Schulleitung

Update 27.03.2020, 11.30 Uhr

 

Soeben hat die Ministerin auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass der Beginn der Abiturprüfungen verschoben wird. Gemäß der jetzigen Planungen beginnen die schriftlichen Prüfungen am Dienstag, 12. Mai 2020. Gemäß der jetzigen Planungen wird auch der Brückentag nach Christi Himmelfahrt für die schriftlichen Prüfungen genutzt werden. Ein zentraler Nachschreibtermin wird noch festgelegt. Nähere Ausführungsbestimmungen zur Durchführung des Abiturs sind für Montag angekündigt. Am bisherigen Termin für die Ausgabe der Abiturzeugnisse Ende Juni 2020 wird zunächst festgehalten. Dieser Termin soll dadurch möglich werden, dass die Korrekturzeit, die den Kolleginnen und Kollegen für die Abiturklausuren zur Verfügung steht, extrem verkürzt wird.

Leider gibt es noch immer keine Hinweise darauf, ob nach den Osterferien wieder Unterricht stattfinden kann.

Update 25.03.2020, 13.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

ich möchte euch und Sie kurz über die aktuellen Entwicklungen informieren.

  1. Der Unterricht auf digitalem Wege läuft nach wie vor weiter und wir sammeln täglich neue Erfahrungen. Für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe bekommt die allseits bekannte EVA jetzt eine völlig neue Bedeutung. Tatsächlich sind alle Schülerinnen und Schüler nun selbstverantwortlich für ihr Lernen, was sicher große Herausforderungen mit sich bringt.

Bis zu den Ferien werden wir weiter „improvisieren“. Sollte es sich dann abzeichnen, dass nach den Ferien der reguläre Unterricht nicht wieder beginnen kann, dann werden wir noch in den Ferien ein Prozedere entwickeln, wie wir die Aufgaben dann systematischer zusammenfassen und übermitteln. Vermutlich würde es dann zumindest für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I auf Wochenpläne hinauslaufen. Dies erfordert aber ein hohes Maß an Koordination zwischen den Kolleginnen und Kollegen, für die wir im Moment nach Lösungen suchen.

  1. Für Freitag sind Entscheidungen bezüglich der Durchführung des Abiturs angekündigt. Wir warten ab.
  2. Um Stornokosten zu vermeiden oder zumindest zu minimieren haben wir alle Klassenfahrten für dieses Kalenderjahr abgesagt. Dies gilt auch für geplante Tagesfahrten die mit Kosten verbunden sind.

Über die weitere Entwicklung werden wir Sie an dieser Stelle wieder informieren.

Update 19.03.2020, 12.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

leere Schulflure, beschauliche Ruhe und endlich Zeit, ohne Störung seine Arbeit zu machen….was noch vor wenigen Tagen eine Wunschvorstellung gewesen sein könnte, ist jetzt eine traurige Realität mit bitterem Beigeschmack. Der Ausruf „Corona-Ferien“, vereinzelt geäußert, blieb wohl dann doch im Hals stecken…

Ohne jeden Vorlauf oder Vorbereitung – der Zeitpunkt der Schulschließung an einem Freitag nach Unterrichtsschluss war sicher nicht gerade günstig gewählt – haben wir den Unterricht ohne Verzögerung auf digitale Wege umgestellt und versorgen nun unsere Schülerinnen und Schüler mit Aufgaben.

Vereinzelt kommen Rückmeldungen, dass an der einen oder anderen Stelle Aufgaben zu umfangreich geraten sind oder ohne Hilfe nicht bearbeitet werden können. Wie könnte dies auch anders sein! Es handelt sich hier um ein Experiment ohne Probelauf, ohne Zeit zur gründlichen Vorbereitung, ohne Möglichkeit, sich vernünftig untereinander abzusprechen.

Ich möchte daher alle zur Gelassenheit aufrufen. Unser Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler am Vormittag an den schulischen Aufgaben arbeiten und damit auch der Tag weiter eine Struktur behält. Die Osterferien kommen bald, dann wird noch genug Zeit bleiben, die sinnvoll gefüllt werden muss. Es ist abgesprochen, dass die Schülerinnen und Schüler teilweise für Aufgaben „kurze“ Erledigungszeiten vorgegeben bekommen, damit nicht alle Aufgaben „auf die lange Bank“ geschoben werden und dann vielleicht erst am Ende der Ferien erledigt werden.

