Teilnahme am Landesfinale des zdi-Roboterwettbewerbs

Am gestrigen Samstag durfte sich unserer Robotik-Team „Roboter auf dem Holzweg“ erneut beweisen und trat zum NRW-Ausscheid des Wettbewerbs „Zukunft durch Innovation“ an. Krankheitsbedingt ersatzgeschwächt, reiste unser Team in den frühen Morgenstunden nach Mülheim an der Ruhr, um sich nach dem langen Trainingslager in der Roboter-AG, unter der Leitung von Herrn Stratmann und Herrn Abraham, möglichst schnell in der neuen Umgebung zu akklimatisieren.

Pünktlich um 10 Uhr wurde der Wettbewerb durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim a.d. Ruhr und das Organisationsteam des zdi-Wettbewerbs, in der Innogy-Sporthalle, eröffnet. Den „Robotern auf dem Holzweg“ war die Nervosität in der besonderen Atmosphäre anzusehen, denn die Ränge in der Halle waren voll besetzt. Unser Team musste nun zeigen, ob es sich gegen die 15 anderen Teams, aus ganz NRW, auch durchsetzen kann.

Zur ersten Runde trat unser Team gegen 11 Uhr an. Mit einer soliden Leistung konnte das Team sich zunächst den 8 Platz sichern und war nun bereit das Risiko zu erhöhen, um die oberen Platzierungen anzugreifen. Um ihre Punkteausbeute zu erhöhen, erledigten die „Roboter auf dem Holzweg“ die 15-minütige Zusatzaufgabe, sodass sie ihr Ergebnis nochmals aufstocken konnten.
Der zweite Anlauf sollte nun genutzt werden, um die oberen Platzierungen zu erreichen. Doch da waren unsere Roboter wirklich auf dem Holzweg. Schwere Startbedingungen warfen die 2. Runde durcheinander, sodass die Punkteausbeute nur sehr mager ausfiel. War das etwa zu viel Risiko?

Mit der Aussicht als Sieger einer Selfie-Drohne nach Hause zu fahren, motivierte sich das Team erneut, um in der 3. Runde nochmal anzugreifen. Zum fehlenden Glück, kam nun auch noch das Pech dazu. Unter dem Druck, das Halbfinale noch erreichen zu wollen, erreichte das Zittern selbst den Roboter, der seine Ziele dadurch wiederholt knapp verfehlte. Der Traum vom Sieg des NRW-Wettbewerbs war somit dahin.

Dennoch nahm unsere Mannschaft mit Stolz die Medaillen entgegen, denn sie standen unter den besten 10 Roboter-Teams in Nordrhein-Westfahlen und darauf können sie zurecht stolz sein.
Nun wartet im nächsten Jahr erneut der Griff nach der begehrten zdi-Trophäe, mit dem Wunsch, den regionalen Titel zu verteidigen.

Für unser Team „Roboter auf dem Holzweg“ waren Giuliana, Hendrik, Jonas, Felix, Simon und Anil aus dem Jahrgang 7 am Start. Thelma konnte ihr Team krankheitsbedingt nicht unterstützen.

Einen besonderen Sieg erlang am Ende noch Simon Thurow, der, dank seiner erfolgreichen Schnitzeljagd, mit seinem Gewinn, einer Weihnachtsmütze, nach Hause reisen konnte.

Mannesmann-Telegramm – Dezember 2017

Telegramm_neueAusgabeDas neue Mannesmann-Telegramm ist erschienen und steht zum Download bereit.

Ausgabe: Dezember 2017
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Erfolge bei der Mathematikolympiade

Auch im Jahr 2017 waren die Schülerinnen und Schüler erfolgreich bei der Regionalrunde der Mathematikolympiade. Nachdem wir aus über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die besten Schülerinnen und Schüler des MMGs ausgemacht hatten, traten diese 11 Mathematiktalente bereits vor einigen Wochen zur Regionalrunde der Mathematikolympiade an.

Heute – pünktlich zu Nikolaus – erfuhren die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse – und diese können sich durchaus sehen lassen: Kimi Schlecht (Jg. 6) und Tobias Willeé (Jg. 8) erreichten in ihrer jeweiligen Jahrgangsstufe den 1. Platz und qualifizierten sich mit dieser herausragenden Leistung für die Landesrunde der Mathematikolympiade. Die Geschwister Eva (Jg. 7) und Nils Leuchten (Jg. 10) belegten in diesem Jahr, nachdem beide in den vergangenen Jahren auch schon an der Landesrunde teilgenommen hatten, in ihrer Jahrgangsstufe jeweils einen 2. Platz.

Wir gratulieren ganz herzlich und drücken Kimi und Tobias die Daumen für die Landesrunde.

Offene Türen am Mannesmann-Gymnasium

Der diesjährige Tag der offenen Tür am Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium findet am Samstag, dem 09.12.2017 von 9.30 – 13.00 Uhr statt. Wie in den letzten Jahren können sich auch diesmal Schülerinnen und Schüler der umliegenden Grundschulen sowie deren Eltern ein umfassendes Bild vom Leben der Schule am Biegerpark machen.

