Stefan Zeyen. Schulleiter

 

Update 14.05.2020, 14.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

wie bereits angekündigt veröffentlichen wir hier einen Überblick über die noch ausstehenden Unterrichtswochen bis zu den Sommerferien. Bitte entnehmen Sie dem Plan, in welchen Zeiträumen Unterricht in den jeweiligen Jahrgangsstufen stattfinden wird.

Jede Jahrgangsstufe wird gesondert per E-Mail über den Sonderstundenplan und über die besonderen Regelungen innerhalb der Schule informiert. Der jetzt erstellte Plan ist selbstverständlich weiterhin mit vielen Unwägbarkeiten verbunden. Es schien uns aber zum jetzigen Zeitpunkt notwendig, wenigstens eine gewisse Planungssicherheit zu schaffen. Möglicherweise wird es aber wieder zu Änderungen kommen müssen, über die wir Sie natürlich rechtzeitig informieren werden.

Für die mündlichen Abiturprüfungen musste mehr Zeit eingeräumt werden, als ursprünglich geplant, weil auch hier die Hygienemaßnahmen zu einem ungleich größeren Aufwand, längeren Wegen, größeren Zeitabständen zwischen den Prüfungen, weil beispielsweise die Tische zwischendurch desinfiziert werden müssen, führen werden.

Ansonsten freuen wir uns, unsere Schülerinnen und Schüler nach und nach wieder in der Schule begrüßen zu können.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 13.05.2020, 8.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

da es in einigen Fällen zu Missverständnissen gekommen ist, möchte ich folgendes klarstellen:

Die Wiederaufnahme des Schulbetriebes in einigen Stufen bedeutet leider nicht, dass diese Klassen nun durchgehend bis zu den Sommerferien Unterricht vor Ort haben. Dies lässt der den Gegebenheiten der Corona-Pandemie angepasste Hygieneplan nicht zu.

Vom Gesetzgeber gefordert ist die schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts ab dem 26. Mai. Wir haben uns entschlossen, schon jetzt die Doppelbelastung aus Abitur, Unterricht der Oberstufe und einzelner Klassen in der Sekundarstufe I zu stemmen, damit alle Klassen wenigsten noch ein paar Tage lang wieder zurück in die Schule kommen können.

Aber auch wir müssen dafür zu dem in der Öffentlichkeit schon beschriebenen rollierenden System greifen, d.h, dass die Klassen und Kurs nur für einzelne Tage bzw. Wochen in die Schule kommen können und zudem dies in Teilen auch zeitversetzt im Vormittag und im Nachmittag. Die Probleme, die mit einem solchen Sonderplan verbunden sind, habe ich in meinem gestrigen Update schon beschrieben. Sobald der Sonderplan fertig ist, werden wir ihn veröffentlichen.

Es bleibt leider weiterhin mühsam…

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 12.05.2020, 15.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

heute haben die Abiturklausuren begonnen, der Unterricht in der Q1 läuft und ab morgen kommen die 5. Klässler in die Schule. Bis jetzt läuft alles reibungslos und geordnet ab, wir hoffen und tun alles dafür, dass es so bleibt.

Auch schon klar ist, dass in der kommenden Woche zunächst für drei Tage (18. – 20. Mai) der Jahrgang 7 nach einem gesonderten Stundenplan in die Schule kommt. Wie auch in den anderen Stufen werden Schülerinnen und Schüler und Eltern über die genauen Abläufe und den Stundenplan über Email informiert.

Im Augenblick arbeiten wir fieberhaft daran, einen verlässlichen Plan bis zum Ende des Schuljahres zu erstellen, damit Sie zuhause auch ein wenig Planungssicherheit bekommen. Dies wird uns sicher auch im Laufe der Woche noch gelingen.

Aber es ist schwierig und dauert daher ein wenig Zeit. Zu beachten ist dabei etwa,

  • dass in der Q 1 noch sehr viele Klausuren zu schreiben (und zu korrigieren) sind,
  • durch die Verschiebung der Abiturklausuren nur sehr kurze Korrekturzeiträume zur Verfügung stehen,
  • die mündlichen Abiturprüfungen unter erschwerten organisatorischen Bedingungen durchgeführt werden müssen und daher mehr Zeit beanspruchen, als in den anderen Jahren,
  • in einigen Klassen gleich mehrere Lehrer ausfallen, weil sie keinen Präsenzunterricht abhalten dürfen
  • und der Unterricht in der Sekundarstufe I ja immer doppelt abgehalten werden muss, weil die Klassen geteilt werden müssen.
  • Zudem dürfen Räume nur sehr bedingt zweimal am Tag benutzt werden, und das auch nur, wenn sie zwischendurch gereinigt werden.

Alle diese Bedingungen nun zusammen zu bringen und die Kapazitäten der Lehrerinnen und Lehrer im Blick zu behalten, dies ist eine Mammutaufgabe. Leider gibt es dazu auch keine etablierten Verfahren wie sonst im schulischen Alltag, auf die man nun zurückgreifen könnte und der Zeitdruck ist enorm. Ich bitte also schon jetzt um Nachsicht, wenn wir an der einen oder anderen Stelle im Laufe der Zeit auch noch Nachsteuern müssen.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 08.05.2020, 14.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

 

Am kommenden Montag beginnt der Unterricht im Jahrgang 11, zunächst für zwei Wochen. Wie bereits angekündigt erhalten die Schülerinnen und Schüler in einer ausführlichen Email alle notwendigen Informationen für den Schulstart. Der Unterricht findet ausschließlich im B-Gebäude statt.

Am Dienstag findet dann die erste große Abiturklausur statt. Diese wird im Gebäude Mensa / Aula, also räumlich völlig getrennt vom Unterricht der Q1, geschrieben.

Ab Mittwoch, 13. Mai 2020 kommen dann alle 5. Klassen für zunächst eine Woche in die Schule. Auch hier werden Eltern und Schülerinnen und Schüler in ausführlichen Emails informiert. Der Unterricht im Jahrgang 5 findet ausschließlich im A-Gebäude statt, ist damit also auch vom Unterricht der anderen Jahrgänge strikt getrennt, entsprechende Trennungen sind auch auf dem Schulhof mit Flatterband kenntlich gemacht.

In diesem abgestuften Verfahren wollen wir in einem verantwortbaren Rahmen das „System Schule“ behutsam wieder hochfahren, um dann zu prüfen, wie und in welchem Umfang wir die weiteren Jahrgangsstufen in die Schule holen können.

Der „Unterricht auf Distanz“ wird weiter fortgeführt, wird allerdings in den kommenden Wochen nur unter deutlichen Einschränkungen möglich sein. Da alle Lerngruppen geteilt werden müssen und daher die doppelte Anzahl von Lehrerinnen und Lehrern hier im Hause gebraucht werden, können diese nicht zusätzlich im vollen Umfang von zu Hause aus unterrichten. Dies betrifft nicht nur die direkt betroffenen Kolleginnen und Kollegen, die sonst in 5 und 11 unterrichten, sondern auch die zahlreichen Lehrerinnen und Lehrer, die sich nun für die Vertretung der Personen bereit erklärt haben, die als „Risikogruppen“ für den Unterricht vor Ort ausfallen.

Es gilt an dieser Stelle einmal einen ausdrücklichen Dank an alle auszusprechen, die unermüdlich im Dauerkrisenmodus mitarbeiten. Dies gilt für die vielen Lehrerinnen und Lehrer, die heute zum zweiten Mal in einem Großeinsatz die Räume den hygienischen Vorgaben angepasst haben und Tische und Stühle getragen und gerückt haben, dies gilt für das Reinigungspersonal, das auf die sich ständig wechselnden Anforderungen absolut flexibel und hochverlässlich reagiert und so die Einhaltung der Hygienevorschriften erst ermöglicht und natürlich auch an die Schülerinnen und Schüler, die sich hier im Gebäude vorbildlich verhalten oder aber zuhause auch nach Wochen immer noch am Ball, bzw. besser: am Rechner bleiben und die Aufgaben erledigen.

Nicht zuletzt geht der Dank auch an Sie, liebe Eltern, denn natürlich wissen wir, dass Sie nun Ihre Kinder beim Lernen unterstützen müssen und dies für die Familien eine erhebliche Herausforderung darstellt.

Wenn Sie mich sehen könnten, dann sähen Sie nun einen ziemlich erschöpften und in Teilen auch ein wenig frustrierten Schulleiter vor sich, denn ich hätte mir natürlich ein höheres Tempo gewünscht. Aber die sicher nach wie vor notwendige strenge Einhaltung der Abstandsregelungen lässt mehr im Moment nicht zu. Die Aussicht, dass ein solcher Zustand dann in irgendeiner Form auch nach den Sommerferien so fortdauern könnte, trägt auch nicht zur Gemütsaufhellung bei.