Uns ist aber auch klar, dass die häuslichen Bedingungen unterschiedlich sein können: Da sind die technischen Gegebenheiten, da müssen ältere Geschwister auf die jüngeren aufpassen, da sind Kinder über Tag nicht zu Hause, weil sie anderswo betreut werden usw.

Auf gar keinen Fall sollen die häuslichen Aufgaben den ohnehin schon anstrengenden Alltag in der Familie noch komplizierter machen oder Eltern sich verpflichtet fühlen, mit den Kinder die Arbeiten zu erledigen.

Wenn Aufgaben zu umfangreich sind oder Fragen bleiben, dann sollten die Schülerinnen und Schüler sich an die jeweiligen Fachlehrer wenden und dies besprechen. Wir erwarten, dass jeder seinen Beitrag dazu leistet, dass Unterricht auch in dieser ungewohnten Form weitergeht. Im günstigen Fall bleibt dies nur ein „Probelauf“ und nach den Ferien geht der Schulbetrieb in gewohnter Weise weiter, aber wer will jetzt schon eine Prognose darüber abgeben, ob dieser Zustand nicht auch noch länger anhalten könnte.

Sorgen, dass häuslich erbrachte Leistungen sich unangemessen auf die Noten am Schuljahresabschluss auswirken könnten, kann man hier nur entschieden entgegentreten. Alle Beteiligten werden Augenmaß bewahren und es wird sicher dazu auch noch Vorgaben aus dem Ministerium geben.

 

Mit den besten Wünschen für diese schwierige Phase

Dr. Stefan Zeyen

Update 17.03.2020, 8.00 Uhr

 

Hinweis zu Oberstufenklausuren:

Alle Klausuren in der Oberstufe, auch noch ausstehende Abiturklausuren können zurzeit nicht geschrieben werden.

Update 16.03.2020

 

Not-Betreuung von Kindern, deren Eltern in unverzichtbaren Funktionsbereichen tätig sind

 

Anders als am Freitag bekanntgegeben wird die Not-Betreuung nicht zentral an Grundschulen angeboten, sondern an der jeweils besuchten Schule. Falls Sie diese Möglichkeit in Anspruch nehmen müssen, setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung, das Sekretariat ist besetzt und Sie können anrufen. Die Arbeitgeberbescheinigung ist zeitnah beizubringen.

 

Unterricht in anderer Form

 

In den nächsten drei Wochen werden wir den Versuch starten, Unterricht auf digitalem Wege aufrechtzuerhalten. In den Vormittagsstunden (es ist also keine Erreichbarkeit „rund-um-die Uhr“ notwendig) werden die Lehrerinnen und Lehrer ihren Lerngruppen Aufgaben per Mail geben. Sie teilen dann auch mit, in welchem Zeitraum diese zu bearbeiten sind bzw. in welcher Form auch eine Rückmeldung stattzufinden hat. Die Lehrerinnen und Lehrer beantworten auch Rückfragen zu den Aufgaben per Mail oder vereinbaren ein Telefongespräch. Zeitliche Verzögerungen sind hier einzukalkulieren, zumal viele Kolleginnen und Kollegen nun auch als Eltern ein Betreuungsproblem zu lösen haben. Damit wollen wir auch einen Beitrag dazu leisten, den Alltag der Kinder und Jugendlichen zu strukturieren, denn die Freizeitmöglichkeiten sind ja stark eingeschränkt.

Im Moment werden zahlreiche Angebote vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen oder von Bildungsträgern an uns herangetragen, die uns bei dieser Aufgaben unterstützen wollen. Es wird aber auch hier einige Zeit dauern, diese Angebote zu sichten und zu entscheiden, ob diese hilfreich sein können.

Natürlich können wir als Schule nicht voraussetzen, dass alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen technisch ausgestattet sind. Nicht immer sind Drucker vorhanden etc. Natürlich wird niemand dadurch ein Nachteil entstehen, wenn die technischen Möglichkeiten zur Erledigung der einen oder anderen Aufgabe nicht gegeben sind, wir appellieren aber an alle, die Aufgaben nach bestem Wissen und Können sorgfältig zu erledigen.

Das Verfahren konnte nicht erprobt werden und so wird es ganz bestimmt zu Problemen kommen. Wir bitten schon jetzt um Gelassenheit und Geduld.

Wir bitten alle, sich weiterhin regelmäßig an dieser Stelle zu informieren. Die Information über die Homepage nutzen wir, um alle, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, gleichermaßen erreichen zu können. Den Emailverkehr nutzen wir, um einzelne Gruppen gezielt zu informieren.

 

Update 15.03.2020, 9.30 Uhr

 

Die Stadt Duisburg bietet die Möglichkeit einer Notbetreuung für den Zeitraum von Mittwoch, 18. März, bis Freitag, 3. April, an. Dieses Angebot gilt für doppelt berufstätige Elternpaare sowie berufstätige Alleinerziehende in Beschäftigungsverhältnissen folgender Berufsgruppen: Kranken- und Pflegebereich (zum Beispiel Altenpfleger, Krankenpfleger, Ärzte, Apotheker), Sicherheit und Ordnung (zum Beispiel Polizisten, Feuerwehrleute, Ordnungsamtsmitarbeiter) und Erziehungsbereich (zum Beispiel Mitarbeiter in Kindertagesstätten, in stationären Jugendeinrichtungen oder Betreuungsangeboten für Schulkinder).

Die Notbetreuung wird für Kinder der Jahrgänge 1-6 in allen 63 städtischen Offenen Ganztagsgrundschulen angeboten (siehe beigefügte Liste). Eltern von Kindern mit nachgewiesenem Betreuungsbedarf der weiterführenden Schulen (Jahrgänge 5 und 6), von Förderschulen (Jahrgänge 1-6, bzw. Alter von 6-12 Jahre), sowie von Grundschulen, an denen keine Offene Ganztagsgrundschule angeboten wird, wenden sich bitte am Montag, 16. März, oder Dienstag, 17. März, direkt an die nächstgelegene Offene Ganztagsgrundschule
Zur Minimierung des Infektionsrisikos wird pro Standort nur eine Gruppe mit maximal 10 Kindern betreut. Betreuungszeitraum ist Montag bis Freitag, jeweils von 7.30 bis 16 Uhr. Während der Betreuung wird keine Verpflegung angeboten. Die Eltern werden deshalb gebeten, ihren Kindern entsprechend ausreichend Essen und Getränke mitzugeben.

Wir bitten alle betroffenen Eltern, das unten angehängte Formular durch ihre Arbeitgeber ausfüllen zu lassen und am Montag sowie Dienstag bei ihrer bzw. bei der nächstgelegenen Grundschule abzugeben. Die Offenen Ganztagsgrundschulen werden dann ab Mittwoch, 18. März, den eingeschränkten Betrieb mit Notgruppen aufnehmen.
Die Stadt Duisburg bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Duisburg dienen. Zum Schluss nochmals der Appell an die doppelt berufstätigen Elternpaare sowie Alleinerziehende der o.g. Berufgruppen, wirklich nur die Kinder in Notgruppen zu bringen, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben.

Liste der Grundschulen im Offenen Ganztag
Auszufüllende Erklärung des Arbeitgebers

Update 13.03.2020, 14.30 Uhr

 

Schulschließung

Wie Sie sicher bereits erfahren haben, schließt die Schule mit sofortiger Wirkung bis zu den Osterferien.

Am Montag, 16.03.2020 und am Dienstag, 17.03.2020 gilt eine Übergangsregelung: Sollten Sie in der Kürze der Zeit die Kinderbetreuung nicht organisieren können, werden Lehrkräfte in der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 15.00 Uhr diese sicherstellen.

 

Not-Betreuungsangebot

Sollten Eltern in unverzichtbaren Funktionsbereichen – insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten und würden durch die Betreuung der Kinder im Dienst ausfallen, dann richtet die Schule für die gesamte Zeit eine Betreuung der Kinder ein. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 5-6 erfasst.

Sollte dies für Sie zutreffen, schicken Sie uns bitte eine Mail an die Schuladresse und erläutern Sie uns, in welchem zeitlichen Umfang eine solche Beaufsichtigung notwendig ist.

 

In den nächsten Tagen folgen weitere Präzisierungen. Wir werden Sie an dieser Stelle weiter informieren.