Ich wünsche allen ein sonniges Wochenende und ich freue mich darauf, in den nächsten Woche wenigstens einige Schülerinnen und Schüler wieder in der Schule begrüßen zu können.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 07.05.2020, 14.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

ab Montag wird der Unterricht im Jahrgang 11 (Q1) nach einem eingeschränkten Sonderplan wieder aufgenommen. So sehr wir uns darüber freuen, so groß sind die damit verbunden Probleme: Zum einen fällt nun die Wiederaufnahme des Unterrichts mit dem Beginn der Abiturprüfungen zusammen – davor hatten die Schulleiter und Lehrerverbände mehrfach gewarnt – zum anderen sind bis heute, Donnerstag, 14:00 Uhr, bestimmte Detailprobleme noch nicht endgültig geregelt, so dass Herr Teipel noch nicht damit beginnen kann, einen Notstundenplan zu erstellen. Wir stellen uns also auf ein geschäftiges Wochenende ein.

In jedem Fall erhalten die Schülerinnen und Schüler in der Q1 rechtzeitig eine Mail mit ausführlichen Informationen zum Unterrichtsstart.

Ob und wann wir in welchem Umfang Unterricht auch in anderen Klassenstufen durchführen können, werden wir versuchen Morgen oder im Laufe des Wochenendes zu klären. Wir werden darüber dann rechtzeitig informieren, sobald wir eine zu mindestens vorläufig gesicherte Planung vorliegen haben.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 04.05.2020, 12.30 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

leider sind bislang noch immer keine neuen Regelungen bekannt geworden, in welcher Form wir den Unterricht in unserer Schule wieder aufnehmen können. Bezüglich der getroffenen Regelungen zu Abschlussprüfungen und Versetzungen vermag ich nur auf den Pressetext der Ministerin zu verweisen, den wir hier abdrucken.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

 

„Düsseldorf, 01.05.2020: Verordnung zur Umsetzung des Bildungssicherungsgesetzes Ministerin Gebauer: Wir sichern Bildungsverläufe und schaffen Ausgleichsmöglichkeiten

Das Ministerium für Schule und Bildung NRW teilt mit:

Nachdem der Landtag Nordrhein-Westfalen das Bildungssicherungsgesetz beschlossen hat, sorgt das Ministerium für Schule und Bildung mit einer ganzen Reihe von Ausnahmeregelungen dafür, dass die Schullaufbahnen der Kinder und Jugendlichen auch in diesem Schuljahr zu einem geordneten Abschluss geführt werden können. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Im Interesse der Schülerinnen und Schüler setzen wir für das Schuljahr 2019/20 weitreichende Änderungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen um. Wir sichern damit Bildungsverläufe und schaffen Ausgleichsmöglichkeiten. Unseren Schülerinnen und Schülern sollen durch die Corona-Pandemie keine Nachteile entstehen.“

Die Verordnung sieht im wesentlichen folgende Ausnahmeregelungen vor:

Gesicherte Versetzung: Da das verkürzte Schuljahr verhindert, dass alle sonst notwendigen Leistungsnachweise wie zum Beispiel Klassenarbeiten vollständig erbracht werden, gelten die üblichen Versetzungsvorschriften nicht: Schülerinnen und Schüler gehen am Ende des Schuljahres 2019/20 in die nächsthöhere Klasse über. Diese Regelung gilt für alle Klassen und Jahrgangsstufen, in denen keine Abschlüsse vergeben werden. Eine mit dem Übergang in die nächsthöhere Jahrgangsstufe verbundene Vergabe von Abschlüssen erfolgt nur, wenn die Leistungsanforderungen auch erfüllt sind.

Erweiterung der Wiederholungsmöglichkeiten: Es wird zudem eine freiwillige Wiederholung der Jahrgangsstufe – ohne Anrechnung auf die Höchstverweildauer im Bildungsgang – ermöglicht. Die Schule berät die Eltern bzw. die volljährigen Schülerinnen und Schüler bei dieser Entscheidung.

Abschlussprüfungen: In allen Bildungsgängen werden Maßnahmen zur Sicherung des Erwerbs von Abschlüssen und Berechtigungen getroffen. Die im Abschlussverfahren am Ende der Klasse 10 landeseinheitlich gestellten Aufgaben (ZP 10) in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch werden in diesem Jahr ersetzt durch schriftliche Prüfungsarbeiten, die von den Lehrerinnen und Lehrern der Schule gestellt werden. Damit können die Lehrkräfte besser als bei einer zentralen Prüfung den tatsächlich erteilen Unterricht berücksichtigen. Auf üblicherweise stattfindende mündliche Abweichungsprüfungen wird zur Entlastung aller Beteiligten in diesem Jahr verzichtet. Die Termine für diese schriftlichen Prüfungsarbeiten werden von den Schulen selbst bestimmt. Sie können frühestens ab dem 12. Mai stattfinden.

Zusätzliche Möglichkeiten der Leistungsbewertung: Durch die Änderungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen und ergänzende Verwaltungsvorschriften erhalten die Schülerinnen und Schüler aller Schulformen im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten die Gelegenheit, mit zusätzlichen schriftlichen, mündlichen oder praktischen Leistungen ihre Noten zu verbessern. Außerdem können sie in diesem Schuljahr – falls nötig und von ihnen gewollt – in mehr Fächern eine Nachprüfung machen, um Abschlüsse oder Berechtigungen zu erreichen. Dies gilt auch in den Fächern mit den schriftlichen Prüfungsarbeiten Deutsch, Mathematik und Englisch, in denen das im üblichen ZP 10-Verfahren nicht möglich ist. Zugleich wird den Schulen die Möglichkeit eröffnet, die Anzahl der verpflichtenden schriftlichen Leistungsnachweise zu verringern. Dies dient auch der Entlastung der Schülerinnen und Schüler.

Organisatorische Erleichterungen: Die Schulen können in diesem Schuljahr aus Gründen des Infektionsschutzes bei anstehenden Prüfungsverfahren zum Beispiel von den Vorgaben zur Zusammensetzung von Konferenzen abweichen. Das betrifft vor allem die Verpflichtungen zur persönlichen Anwesenheit.

Für die Abiturprüfung wird der ab dem Abitur 2022 geltende Wegfall der verpflichtenden Abweichungsprüfung an allen Schulformen auch in diesem Schuljahr für die aktuellen Prüfungsverfahren Anwendung finden. Die Möglichkeit einer Notenverbesserung durch eine mündliche Prüfung auf Antrag der Schülerin oder des Schülers bleibt gewahrt.

Schul- und Bildungsministerin Gebauer: „Das Land trifft in dieser schwierigen Situation alle erforderlichen Vorkehrungen, damit unsere Schülerinnen und Schüler in allen Bildungsgängen ihre Schullaufbahn erfolgreich fortsetzen oder beenden können. Für das Abitur und alle weiteren Prüfungen in diesem Jahr haben wir einen klaren Fahrplan unter Beachtung des Infektionsschutzes. Damit können wir, wie alle anderen Bundesländer auch, in diesem Schuljahr Abschlüsse auf der Grundlage von erbrachten Leistungen und schriftlichen und mündlichen Prüfungen vergeben.“

Update 02.05.2020, 11.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

bezüglich der weiteren Pläne der Landesregierung zur schrittweisen Öffnung von Schulen verweise ich für den Augenblick auf die öffentliche Berichterstattung zum Thema.

Ich habe dem nichts hinzuzufügen.

Als Schule sind wir weiterhin nicht in die Lage versetzt worden, die nächsten Wochen sinnvoll zu planen. Wir konzentrieren uns jetzt auf die reibungslose Durchführung der Abiturklausuren und die Weiterführung des Unterrichts auf Distanz.

Es tut mir sehr leid, hier nichts anderes berichten zu können.

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

Update 29.04.2020, 14.30 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

 

die Homepage der Schule ist vermutlich nicht der richtige Ort, um über interne dienstliche Abläufe zu berichten oder aber diese zu bewerten. Aufgrund der Informationspolitik im Lande muss aber unweigerlich der Eindruck entstehen, dass wir in der Schule den Ereignissen immer nur hinterherhecheln und nicht vorbereitet seien. Das ist nicht so!