Hinweise zur Durchführung des Abiturs ergehen in der nächsten Woche per Mail direkt an die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 12.

Das Berufspraktikum im Jahrgang 9 entfällt. Bitte informieren Sie die Praktikumsstellen umgehend.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Update 12.03.2020, 14.00 Uhr

Wie wir bereits gestern mitgeteilt haben, entfallen nun alle Klassenfahrten bis zu den Osterferien. Über die Abrechnung der entstandenen Kosten werden sie die jeweiligen Fahrtenleiter informieren.

Die Sitzung der Schulpflegschaft am 1. April findet nicht statt. Die Vertreter der einzelnen Klassen und Stufen werden in den nächsten Tagen die geplante Tagesordnung geschickt bekommen. Ebenfalls werden wir schriftlich über die wichtigsten Inhalte informieren.

Die Sitzung des Fördervereins soll am 1. April wie geplant stattfinden. Es stehen weitreichende Neuwahlen an und damit der Förderverein handlungsfähig bleibt, soll der Sitzungstermin möglichst gehalten werden. Es wäre wünschenswert, wenn trotz der entfallenden Schulpflegschaftssitzung einige Mitglieder zur Sitzung des Fördervereins kommen würden.

Im Moment wird über weiterreichende Schulschließungen diskutiert. Wir weisen schon jetzt darauf hin, dass wir Vorkehrungen treffen, damit Teile des Unterrichts auch über unsere Plattform IServ aufrechterhalten werden können. Wie dies konkret aussehen könnte, muss noch erarbeitet werden. In jedem Fall sind alle Schülerinnen und Schüler auch bei einer Schulschließung verpflichtet, sich an dieser Stelle bzw. in ihren Emails zu informieren.

Update 11.03.2020, 19.00 Uhr

Das Schulministerium hat uns heute informiert, dass bis zu den Osterferien alle Schulfahrten abzusagen sind. Dies betrifft dann jetzt auch die Fahrt nach Borkum der Klassen 7. Die Stornokosten, die entstehen, werden vom Land übernommen.

Update 11.03.2020, 12.00 Uhr

Mit dem heutigen Tag wurde entschieden, dass die Kursfahrten nach Paris und Dublin nun auch abgesagt werden. Es ist mit einer weiteren Ausbreitung des Virus zu rechnen, überdies sind die Möglichkeiten, das geplante Programm vor Ort umzusetzen, zunehmend eingeschränkt. Die Fahrtenleiter kümmern sich um die Abwicklung und werden die Eltern entsprechend informieren.

Mit der Entscheidung bezüglich der Fahrt der Klassen 7 nach Borkum lassen wir uns noch etwas Zeit. Die Lehrkräfte würden nach wie vor gerne fahren, wir beobachten die Lage täglich kritisch. Da sich an den Stornierungsbedingungen nichts mehr ändert, ist hier eine Absage auch kurzfristig möglich.

Ebenfalls auf dem Prüfstand steht das Praktikum im Jahrgang 9. Da auch hier keine Fristen einzuhalten sind, beobachten wir die Entwicklung weiter aufmerksam.

Update 09.03.2020, 13.00 Uhr

Aus Sicht des Gesundheitsamtes Duisburg gibt es zurzeit keine Bedenken, die Klassen- und Kursfahrten nach Paris, Dublin und Borkum durchzuführen. Wir gehen damit davon aus, dass auch die Bedingungen für die Übernahme ev. Stornokosten durch das Land NRW nicht gegeben sind.

Allerdings muss hinzugefügt werden, dass das Gesundheitsamt heute Morgen noch nicht darüber informiert war, dass es nun die Risikobewertung für die Klassenfahrten der Schulen vornehmen soll.

Es geht hier nicht darum, auf mangelhafte Kommunikation hinzuweisen – dies ist in diesen Tagen sicher auch verständlich – sondern ich möchte damit dafür sensibilisieren, dass es in den nächsten Tagen möglicherweise auch wieder zu Änderungen kommen kann, wenn bestimmte Fragen ausgeräumt worden sind.

In jedem Fall muss darauf hingewiesen werden, dass es sich um die Einschätzung vom heutigen Tage handelt. Dies kann sich in den nächsten Tagen ändern.

Update 09.03.2020, 10.00 Uhr

Am Wochenende sind aus dem Schulministerium den Schulen nun klare Vorgaben bezüglich des Umgangs mit dem Corona-Virus gemacht worden.

Auf Grundlage dieser Anweisungen sind wir zu folgenden Entscheidungen gekommen:

  • Die Dichterlesung mit Sabine Zett für die 5. Klassen entfällt, es findet Unterricht nach Plan statt.
  • Die Informationsabende für die Klassen 10 (Montag, 9.3.2020) und 6 und 7 (Mittwoch, 11.3.2020) entfallen. Wir werden die notwendigen Informationen in den nächsten Tagen auf anderem Wege kommunizieren.
  • Die Musicalaufführung am Mittwoch, 18.3.2020 muss ebenfalls zunächst entfallen.
  • Die Sitzung der Schulpflegschaft am 1.4.2020 entfällt. Über geplante Inhalte werden wir die Mitglieder dann voraussichtlich zunächst schriftlich informieren.
  • Die Fahrten nach Rom und in die Toskana werden jetzt abgesagt.
  • Für die Fahrten nach Paris und Dublin werden zurzeit entsprechend der Anweisung des Schulministeriums Risikoeinschätzungen beim Gesundheitsamt vorgenommen. Von dort will man uns im Laufe des Tages unterrichten. Diese Einschätzung ist bezüglich der Rückzahlung der Stornokosten wichtig (s.unten).
  • Über die Fahrten der Klassen 7 nach Borkum wird ebenfalls in den nächsten Tagen nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt entschieden.
  • Wichtig: Für die anfallenden Stornogebühren will das Land aufkommen, wenn das Gesundheitsamt zu der Einschätzung kommt, dass Fahrten nicht durchgeführt werden sollten. Vor diesem Hintergrund ist es auch wichtig, die Empfehlungen des Gesundheitsamtes abzuwarten. Die Kostenübernahme soll greifen, wenn zuvor alle Möglichkeiten der Schule um Minderung ebenso wie die Inanspruchnahme der privaten Reiserücktrittsversicherung ausgeschöpft wurden. Wie diese Abrechnung dann aussehen wird, kann im Moment nicht gesagt werden. In jedem Fall sollten alle Betroffenen, sobald die individuellen Stornokosten von den Reiseveranstaltern festgelegt worden sind und von den Fahrtleitern verbindlich mitgeteilt wurden, schriftliche Anträge bei der Reiserücktrittsversicherung einreichen und die Entscheidung schriftlich einfordern, so dass ggf. Rückforderungen gegenüber dem Land hinreichend dokumentiert werden können.

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

die Informationen überschlagen sich in diesen Tagen. Einschätzungen, die wir noch am Freitag vorgenommen haben, sind heute schon nicht mehr gültig. Wir bitten um Verständnis, dass wir im Moment ausschließlich versuchen, die Krise zu beherrschen und es nicht sinnvoll ist, jetzt über Ausweichtermine für Veranstaltungen und Fahrten nachzudenken. Sobald sich die Lage entspannt, werden wir über die Neuansetzungen von Veranstaltungen nachdenken. Im Moment gilt es, den Unterricht so lange wie möglich reibungslos aufrecht zu erhalten.

Bitte informieren Sie sich an dieser Stelle regelmäßig über den Stand der Dinge.

Update 06.03.2020, 13.00 Uhr

Die vom Amt für schulische Bildung verbreitete Empfehlung, aus der auch wir an dieser Stelle zitiert haben, sorgt in Duisburg für Aufregung. Wir sehen es aber nicht als unsere Aufgabe an, mögliche Krankheitsbilder von Schülerinnen und Schülern einzuschätzen und zu bewerten und über die Möglichkeit des Schulbesuches zu befinden. Dies ist Sache der Ärzte. Dass bei uns allen im Moment eine höhere Sensibilität in Bezug auf Grippesymptome vorherrscht, versteht sich von selbst.

Nach wie vor warten wir auf eine verbindliche Regelung zu den Klassen- und Kursfahrten von vorgesetzten Stellen. Die Elternschaft der bilingualen Klasse im Jahrgang 7 hat gestern in einer kurzfristig angesetzten Besprechung einvernehmlich zugestimmt, die Klassenfahrt nach England wegen der unkalkulierbaren Risiken nicht stattfinden zu lassen. Die vorgezogene Entscheidung war sinnvoll, weil hier noch vor dem Wochenende günstige Stornobedingungen in Anspruch genommen werden konnten.