Gestern haben die Duisburger Gymnasialschulleiter in einer langen Videokonferenz darüber beraten, zu welchem Zeitpunkt die Schulen weiter geöffnet werden könnten. Heute erfahren Sie und wir wieder zuerst aus der Presse, dass nun ein Starttermin 7. Mai im Gespräch ist.

Im MMG herrscht hektische Geschäftigkeit: Alle Räume werden neu gestellt, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können, Aula und Mensa werden bestuhlt, weil hier ganze Lerngruppen gemeinsam unterrichtet werden könnten, die Bestuhlung der Turnhallen wird in die Überlegungen einbezogen und Konzepte für einen Notfallstundenplan sind vorgedacht.

Dies alles wäre sehr viel zielgerichteter möglich und die Arbeitskraft vieler Lehrkräfte effektiver einzusetzen, wenn wir rechtzeitig die Vorgaben aus Düsseldorf hätten, in welchem Rahmen der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden kann, soll bzw. darf. Sicher wäre es auch sinnvoll, den Schulen mehr Spielräume in der weiteren Ausgestaltung einzuräumen, denn die Besprechung mit den Schulleitern gestern hat auch ergeben, dass die Bedingungen, die durch die jeweilige Gebäudesituation vorgefunden wird, sehr unterschiedlich sind. Durch unsere zwei voneinander getrennten Gebäude und die Größe der Schule haben wir sicher ganz gute Möglichkeiten, einen kleinen Teil des Unterrichts wieder aufzunehmen. Aber wie soll dieser aussehen? Nur Hauptfächer oder alle Fächer? Welche Jahrgangsstufen? In welchem Umfang? Erst wenn diese und andere Fragen beantwortet sind, können wir einen Notfallplan erstellen – und das geht nun mal leider nicht eben so, sondern braucht einige Tage Vorlauf.

Aber das Ministerium hält an seiner Linie fest, die Schulen bevorzugt am Freitagabend gegen 22.00 Uhr zu informieren, was dann regelmäßig zu Geschäftigkeit am Wochenende führt. Außerdem ist es ein Unding, dass regelmäßig die Presse mit deutlichem Vorlauf vor den Schulen Informationen bekommt. Dieses Vorgehen wurde wiederholt und mit zunehmend deutlicherem Ton beim Ministerium angemahnt, zu ändern scheint sich aber nichts.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Der Unterricht in der Q2, also im Abiturjahrgang, ist reibungslos angelaufen. Die Schülerinnen und Schüler verhalten sich vorbildlich und halten auf dem Schulhof, in den Gängen und in den Räumen diszipliniert die Abstandsregeln ein. Das Einbahnstraßensystem im Gebäude A hat dem ersten „Stresstest“ standgehalten und wird ab morgen auch auf das B-Gebäude übertragen. Wir sind aufgrund dieser ersten Erfahrungen zuversichtlich, dass die im öffentlichen Leben schon lange eingeübten Verhaltensweisen auch funktionieren, wenn wir weitere Schülergruppen in die Schule holen.

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann würde ich darauf hinarbeiten, alle Schülerinnen und Schüler zumindest an einigen wenigen Tagen wieder in der Schule zu sehen. Dabei geht es mir nicht nur um das Nacharbeiten versäumten Unterrichtsstoffes – das ist sicher nur sehr, sehr eingeschränkt möglich – sondern auch um die soziale Dimension von Schule: Die Schülerinnen und Schüler vermissen ihre Klassenkameraden, tatsächlich sogar auch ihre Lehrerinnen und Lehrer und wir vermissen unsere Schülerinnen und Schüler. Auch wenn es nach wie vor anstrengend ist, die räumliche Distanz zu wahren – es ist doch gut, sich nach der langen Zeit mal wieder direkt in die Augen schauen zu können. Und wer hätte erwartet, dass Schülerinnen und Schüler mal formulieren, wie froh sie sind, wieder in die Schule zu können. Für diese Erkenntnis hätte ich mir natürlich einen weniger schmerzlichen Lernprozess gewünscht.

Was aber tatsächlich möglich sein wird, bleibt abzuwarten. Wir werden an dieser Stelle Planungsstände umgehend veröffentlichen, wenn sie denn „wasserdicht“ sind. Einzelne Stufen oder Klassen werden auch über die Mail-Verteiler informiert, falls der Unterricht wieder anläuft.

Bis es soweit ist wünsche ich uns allen Geduld und natürlich weiterhin Gesundheit.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 21.04.2020, 13.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

in den letzten Tagen haben wir fieberhaft daran gearbeitet, die Entscheidung zur schrittweisen Öffnung der Schule zu planen. Es ist hier nicht Ort und Zeit über die vielfältigen Schwierigkeiten zu berichten, die sich aus den (zum Teil durchaus widersprüchlichen) Vorgaben der unterschiedlichen Behörden ergeben. Wir tun alles dafür, die größtmögliche Sicherheit zu ermöglichen, am Ende kommt es aber auf das disziplinierte Verhalten aller Beteiligten an.

Am Donnerstag werden die letzten „Vorabitur-Klausuren“ geschrieben. Ab Montag nächster Woche werden Lernangebote in den Abiturfächern in der Schule eingerichtet. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 sind darüber bereits ausführlich schriftlich unterrichtet worden.

Über die schrittweise weitere Öffnung der Schulen ab dem 4. Mai wird zunächst am 29. April im politischen Raum entschieden werden, wir bereiten uns organisatorisch aber schon jetzt darauf vor. Wir haben zunächst eine Ergänzung des schulischen Hygieneplans in Bezug auf die Corona-Krise vorgenommen.

Den vollständigen Text finden Sie hier: PDF-Dokument

Die wichtigste Entscheidung vorab: In den Duisburger Gymnasien herrscht ab sofort Maskenpflicht. Da die offiziellen Stellen sich nicht in der Lage sehen, diese zur Verfügung zu stellen, sind auch alle selbst hergestellten Masken und auch Halstücher, Schals etc. einsetzbar, man sollte damit Mund und Nase bedecken können. Sobald die Plätze im Klassenraum eingenommen worden sind und damit der vorgegebene Mindestabstand auch eingehalten wird, können die Masken abgelegt werden.

Allgemeine Hinweise zum Verhalten im Schulgebäude, die sich aus dem Hygieneplan ableiten, drucken wir hier ab. Die Maßnahmen sind zunächst für den Abiturjahrgang getroffen worden und müssen später ggf. den sich verändernden Bedingungen wieder angepasst werden.

 

Allgemeine Hygienemaßnahmen

Die Klassen- und Kursräume sowie die Fachräume der Schule sind in den Osterferien einer Grundreinigung unterzogen worden. Desinfektionsmaßnahmen am Mobiliar sowie an Kontaktflächen sind nach den Vorgaben der Bezirksregierung in der organisatorischen Verantwortung des Immobilien-Management-Duisburg (IMD) durchgeführt worden.

Eine weitere regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Räumen, Mobiliar und Kontaktflächen ist vorgesehen.

Handwasch- und Händedesinfektion

In allen Klassen- und Kursräumen sowie in den Toiletten stehen ausreichend Waschmöglichkeiten für Hände zur Verfügung. Eine Desinfektion der Hände wird ermöglicht.

Betreten und Verlassen der Schule

ist nur über speziell eingerichtete Ein- und Ausgänge möglich. Das Betreten erfolgt einzeln unter Beachtung der Abstandsregelung durch Markierungen auf dem Boden.

Das Verlassen der Schule geschieht über einen speziell gekennzeichneten Ausgang ebenfalls einzeln unter Einhaltung der Abstandsregeln.

Wege in der Schule

Die Wege in der Schule sind nach einem Einbahnstraßensystem gekennzeichnet. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler getrennte Wege für das Aufsuchen und Verlassen der Klassen- und Kursräume nehmen müssen. Auch hier gilt die Abstandregelung. Die Flure im MMG haben eine Breite von 2,30m. Damit ist auch hier das Abstandsgebot einzuhalten, wenn es trotz Einbahnstraßensystem zu Begegnungen kommt. Dieselbe Regelung gilt für das Aufsuchen der Toiletten.

Klassen-und Kursräume

Die Sitzplätzte in den Klassen- und Kursräumen sind auf die Abstandregelung reduziert. Jedem Schüler wird ein fester Platz zugewiesen. Ein Sitzplan dokumentiert die Sitzordnung, um im Falle von Erkrankungen Kontaktpersonen identifizieren zu können.

Maskenpflicht

Da trotz aller Vorsichtsmaßnahmen es nicht gänzlich auszuschließen ist, dass Abstandsregeln nicht gewahrt werden können, gilt auf dem gesamten Schulgelände und im Schulgebäude Maskenpflicht. Da diese vom Schulträger nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung gestellt werden können, gelten sowohl selbstgefertigte Masken als auch Schals, Halstücher etc. als Maske, insoweit damit Nase und Mund bedeckt werden können. Am Sitzplatz im Kursraum erlischt die Maskenpflicht, da dort die Abstandregeln zwangsläufig eingehalten werden.

Persönliches Verhalten

Allen Schülerinnen und Schülern wird aufgegeben, sich streng an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten. Das Bilden von Gruppen in der Schule und auf dem Schulgelände ist untersagt.

Ebenso müssen alle Schülerinnen und Schüler die schon vor der Schulschließung bekannt gemachten allgemeinen Hygieneregeln (z.B. beim Husten oder Nießen,…) beachten.

Lernangebote, Pausen, Aufenthalt in der Schule  

Alle Lernangebote zur Vorbereitung der Abiturprüfung sind freiwillig. Wir geben zu bedenken, dass bei aller Vorsicht Infektionen letztlich nicht garantiert auszuschließen sind und Infektionen bzw. Infektionsverdacht ein Ausschluss von der Teilnahme an den Abiturprüfungen mit sich bringt.

Die Abstandsregelungen zueinander sind unbedingt einzuhalten. Alle Schülerinnen und Schüler werden einzeln und unter Anwendung der beschriebenen Hygiene-/Schutzmaßnahmen eingelassen.

Ein weiterer Aufenthalt der Schülerinnen und Schüler außerhalb der Lernangebote ist nicht vorgesehen und nicht gestattet.

Ausschluss von den Lernangeboten

Schülerinnen und Schüler mit erkennbarer Erkrankungssymptomatik müssen nach § 54 Absatz 4 des Schulgesetzes von den Lernangeboten ausgeschlossen werden.

Ebenso werden Schülerinnen und Schüler, die gegen die in diesem Schreiben genannten Regeln verstoßen nach § 53 Absatz 2 des Schulgesetzes (vorübergehender Unterrichtsauschluss) ausgeschlossen, da ihr Verhalten eine potenzielle Gefährdung der Gesundheit anderer darstellt.

Besondere Lernangebote

Unter den Lehrkräften, die im Abiturjahrgang unterrichten, können auch Personen von sogenannten Risikogruppen sein, die besonders zu schützen sind. In diesen Fällen erfolgt das Lernangebot online über die Lernplattform der Schule.

Erklärung der Schülerinnen / Schüler und Eltern

Wir setzen voraus, dass nur Schülerinnen und Schüler die Schule betreten, die nach bestem eigenem Wissen aktuell gesund sind und wissentlich keinerlei Kontakt zu Infizierten innerhalb der letzten 14 Tage hatten.

 

Abschließende Erklärung der Schule

Obwohl die Schule alle vom Schulministerium gestellten Anforderungen an die Hygiene und den Infektionsschutz beachten wird, kann sie keine abschließende Verantwortung für einen komplett risikofreien Schulbesuch übernehmen. Über den allgemeinen Hygieneplan, der von allen Schulen beachtet wird, besitzt die Schule nicht die Expertise für besondere Risikosituationen wie im Falle der Erkrankung COVID-19. Hier muss sich die Schule auf Empfehlungen anderer zuständiger Behörden und auf die Verfahren der Desinfektion verlassen, die in der Verantwortung des Schulträgers bzw. des Gebäudemanagements (IMD) liegen.

 

Die nun wieder notwendige Präsenz von Lehrkräften in der Schule (Lernangebote Jahrgang 12, ev. Wiederaufnahme von Teilen des Unterrichts nach dem 4. Mai) führt leider auch wieder zu größeren organisatorischen Problemen. Zum einen wird ca. ein Drittel des Kollegiums in Folge der Vorgaben der Behörden nicht in die Schule kommen können, zum anderen werden aber auch inzwischen eingespielte Abläufe im „Lernen auf Distanz“ wieder unterbrochen, weil die Kolleginnen und Kollegen wiederum in der Schule sein müssen.

Wir arbeiten also weiter auf Grundlage der sich täglich ändernden Vorgaben. Ich bitte also weiterhin alle Mitglieder der Schulgemeinde um Geduld und Gelassenheit.

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 17.04.2020, 12.30 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

ich möchte Euch und Sie an dieser Stelle ausführlich darüber informieren, wie es in den nächsten Wochen am MMG weitergehen kann.

Vorab: Leider hat die so dringend erwartete Email des Staatssekretärs, die dann am Donnerstagabend um 22.06 Uhr kam, noch immer nicht die erhofften Antworten gebracht, auf die wir so dringend warten. Wir wissen z.B. noch immer nicht, welche Hygienemaßnahmen in den Schulen verbindlich getroffen werden müssen oder welche Lehrerinnen und Lehrer zu Risikogruppen zu zählen sind und daher für den Unterricht auch nicht zur Verfügung stehen.

 

Sollten Sie Interesse haben den Originaltext nachzulesen, verweise ich auf folgenden Link:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2020/200416/index.html

 

Wichtig ist sicherlich die Nachricht, dass es am Ende des Schuljahres niemand „sitzen bleiben“ kann. Dies nimmt zunächst einmal Druck aus der jetzigen Situation. In wenigen Einzelfällen werden wir zu gegebener Zeit über individuelle freiwillige Wiederholungen beraten.

Ab Montag werden wir den Fernunterricht für die Klassen 5-11 wieder aufnehmen. Wir haben die Erfahrungen der ersten drei Wochen ausgewertet und werden einige Verbesserungen umzusetzen. Für die Klassen 5-9 werden die Klassenlehrer die Aufgaben in einem wöchentlichen Arbeitsplan zusammenstellen und diesen zu Wochenbeginn an die Klassen verschicken. Durch die koordinierende Tätigkeit der Klassenlehrerin und Klassenlehrer hoffen wir, dass sowohl Aufgabenumfang als auch etwaige Abgabetermine besser koordiniert werden können. Wir werden uns auf die Hauptfächer konzentrieren, aber auch die Nebenfächer bekommen ihren Platz. Außerdem werden wir die Aufgaben im Aufgabentool bei IServ bereitstellen, um die etwas unübersichtliche Flut von Emails, die in manchen Elternhäusern – gerade mit mehreren Kindern – eingegangen sind, einzudämmen.

Als irritierend empfinde ich öffentliche Äußerungen, die diesen „Unterricht in anderer Form“ als „Lernangebote“ bezeichnen, ganz so, als sei es ins Belieben jedes Einzelnen gestellt, sich hier etwas auszusuchen – oder aber auch nicht. In diesem Zusammenhang finde ich wiederum die Ausführungen des Staatsekretärs in seiner Mail hilfreich und ich zitiere daher aus dem Text:

„Je näher wir uns auf das Schuljahresende zubewegen, desto drängender werden auch die Fragen nach der Bewertung der Lernangebote. Wir haben im Rahmen unserer FAQ-Liste und auch im Rahmen der 9. Schulmail hervorgehoben, dass die während des Ruhens des Unterrichts bearbeiteten Aufgaben keiner Leistungskontrolle oder -bewertung unterliegen. Knüpft der Unterricht nach Wiederbeginn an die bearbeiteten Aufgaben an, so können Leistungen, die dann, auch infolge des häuslichen Arbeitens, aus dem Unterricht erwachsen, bewertet werden.

Für die jetzt anstehende Phase der Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs werden wir darauf hinwirken, dass gute Leistungen, die während des Lernens auf Distanz erbracht worden sind und noch erbracht werden, auch zur Kenntnis genommen werden und in die Abschlussnote im Rahmen der Sonstigen Leistungen im Unterricht miteinfließen können. Nicht erbrachte oder nicht hinreichende Leistungen hingegen werden nicht in die Zeugnisnote einbezogen. Wir berücksichtigen hierbei den Umstand, dass es in dieser Zeit individuelle Situationen geben kann, die dazu führen, dass Aufgaben nicht so erledigt werden können wie es im Präsenzunterricht ggf. möglich gewesen wäre. In diesen Fällen werden Lehrkräfte vor allem gezielt beraten und unterstützend aktiv werden, auch hinsichtlich geeigneter Strategien, um Lernziele dennoch zu erreichen.“

Ich möchte damit auch noch einmal die Verbindlichkeit der von den Lehrerinnen und Lehrern gestellten Aufgaben unterstreichen. Bei allem pädagogischem Augenmaß wollen wir aber auch sicherstellen, dass die ohnedies entstehenden Lerndefizite nicht zu groß werden.