In der nächsten Woche finden am Montag für den Jahrgang 10 und am Mittwoch für den Jahrgang 7 Beratungsabende zu Schullaufbahnfragen und Kurswahlen statt. Ich werde die Gelegenheit nutzen, an beiden Abenden zu Beginn der Veranstaltungen zur Situation Stellung zu nehmen und ein Meinungsbild einzuholen oder aber auch eine bis dahin getroffene Entscheidung mitzuteilen.

Ich danke noch einmal allen, die besonnen reagieren und auf weitere Nachfragen verzichten. Ohnehin ist unsere tägliche Arbeit durch die gegenwärtige Situation stark beeinträchtigt. Es sind – insbesondere in Bezug auf die anstehenden Fahrten – schwerwiegende Entscheidungen mit finanziellen Folgen zu treffen, die wir uns als Kollegium und insbesondere ich als Schulleiter, der ich diese dann letztlich zu verantworten habe, nicht leicht machen.

 

 

Update 04.03.2020, 15.00 Uhr

Heute hat der Schulträger noch einmal ausführlich über den Umgang mit dem Corona-Virus informiert. Wir geben hier einige Passagen im Wortlaut wieder:

„Derzeit lassen sich auftretende Krankheitsbilder, die denen einer Virus-Erkrankung gleichen (z.B. grippale Infekte), nicht ohne eingehende Untersuchung von einer echten Virus-Erkrankung unterscheiden.

Wegen der hohen Ansteckungsgefahr und um unnötige Unruhe in der Schule zu vermeiden, sollte derzeit – anders als in ‘normalen’ Zeiten –  bereits bei ersten Anzeichen einer Erkrankung (dies können z.B. Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, etc. sein) ein Fernbleiben des betreffenden Kindes von der Schule erfolgen. Die Eltern sind dahingehend zu sensibilisieren, dass sie ihre Kinder bei Krankheitssymptomen gar nicht erst zur Schule schicken. Sofern erkrankte Kinder in der Schule auftauchen, sollten diese wieder nach Hause geschickt werden.

Es gilt der Grundsatz: Kranke Kinder gehören nicht in die Schule!

Den Eltern soll dabei nahegelegt werden, den Hausarzt zunächst telefonisch zu kontaktieren.

Besteht darüber hinaus ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus (auch ohne Krankheitssymptome, z.B. durch Kontakt mit Erkrankten oder Personen aus Risikogebieten), so gilt das o.G. mit der Ergänzung, dass die Schule das Gesundheitsamt über den Verdachtsfall informiert.

Bei Verdachtsfällen sollen die Eltern durch die Schulen angehalten werden, den Hausarzt – zunächst telefonisch – zu kontaktieren. Dieser wird alles Weitere veranlassen. Bitte weisen Sie die Eltern zusätzlich darauf hin, dass das Kind erst nach ärztlicher Entkräftung des Verdachts auf eine Corona-Infizierung bzw. erst nach vollständiger Genesung wieder die Schule besuchen darf.“

Soweit die Informationen des Schulträgers in Duisburg.

Klassen- und Kursfahrten

Intensiv diskutieren wie weiterhin die Absage von Klassen- und Kursfahrten. Der Schulträger geht weiterhin davon aus, dass Fahrten stattfinden können, wenn keine ausdrückliche Reisewarnung vorliegt. Eigenständige Absagen der Schule könnten also im Extremfall dazu führen, dass weder Reisekostenrücktrittsversicherung, noch Schulträger für entstehende Kosten einspringen. Ich möchte Sie daher in dieser Sache weiterhin noch um etwas Geduld bitten. Sobald wir eine gesicherte Erkenntnislage haben, werden wir eine Entscheidung treffen.

 

Update 28.02.2020, 10.00 Uhr

 

Heute sind weitere Informationen aus dem Bildungsministerium und der Stadt Duisburg bei uns eingegangen. Alle Schülerinnen und Schülern haben eine Mail erhalten und wurden noch einmal auf die schon bekannten Hygienemaßnahmen hingewiesen. Ebenfalls sind alle dazu aufgefordert, auf Händeschütteln, Umarmungen etc. im Moment zu verzichten.