Abschließend noch eine Information für die Schülerinnen und Schüler der Q2: Die noch ausstehenden Nachschreibklausuren werden am Donnerstag, 23. April, 8.00 Uhr stattfinden. Voraussichtlich ab Freitag sind in den Abiturfächern Lernangebote geplant. Die noch fehlenden Informationen (s.o.) erschweren uns aber weiter die abschließende und verbindliche Planung. Daher werden die Abiturientinnen und Abiturienten über die Details von Herrn Wedde in der nächsten Woche in einer Email direkt informiert.

 

Update 16.04.2020, 10.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

nach den mit Spannung erwarteten Beschlüssen vom gestrigen Mittwoch ergibt sich zunächst folgendes Bild:

Eine Wiederaufnahme des Unterrichtes ist bis auf weiteres nicht möglich. Für die Abiturientinnen und Abiturienten werden Sonderregelungen getroffen. Hierzu erwarten wir im Laufe des Tages noch nähere Ausführungsbestimmungen. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 werden dann zeitnah direkt per Mail informiert.

Für alle anderen Schülerinnen und Schüler des MMG enden am Wochenende die Ferien und ab Montag beginnt wieder der Unterricht – wenn auch weiterhin nur auf Distanz und in ungewohnter Form.

Aus dem überraschenden Experiment vor den Osterferien haben alle gelernt und wir werden uns bemühen, den Unterricht noch besser zu strukturieren und die Aufgabenformate anzupassen. Es ist aber schon jetzt klar, dass alle Schülerinnen und Schüler – jenseits der Frage der Benotung von Leistungen – in besonderer Weise selbst Verantwortung für ihr Lernen übernehmen müssen. Ein mehrwöchiger Unterrichtsaufall kann nicht so einfach später kompensiert werden, wir müssen gemeinsam, Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer, alles dafür tun, dass die Lücken möglichst klein bleiben und dass auch bisher Erarbeitetes nicht durch die lange Pause in Vergessenheit gerät.

Ich werde alle vor dem Schulstart am Montag an dieser Stelle noch ausführlicher informieren.

 

Update 09.04.2020, 11.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

leider kann ich Ihnen heute, kurz vor den Feiertagen, noch immer keine neuen Informationen übermitteln, wie es nach den Osterferien weitergehen könnte. Verschiedene Äußerungen zum Thema Abiturprüfungen in den Medien führen leider nur zur weiteren Verunsicherung. Ich gehe davon aus, dass die schriftlichen Abiturprüfungen mit großer Wahrscheinlichkeit stattfinden können. Diese lassen sich sicher auch unter den notwendigen Schutzvorkehrungen durchführen.

Die Schulleiter haben im Ministerium deutlich gemacht, dass die Entscheidungen, die dann erst am Mittwoch nach Ostern fallen sollen, für die Schulen viel zu spät kommen, um in der Kürze der Zeit vernünftig planen zu können.

Natürlich werden wir, trotz „Ferien“ ab Dienstag bereit stehen, um eingehende Informationen umgehend verarbeiten zu können. Leider war es in der Vergangenheit so, dass die Presse deutlich vor den Schulen über die gefassten Beschlüsse informiert worden ist. Dies entgeht natürlich auch uns nicht. Ich bitte aber um Verständnis, dass wir erst nach Erhalt dienstlich verbindlicher Anweisungen handeln können und uns nicht auf Mutmaßungen in der Presse stützen können, auch wenn diese in der Regel recht gut informiert ist.

Die vielfältigen Einschränkungen unseres Lebens sind eine erhebliche Belastung für uns alle – die Tatsache, dass wir nicht mal die Zeit nutzen können, um alternative Szenarien für unsere Schule vorausplanen zu können, macht diese Zeit noch zusätzlich nur schwer zu ertragen.

Ich wünsche dennoch einige sonnige Stunden an den Osterfeiertagen und hoffe ganz dringend, dass wir bald wieder Unterricht, wenn auch vielleicht zunächst nur in reduziertem Umfang, werden abhalten können. Schule ohne Schülerinnen und Schüler macht einfach keinen Spaß…

Wir melden uns an dieser Stelle voraussichtlich am Mittwoch nach Ostern wieder.

Es grüßt Euch und Sie alle ganz herzlich

 

Dr. Stefan Zeyen, Schulleiter

 

Update 31.03.2020, 13.30 Uhr

 

Leider lässt die aktuelle Lage noch keine Einschätzung zu, wie es nach den Osterferien weitergeht. Wir werden Sie an dieser Stelle – wenn auch voraussichtlich in größeren Abständen – in den Osterferien weiter informieren.

Sollten Sie an den Informationen, die uns aus dem Schulministerium regelmäßig erreichen, im Detail interessiert sein, so nutzen Sie bitte die Informationen auf den Seiten des Schulministeriums:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2020/index.html

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Presse/Pressemitteilungen/2020_17_LegPer/index.html

 

Update 27.03.2020, 11.30 Uhr

 

Soeben hat die Ministerin auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass der Beginn der Abiturprüfungen verschoben wird. Gemäß der jetzigen Planungen beginnen die schriftlichen Prüfungen am Dienstag, 12. Mai 2020. Gemäß der jetzigen Planungen wird auch der Brückentag nach Christi Himmelfahrt für die schriftlichen Prüfungen genutzt werden. Ein zentraler Nachschreibtermin wird noch festgelegt. Nähere Ausführungsbestimmungen zur Durchführung des Abiturs sind für Montag angekündigt. Am bisherigen Termin für die Ausgabe der Abiturzeugnisse Ende Juni 2020 wird zunächst festgehalten. Dieser Termin soll dadurch möglich werden, dass die Korrekturzeit, die den Kolleginnen und Kollegen für die Abiturklausuren zur Verfügung steht, extrem verkürzt wird.

Leider gibt es noch immer keine Hinweise darauf, ob nach den Osterferien wieder Unterricht stattfinden kann.

Update 25.03.2020, 13.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

ich möchte euch und Sie kurz über die aktuellen Entwicklungen informieren.

  1. Der Unterricht auf digitalem Wege läuft nach wie vor weiter und wir sammeln täglich neue Erfahrungen. Für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe bekommt die allseits bekannte EVA jetzt eine völlig neue Bedeutung. Tatsächlich sind alle Schülerinnen und Schüler nun selbstverantwortlich für ihr Lernen, was sicher große Herausforderungen mit sich bringt.

Bis zu den Ferien werden wir weiter „improvisieren“. Sollte es sich dann abzeichnen, dass nach den Ferien der reguläre Unterricht nicht wieder beginnen kann, dann werden wir noch in den Ferien ein Prozedere entwickeln, wie wir die Aufgaben dann systematischer zusammenfassen und übermitteln. Vermutlich würde es dann zumindest für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I auf Wochenpläne hinauslaufen. Dies erfordert aber ein hohes Maß an Koordination zwischen den Kolleginnen und Kollegen, für die wir im Moment nach Lösungen suchen.

  1. Für Freitag sind Entscheidungen bezüglich der Durchführung des Abiturs angekündigt. Wir warten ab.
  2. Um Stornokosten zu vermeiden oder zumindest zu minimieren haben wir alle Klassenfahrten für dieses Kalenderjahr abgesagt. Dies gilt auch für geplante Tagesfahrten die mit Kosten verbunden sind.

Über die weitere Entwicklung werden wir Sie an dieser Stelle wieder informieren.

Update 19.03.2020, 12.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

leere Schulflure, beschauliche Ruhe und endlich Zeit, ohne Störung seine Arbeit zu machen….was noch vor wenigen Tagen eine Wunschvorstellung gewesen sein könnte, ist jetzt eine traurige Realität mit bitterem Beigeschmack. Der Ausruf „Corona-Ferien“, vereinzelt geäußert, blieb wohl dann doch im Hals stecken…

Ohne jeden Vorlauf oder Vorbereitung – der Zeitpunkt der Schulschließung an einem Freitag nach Unterrichtsschluss war sicher nicht gerade günstig gewählt – haben wir den Unterricht ohne Verzögerung auf digitale Wege umgestellt und versorgen nun unsere Schülerinnen und Schüler mit Aufgaben.

Vereinzelt kommen Rückmeldungen, dass an der einen oder anderen Stelle Aufgaben zu umfangreich geraten sind oder ohne Hilfe nicht bearbeitet werden können. Wie könnte dies auch anders sein! Es handelt sich hier um ein Experiment ohne Probelauf, ohne Zeit zur gründlichen Vorbereitung, ohne Möglichkeit, sich vernünftig untereinander abzusprechen.

Ich möchte daher alle zur Gelassenheit aufrufen. Unser Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler am Vormittag an den schulischen Aufgaben arbeiten und damit auch der Tag weiter eine Struktur behält. Die Osterferien kommen bald, dann wird noch genug Zeit bleiben, die sinnvoll gefüllt werden muss. Es ist abgesprochen, dass die Schülerinnen und Schüler teilweise für Aufgaben „kurze“ Erledigungszeiten vorgegeben bekommen, damit nicht alle Aufgaben „auf die lange Bank“ geschoben werden und dann vielleicht erst am Ende der Ferien erledigt werden.

Uns ist aber auch klar, dass die häuslichen Bedingungen unterschiedlich sein können: Da sind die technischen Gegebenheiten, da müssen ältere Geschwister auf die jüngeren aufpassen, da sind Kinder über Tag nicht zu Hause, weil sie anderswo betreut werden usw.

Auf gar keinen Fall sollen die häuslichen Aufgaben den ohnehin schon anstrengenden Alltag in der Familie noch komplizierter machen oder Eltern sich verpflichtet fühlen, mit den Kinder die Arbeiten zu erledigen.

Wenn Aufgaben zu umfangreich sind oder Fragen bleiben, dann sollten die Schülerinnen und Schüler sich an die jeweiligen Fachlehrer wenden und dies besprechen. Wir erwarten, dass jeder seinen Beitrag dazu leistet, dass Unterricht auch in dieser ungewohnten Form weitergeht. Im günstigen Fall bleibt dies nur ein „Probelauf“ und nach den Ferien geht der Schulbetrieb in gewohnter Weise weiter, aber wer will jetzt schon eine Prognose darüber abgeben, ob dieser Zustand nicht auch noch länger anhalten könnte.

Sorgen, dass häuslich erbrachte Leistungen sich unangemessen auf die Noten am Schuljahresabschluss auswirken könnten, kann man hier nur entschieden entgegentreten. Alle Beteiligten werden Augenmaß bewahren und es wird sicher dazu auch noch Vorgaben aus dem Ministerium geben.

 

Mit den besten Wünschen für diese schwierige Phase

Dr. Stefan Zeyen

Update 17.03.2020, 8.00 Uhr

 

Hinweis zu Oberstufenklausuren:

Alle Klausuren in der Oberstufe, auch noch ausstehende Abiturklausuren können zurzeit nicht geschrieben werden.

Update 16.03.2020

 

Not-Betreuung von Kindern, deren Eltern in unverzichtbaren Funktionsbereichen tätig sind

 

Anders als am Freitag bekanntgegeben wird die Not-Betreuung nicht zentral an Grundschulen angeboten, sondern an der jeweils besuchten Schule. Falls Sie diese Möglichkeit in Anspruch nehmen müssen, setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung, das Sekretariat ist besetzt und Sie können anrufen. Die Arbeitgeberbescheinigung ist zeitnah beizubringen.

 

Unterricht in anderer Form

 

In den nächsten drei Wochen werden wir den Versuch starten, Unterricht auf digitalem Wege aufrechtzuerhalten. In den Vormittagsstunden (es ist also keine Erreichbarkeit „rund-um-die Uhr“ notwendig) werden die Lehrerinnen und Lehrer ihren Lerngruppen Aufgaben per Mail geben. Sie teilen dann auch mit, in welchem Zeitraum diese zu bearbeiten sind bzw. in welcher Form auch eine Rückmeldung stattzufinden hat. Die Lehrerinnen und Lehrer beantworten auch Rückfragen zu den Aufgaben per Mail oder vereinbaren ein Telefongespräch. Zeitliche Verzögerungen sind hier einzukalkulieren, zumal viele Kolleginnen und Kollegen nun auch als Eltern ein Betreuungsproblem zu lösen haben. Damit wollen wir auch einen Beitrag dazu leisten, den Alltag der Kinder und Jugendlichen zu strukturieren, denn die Freizeitmöglichkeiten sind ja stark eingeschränkt.

Im Moment werden zahlreiche Angebote vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen oder von Bildungsträgern an uns herangetragen, die uns bei dieser Aufgaben unterstützen wollen. Es wird aber auch hier einige Zeit dauern, diese Angebote zu sichten und zu entscheiden, ob diese hilfreich sein können.

Natürlich können wir als Schule nicht voraussetzen, dass alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen technisch ausgestattet sind. Nicht immer sind Drucker vorhanden etc. Natürlich wird niemand dadurch ein Nachteil entstehen, wenn die technischen Möglichkeiten zur Erledigung der einen oder anderen Aufgabe nicht gegeben sind, wir appellieren aber an alle, die Aufgaben nach bestem Wissen und Können sorgfältig zu erledigen.

Das Verfahren konnte nicht erprobt werden und so wird es ganz bestimmt zu Problemen kommen. Wir bitten schon jetzt um Gelassenheit und Geduld.

Wir bitten alle, sich weiterhin regelmäßig an dieser Stelle zu informieren. Die Information über die Homepage nutzen wir, um alle, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, gleichermaßen erreichen zu können. Den Emailverkehr nutzen wir, um einzelne Gruppen gezielt zu informieren.

 

Update 15.03.2020, 9.30 Uhr

 

Die Stadt Duisburg bietet die Möglichkeit einer Notbetreuung für den Zeitraum von Mittwoch, 18. März, bis Freitag, 3. April, an. Dieses Angebot gilt für doppelt berufstätige Elternpaare sowie berufstätige Alleinerziehende in Beschäftigungsverhältnissen folgender Berufsgruppen: Kranken- und Pflegebereich (zum Beispiel Altenpfleger, Krankenpfleger, Ärzte, Apotheker), Sicherheit und Ordnung (zum Beispiel Polizisten, Feuerwehrleute, Ordnungsamtsmitarbeiter) und Erziehungsbereich (zum Beispiel Mitarbeiter in Kindertagesstätten, in stationären Jugendeinrichtungen oder Betreuungsangeboten für Schulkinder).

Die Notbetreuung wird für Kinder der Jahrgänge 1-6 in allen 63 städtischen Offenen Ganztagsgrundschulen angeboten (siehe beigefügte Liste). Eltern von Kindern mit nachgewiesenem Betreuungsbedarf der weiterführenden Schulen (Jahrgänge 5 und 6), von Förderschulen (Jahrgänge 1-6, bzw. Alter von 6-12 Jahre), sowie von Grundschulen, an denen keine Offene Ganztagsgrundschule angeboten wird, wenden sich bitte am Montag, 16. März, oder Dienstag, 17. März, direkt an die nächstgelegene Offene Ganztagsgrundschule
Zur Minimierung des Infektionsrisikos wird pro Standort nur eine Gruppe mit maximal 10 Kindern betreut. Betreuungszeitraum ist Montag bis Freitag, jeweils von 7.30 bis 16 Uhr. Während der Betreuung wird keine Verpflegung angeboten. Die Eltern werden deshalb gebeten, ihren Kindern entsprechend ausreichend Essen und Getränke mitzugeben.

Wir bitten alle betroffenen Eltern, das unten angehängte Formular durch ihre Arbeitgeber ausfüllen zu lassen und am Montag sowie Dienstag bei ihrer bzw. bei der nächstgelegenen Grundschule abzugeben. Die Offenen Ganztagsgrundschulen werden dann ab Mittwoch, 18. März, den eingeschränkten Betrieb mit Notgruppen aufnehmen.
Die Stadt Duisburg bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Duisburg dienen. Zum Schluss nochmals der Appell an die doppelt berufstätigen Elternpaare sowie Alleinerziehende der o.g. Berufgruppen, wirklich nur die Kinder in Notgruppen zu bringen, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben.

Liste der Grundschulen im Offenen Ganztag
Auszufüllende Erklärung des Arbeitgebers

Update 13.03.2020, 14.30 Uhr

 

Schulschließung

Wie Sie sicher bereits erfahren haben, schließt die Schule mit sofortiger Wirkung bis zu den Osterferien.

Am Montag, 16.03.2020 und am Dienstag, 17.03.2020 gilt eine Übergangsregelung: Sollten Sie in der Kürze der Zeit die Kinderbetreuung nicht organisieren können, werden Lehrkräfte in der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 15.00 Uhr diese sicherstellen.

 

Not-Betreuungsangebot

Sollten Eltern in unverzichtbaren Funktionsbereichen – insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten und würden durch die Betreuung der Kinder im Dienst ausfallen, dann richtet die Schule für die gesamte Zeit eine Betreuung der Kinder ein. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 5-6 erfasst.