Schülerinnen und Schüler mit Grippesymptomen sollten die Schule zurzeit vorsichtshalber nicht besuchen, sondern zunächst die Entwicklung abwarten bzw. den Arzt kontaktieren.

Aus dem Ministerium sind auch noch einmal Erläuterungen zu möglichen Absagen von Klassen- und Kursfahrten gegeben worden. Der entscheidende Absatz im Wortlaut:

„Die Entscheidung über eine Absage einer Klassenfahrt liegt in der Verantwortung der Schulleitung; sie handelt in Absprache mit den Lehrkräften, die die Klasse begleiten.

Wenn die Schulfahrt von der Schule abgesagt wird, ist es ihre Aufgabe, sich im Auftrag des Schulträgers um die Rückerstattung der geleisteten Zahlungen zu kümmern. Soweit das aufgrund des Reisevertragsrechts nicht gelingt, geht der erlittene Schaden zu Lasten der Eltern (oder ihrer Reiserücktrittversicherung).

Wenn Eltern aus Sorge um ihr Kind die Teilnahme absagen, tragen sie den möglichen Schaden selbst (oder ihre Reiserücktrittversicherung), wenn nicht die getroffenen Vereinbarungen etwas anderes vorsehen.“

Die Schulleitung hat beschlossen, die Entwicklung zunächst weiter zu beobachten. Über die Notwendigkeit der Absage von Klassen- und Kursfahrten werden wir uns dann kurzfristig mit den Eltern abstimmen. Aus schulischer Sicht kann eine Fahrt nur dann stattfinden, wenn die übergroße Mehrheit der Klasse / des Kurses auch daran teilnimmt, denn ein sinnvoller Unterricht für eine größere Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die nicht an der Fahrt teilnehmen, ist dann nicht möglich.

Diese Regelungen gelten nur, solange keine offiziellen Reisewarnungen oder andere Maßnahmen der Behörden ergehen und uns die Entscheidung aus der Hand nehmen.

Sollten sich im Laufe des Wochenendes entscheidende neue Entwicklungen ergeben, die auch die Schule betreffen, werden diese hier kommuniziert.

Wir danken ausdrücklich dafür, dass Sie unserer Bitte, auf weitere Nachfragen zu verzichten, nachgekommen sind. Dies ist für uns eine große Hilfe.

 

Update 27.02.2020, 9.30 Uhr

 

Auf Nachfrage hat ein Reiseveranstalter noch einmal bestätigt, dass eine Stornierung der Klassenfahrt nicht möglich ist, solange keine offizielle Reisewarnung vorliegt. Bei Nichtantreten der Fahrt werden ggf. die Gesamtkosten fällig. Auch eine Reiserücktrittsversicherung tritt nicht ein.

Noch ist aber Zeit, wir werden die weitere Entwicklung beobachten und Sie hier informieren. Auch die Lehrkräfte haben natürlich keinerlei Interesse, sich unnötigen Gefahren auszusetzen. Die hier weitergereichten Informationen betreffen die geltende Rechtslage, die es uns im Augenblick verbietet, eine andere Entscheidung zu treffen.

Stand: 26.02.2020, 14.00 Uhr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

die Ausbreitung des Coronavirus hat nun auch die Nachbarstädte erreicht. Zurzeit liegen uns keine Informationen vor, dass die Stadt Duisburg vorübergehende Schulschließungen vorsieht, dies kann sich aber selbstverständlich kurzfristig ändern. Bitte beachten Sie dazu unsere Mitteilungen an dieser Stelle.

Ob angesetzte Klassen- und Kursfahrten in der geplanten Form durchgeführt werden können, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend sagen. Unser Kenntnisstand im Augenblick: Solange keine offiziellen Reisewarnungen vorliegen oder ein Einreisestopp verhängt wird, können die Fahrten bei den Reiseveranstaltern nicht storniert werden. Kosten müssten bei Absagen dann ggf. getragen werden.

Bitte sehen Sie von weiteren Nachfragen in der Schule oder bei den Fachlehrern ab. Sobald wir einen neuen Kenntnisstand haben, werden wir diesen hier veröffentlichen.

 

Dr. Zeyen, Schulleiter