Sollte dies für Sie zutreffen, schicken Sie uns bitte eine Mail an die Schuladresse und erläutern Sie uns, in welchem zeitlichen Umfang eine solche Beaufsichtigung notwendig ist.

 

In den nächsten Tagen folgen weitere Präzisierungen. Wir werden Sie an dieser Stelle weiter informieren.

Hinweise zur Durchführung des Abiturs ergehen in der nächsten Woche per Mail direkt an die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 12.

Das Berufspraktikum im Jahrgang 9 entfällt. Bitte informieren Sie die Praktikumsstellen umgehend.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Update 12.03.2020, 14.00 Uhr

Wie wir bereits gestern mitgeteilt haben, entfallen nun alle Klassenfahrten bis zu den Osterferien. Über die Abrechnung der entstandenen Kosten werden sie die jeweiligen Fahrtenleiter informieren.

Die Sitzung der Schulpflegschaft am 1. April findet nicht statt. Die Vertreter der einzelnen Klassen und Stufen werden in den nächsten Tagen die geplante Tagesordnung geschickt bekommen. Ebenfalls werden wir schriftlich über die wichtigsten Inhalte informieren.

Die Sitzung des Fördervereins soll am 1. April wie geplant stattfinden. Es stehen weitreichende Neuwahlen an und damit der Förderverein handlungsfähig bleibt, soll der Sitzungstermin möglichst gehalten werden. Es wäre wünschenswert, wenn trotz der entfallenden Schulpflegschaftssitzung einige Mitglieder zur Sitzung des Fördervereins kommen würden.

Im Moment wird über weiterreichende Schulschließungen diskutiert. Wir weisen schon jetzt darauf hin, dass wir Vorkehrungen treffen, damit Teile des Unterrichts auch über unsere Plattform IServ aufrechterhalten werden können. Wie dies konkret aussehen könnte, muss noch erarbeitet werden. In jedem Fall sind alle Schülerinnen und Schüler auch bei einer Schulschließung verpflichtet, sich an dieser Stelle bzw. in ihren Emails zu informieren.

Update 11.03.2020, 19.00 Uhr

Das Schulministerium hat uns heute informiert, dass bis zu den Osterferien alle Schulfahrten abzusagen sind. Dies betrifft dann jetzt auch die Fahrt nach Borkum der Klassen 7. Die Stornokosten, die entstehen, werden vom Land übernommen.

Update 11.03.2020, 12.00 Uhr

Mit dem heutigen Tag wurde entschieden, dass die Kursfahrten nach Paris und Dublin nun auch abgesagt werden. Es ist mit einer weiteren Ausbreitung des Virus zu rechnen, überdies sind die Möglichkeiten, das geplante Programm vor Ort umzusetzen, zunehmend eingeschränkt. Die Fahrtenleiter kümmern sich um die Abwicklung und werden die Eltern entsprechend informieren.

Mit der Entscheidung bezüglich der Fahrt der Klassen 7 nach Borkum lassen wir uns noch etwas Zeit. Die Lehrkräfte würden nach wie vor gerne fahren, wir beobachten die Lage täglich kritisch. Da sich an den Stornierungsbedingungen nichts mehr ändert, ist hier eine Absage auch kurzfristig möglich.

Ebenfalls auf dem Prüfstand steht das Praktikum im Jahrgang 9. Da auch hier keine Fristen einzuhalten sind, beobachten wir die Entwicklung weiter aufmerksam.

Update 09.03.2020, 13.00 Uhr

Aus Sicht des Gesundheitsamtes Duisburg gibt es zurzeit keine Bedenken, die Klassen- und Kursfahrten nach Paris, Dublin und Borkum durchzuführen. Wir gehen damit davon aus, dass auch die Bedingungen für die Übernahme ev. Stornokosten durch das Land NRW nicht gegeben sind.

Allerdings muss hinzugefügt werden, dass das Gesundheitsamt heute Morgen noch nicht darüber informiert war, dass es nun die Risikobewertung für die Klassenfahrten der Schulen vornehmen soll.

Es geht hier nicht darum, auf mangelhafte Kommunikation hinzuweisen – dies ist in diesen Tagen sicher auch verständlich – sondern ich möchte damit dafür sensibilisieren, dass es in den nächsten Tagen möglicherweise auch wieder zu Änderungen kommen kann, wenn bestimmte Fragen ausgeräumt worden sind.

In jedem Fall muss darauf hingewiesen werden, dass es sich um die Einschätzung vom heutigen Tage handelt. Dies kann sich in den nächsten Tagen ändern.

Update 09.03.2020, 10.00 Uhr

Am Wochenende sind aus dem Schulministerium den Schulen nun klare Vorgaben bezüglich des Umgangs mit dem Corona-Virus gemacht worden.

Auf Grundlage dieser Anweisungen sind wir zu folgenden Entscheidungen gekommen:

  • Die Dichterlesung mit Sabine Zett für die 5. Klassen entfällt, es findet Unterricht nach Plan statt.
  • Die Informationsabende für die Klassen 10 (Montag, 9.3.2020) und 6 und 7 (Mittwoch, 11.3.2020) entfallen. Wir werden die notwendigen Informationen in den nächsten Tagen auf anderem Wege kommunizieren.
  • Die Musicalaufführung am Mittwoch, 18.3.2020 muss ebenfalls zunächst entfallen.
  • Die Sitzung der Schulpflegschaft am 1.4.2020 entfällt. Über geplante Inhalte werden wir die Mitglieder dann voraussichtlich zunächst schriftlich informieren.
  • Die Fahrten nach Rom und in die Toskana werden jetzt abgesagt.
  • Für die Fahrten nach Paris und Dublin werden zurzeit entsprechend der Anweisung des Schulministeriums Risikoeinschätzungen beim Gesundheitsamt vorgenommen. Von dort will man uns im Laufe des Tages unterrichten. Diese Einschätzung ist bezüglich der Rückzahlung der Stornokosten wichtig (s.unten).
  • Über die Fahrten der Klassen 7 nach Borkum wird ebenfalls in den nächsten Tagen nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt entschieden.
  • Wichtig: Für die anfallenden Stornogebühren will das Land aufkommen, wenn das Gesundheitsamt zu der Einschätzung kommt, dass Fahrten nicht durchgeführt werden sollten. Vor diesem Hintergrund ist es auch wichtig, die Empfehlungen des Gesundheitsamtes abzuwarten. Die Kostenübernahme soll greifen, wenn zuvor alle Möglichkeiten der Schule um Minderung ebenso wie die Inanspruchnahme der privaten Reiserücktrittsversicherung ausgeschöpft wurden. Wie diese Abrechnung dann aussehen wird, kann im Moment nicht gesagt werden. In jedem Fall sollten alle Betroffenen, sobald die individuellen Stornokosten von den Reiseveranstaltern festgelegt worden sind und von den Fahrtleitern verbindlich mitgeteilt wurden, schriftliche Anträge bei der Reiserücktrittsversicherung einreichen und die Entscheidung schriftlich einfordern, so dass ggf. Rückforderungen gegenüber dem Land hinreichend dokumentiert werden können.

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

die Informationen überschlagen sich in diesen Tagen. Einschätzungen, die wir noch am Freitag vorgenommen haben, sind heute schon nicht mehr gültig. Wir bitten um Verständnis, dass wir im Moment ausschließlich versuchen, die Krise zu beherrschen und es nicht sinnvoll ist, jetzt über Ausweichtermine für Veranstaltungen und Fahrten nachzudenken. Sobald sich die Lage entspannt, werden wir über die Neuansetzungen von Veranstaltungen nachdenken. Im Moment gilt es, den Unterricht so lange wie möglich reibungslos aufrecht zu erhalten.

Bitte informieren Sie sich an dieser Stelle regelmäßig über den Stand der Dinge.

Update 06.03.2020, 13.00 Uhr

Die vom Amt für schulische Bildung verbreitete Empfehlung, aus der auch wir an dieser Stelle zitiert haben, sorgt in Duisburg für Aufregung. Wir sehen es aber nicht als unsere Aufgabe an, mögliche Krankheitsbilder von Schülerinnen und Schülern einzuschätzen und zu bewerten und über die Möglichkeit des Schulbesuches zu befinden. Dies ist Sache der Ärzte. Dass bei uns allen im Moment eine höhere Sensibilität in Bezug auf Grippesymptome vorherrscht, versteht sich von selbst.

Nach wie vor warten wir auf eine verbindliche Regelung zu den Klassen- und Kursfahrten von vorgesetzten Stellen. Die Elternschaft der bilingualen Klasse im Jahrgang 7 hat gestern in einer kurzfristig angesetzten Besprechung einvernehmlich zugestimmt, die Klassenfahrt nach England wegen der unkalkulierbaren Risiken nicht stattfinden zu lassen. Die vorgezogene Entscheidung war sinnvoll, weil hier noch vor dem Wochenende günstige Stornobedingungen in Anspruch genommen werden konnten.

In der nächsten Woche finden am Montag für den Jahrgang 10 und am Mittwoch für den Jahrgang 7 Beratungsabende zu Schullaufbahnfragen und Kurswahlen statt. Ich werde die Gelegenheit nutzen, an beiden Abenden zu Beginn der Veranstaltungen zur Situation Stellung zu nehmen und ein Meinungsbild einzuholen oder aber auch eine bis dahin getroffene Entscheidung mitzuteilen.

Ich danke noch einmal allen, die besonnen reagieren und auf weitere Nachfragen verzichten. Ohnehin ist unsere tägliche Arbeit durch die gegenwärtige Situation stark beeinträchtigt. Es sind – insbesondere in Bezug auf die anstehenden Fahrten – schwerwiegende Entscheidungen mit finanziellen Folgen zu treffen, die wir uns als Kollegium und insbesondere ich als Schulleiter, der ich diese dann letztlich zu verantworten habe, nicht leicht machen.

 

 

Update 04.03.2020, 15.00 Uhr

Heute hat der Schulträger noch einmal ausführlich über den Umgang mit dem Corona-Virus informiert. Wir geben hier einige Passagen im Wortlaut wieder:

„Derzeit lassen sich auftretende Krankheitsbilder, die denen einer Virus-Erkrankung gleichen (z.B. grippale Infekte), nicht ohne eingehende Untersuchung von einer echten Virus-Erkrankung unterscheiden.

Wegen der hohen Ansteckungsgefahr und um unnötige Unruhe in der Schule zu vermeiden, sollte derzeit – anders als in ‘normalen’ Zeiten –  bereits bei ersten Anzeichen einer Erkrankung (dies können z.B. Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, etc. sein) ein Fernbleiben des betreffenden Kindes von der Schule erfolgen. Die Eltern sind dahingehend zu sensibilisieren, dass sie ihre Kinder bei Krankheitssymptomen gar nicht erst zur Schule schicken. Sofern erkrankte Kinder in der Schule auftauchen, sollten diese wieder nach Hause geschickt werden.

Es gilt der Grundsatz: Kranke Kinder gehören nicht in die Schule!

Den Eltern soll dabei nahegelegt werden, den Hausarzt zunächst telefonisch zu kontaktieren.

Besteht darüber hinaus ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus (auch ohne Krankheitssymptome, z.B. durch Kontakt mit Erkrankten oder Personen aus Risikogebieten), so gilt das o.G. mit der Ergänzung, dass die Schule das Gesundheitsamt über den Verdachtsfall informiert.

Bei Verdachtsfällen sollen die Eltern durch die Schulen angehalten werden, den Hausarzt – zunächst telefonisch – zu kontaktieren. Dieser wird alles Weitere veranlassen. Bitte weisen Sie die Eltern zusätzlich darauf hin, dass das Kind erst nach ärztlicher Entkräftung des Verdachts auf eine Corona-Infizierung bzw. erst nach vollständiger Genesung wieder die Schule besuchen darf.“

Soweit die Informationen des Schulträgers in Duisburg.

Klassen- und Kursfahrten

Intensiv diskutieren wie weiterhin die Absage von Klassen- und Kursfahrten. Der Schulträger geht weiterhin davon aus, dass Fahrten stattfinden können, wenn keine ausdrückliche Reisewarnung vorliegt. Eigenständige Absagen der Schule könnten also im Extremfall dazu führen, dass weder Reisekostenrücktrittsversicherung, noch Schulträger für entstehende Kosten einspringen. Ich möchte Sie daher in dieser Sache weiterhin noch um etwas Geduld bitten. Sobald wir eine gesicherte Erkenntnislage haben, werden wir eine Entscheidung treffen.

 

Update 28.02.2020, 10.00 Uhr

 

Heute sind weitere Informationen aus dem Bildungsministerium und der Stadt Duisburg bei uns eingegangen. Alle Schülerinnen und Schülern haben eine Mail erhalten und wurden noch einmal auf die schon bekannten Hygienemaßnahmen hingewiesen. Ebenfalls sind alle dazu aufgefordert, auf Händeschütteln, Umarmungen etc. im Moment zu verzichten.

Schülerinnen und Schüler mit Grippesymptomen sollten die Schule zurzeit vorsichtshalber nicht besuchen, sondern zunächst die Entwicklung abwarten bzw. den Arzt kontaktieren.

Aus dem Ministerium sind auch noch einmal Erläuterungen zu möglichen Absagen von Klassen- und Kursfahrten gegeben worden. Der entscheidende Absatz im Wortlaut:

„Die Entscheidung über eine Absage einer Klassenfahrt liegt in der Verantwortung der Schulleitung; sie handelt in Absprache mit den Lehrkräften, die die Klasse begleiten.

Wenn die Schulfahrt von der Schule abgesagt wird, ist es ihre Aufgabe, sich im Auftrag des Schulträgers um die Rückerstattung der geleisteten Zahlungen zu kümmern. Soweit das aufgrund des Reisevertragsrechts nicht gelingt, geht der erlittene Schaden zu Lasten der Eltern (oder ihrer Reiserücktrittversicherung).

Wenn Eltern aus Sorge um ihr Kind die Teilnahme absagen, tragen sie den möglichen Schaden selbst (oder ihre Reiserücktrittversicherung), wenn nicht die getroffenen Vereinbarungen etwas anderes vorsehen.“

Die Schulleitung hat beschlossen, die Entwicklung zunächst weiter zu beobachten. Über die Notwendigkeit der Absage von Klassen- und Kursfahrten werden wir uns dann kurzfristig mit den Eltern abstimmen. Aus schulischer Sicht kann eine Fahrt nur dann stattfinden, wenn die übergroße Mehrheit der Klasse / des Kurses auch daran teilnimmt, denn ein sinnvoller Unterricht für eine größere Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die nicht an der Fahrt teilnehmen, ist dann nicht möglich.

Diese Regelungen gelten nur, solange keine offiziellen Reisewarnungen oder andere Maßnahmen der Behörden ergehen und uns die Entscheidung aus der Hand nehmen.

Sollten sich im Laufe des Wochenendes entscheidende neue Entwicklungen ergeben, die auch die Schule betreffen, werden diese hier kommuniziert.

Wir danken ausdrücklich dafür, dass Sie unserer Bitte, auf weitere Nachfragen zu verzichten, nachgekommen sind. Dies ist für uns eine große Hilfe.

 

Update 27.02.2020, 9.30 Uhr

 

Auf Nachfrage hat ein Reiseveranstalter noch einmal bestätigt, dass eine Stornierung der Klassenfahrt nicht möglich ist, solange keine offizielle Reisewarnung vorliegt. Bei Nichtantreten der Fahrt werden ggf. die Gesamtkosten fällig. Auch eine Reiserücktrittsversicherung tritt nicht ein.

Noch ist aber Zeit, wir werden die weitere Entwicklung beobachten und Sie hier informieren. Auch die Lehrkräfte haben natürlich keinerlei Interesse, sich unnötigen Gefahren auszusetzen. Die hier weitergereichten Informationen betreffen die geltende Rechtslage, die es uns im Augenblick verbietet, eine andere Entscheidung zu treffen.

Stand: 26.02.2020, 14.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

die Ausbreitung des Coronavirus hat nun auch die Nachbarstädte erreicht. Zurzeit liegen uns keine Informationen vor, dass die Stadt Duisburg vorübergehende Schulschließungen vorsieht, dies kann sich aber selbstverständlich kurzfristig ändern. Bitte beachten Sie dazu unsere Mitteilungen an dieser Stelle.

Ob angesetzte Klassen- und Kursfahrten in der geplanten Form durchgeführt werden können, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend sagen. Unser Kenntnisstand im Augenblick: Solange keine offiziellen Reisewarnungen vorliegen oder ein Einreisestopp verhängt wird, können die Fahrten bei den Reiseveranstaltern nicht storniert werden. Kosten müssten bei Absagen dann ggf. getragen werden.

Bitte sehen Sie von weiteren Nachfragen in der Schule oder bei den Fachlehrern ab. Sobald wir einen neuen Kenntnisstand haben, werden wir diesen hier veröffentlichen.

 

Dr. Zeyen, Schulleiter