 

Das Angebot ist erneut umfangreich: „Schule hautnah“ erlebt man beim Unterricht zum Anschauen und Mitmachen der fünften Klassen. Die bilingualen siebten Klassen geben einen Einblick in bilingualen Erdkundeunterricht und zeigen, wie schnell man sich schon in einer Fremdsprache über Sachthemen austauschen kann. Darüber hinaus präsentieren alle Fach- und Projektgruppen Ergebnisse ihrer unterrichtlichen Arbeit im Rahmen von Ausstellungen in den Klassen- und Projekträumen.

 

So können sich die Besucherinnen und Besucher etwa über die vielen am Mannesmann-Gymnasium stattfindenden Projekte im Bereich Europaschule und MINT-EC informieren und sich einen Eindruck vom großen Engagement der Schülerinnen und Schüler verschaffen. Zudem finden allgemeine und gezielte Beratungen hinsichtlich der bilingualen und naturwissenschaftlichen Profilklassen statt – oder man nimmt einfach an einer Führung durch die Räumlichkeiten teil und genießt anschließend in der Cafeteria Kaffee und Kuchen.

 

Alle Schülerinnen und Schüler sind an der Durchführung dieses Tages beteiligt, ebenso natürlich alle Lehrerinnen und Lehrer und viele Eltern. Herzlich eingeladen sind die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der umliegenden Grundschulen und deren Eltern.

Mannesmann-Gymnasium bietet als erstes öffentliches Gymnasium in NRW Italienisch als zweite Fremdsprache an

Weiterentwicklung des Europaschulprofils / Offizielle Begrüßung der beiden Lerngruppen durch die Fachberaterin Italienisch des Landes NRW und eine Vertreterin des Italienischen Kulturinstituts

Die deutsche Faszination für Italien ist nicht nur Jahrhunderte alt, sondern die Beziehung beider Länder auch im europageschichtlichen Kontext relevant. So gehörten beide Staaten zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Ihre kulturellen und wirtschaftlichen Verflechtungen sind seit dieser Zeit weiter gewachsen. Seit diesem Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler des Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums nun die Möglichkeit, das Fach Italienisch bereits ab der 6. Klasse zu belegen.

Seit mehr als 15 Jahren können die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe Italienisch schon als neu einsetzende Fremdsprache erlernen. Durch die Schulpartnerschaft mit dem Liceo Scientifico Marie Curie in Pinerolo sowie die Sprachenfahrt in die Toskana bietet sich ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, die neue Sprache aktiv anzuwenden sowie die landesspezifische Kultur und Mentalität kennenzulernen. Seit dem Schuljahr 2017/2018 können nun auch die Sechstklässler des Mannesmann-Gymnasiums neben Französisch und Latein Italienisch als zweite Fremdsprache wählen. Zwei Lerngruppen mit insgesamt 56 Schülerinnen und Schülern haben in diesem ersten Durchgang das Fach belegt.

Im Zuge der Weiterentwicklung des Europaschulprofils beschreitet das Mannesmann-Gymnasium hiermit einen innovativen Weg der Fremdsprachenvermittlung. Da Italienisch ab der sechsten Jahrgangsstufe bisher an keinem öffentlichen Gymnasium in Nordrhein-Westfalen unterrichtet wird, besuchten am Donnerstag, dem 16.11.2017, die Fachberaterin Italienisch des Landes NRW, Sabine Lambergar, sowie Rita Cagiano, eine Vertreterin des Italienischen Kulturinstituts aus Köln, das Mannesmann-Gymnasium zur offiziellen Begrüßung der beiden sechsten Klassen.

MINT-EC-Camp Stahl am Mannesmann-Gymnasium – Stahl als Werkstoff der Zukunft

In der Zeit vom 6. bis zum 10. November erlebten 18 Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC an unterschiedlichen Lernorten das Thema Stahl an Europas wichtigstem Stahlstandort Duisburg. Organisiert wurde das Forschungscamp bereits zum zweiten Mal vom Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium, das seit 2011 Teil von MINT-EC ist. Das Netzwerk umfasst derzeit 295 zertifizierte Schulen mit rund 315.000 Schülerinnen und Schülern sowie 25.000 Lehrkräften und steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK).

©MINT-EC

 

Die Teilnehmenden besuchten die Hüttenwerke Krupp Mannesmann sowie die thyssenkrupp AG. Dort konnten sie den Prozess der Roheisenherstellung aus nächster Nähe betrachten. „Die Stahlwerke einmal von Nahem zu sehen, war schon beeindruckend“, fand etwa Maite Köthemann, die aus Geseke angereist war. „Das Thema ist hier einfach omnipräsent. Zuvor war ich noch nie im Ruhrgebiet“, ergänzte der Berliner Anton Patzer. Im Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lernten die Teilnehmenden verschiedene Berufsoptionen kennen. „Die Studienorientierung finde ich besonders reizvoll“, gab die Camp-Teilnehmerin Meret Manderfeld aus Nordhorn zu Protokoll.
Am Lehrstuhl für Metallurgie und Stahlerzeugung der Universität Duisburg-Essen hörten die Jugendlichen eine Vorlesung von Prof. Dr. Deike zur Bedeutung des Stahls und seiner Recyclingfähigkeit. Im Labor führten sie dann Versuche zu den Bereichen Schmieden, Reißfestigkeit und zum Aufschmelzen/Formen durch. Durch die Aufbereitung von Stahlproben durch Schleifprozesse konnten unter dem Mikroskop Strukturen sowie Kohlenstoffanteile beobachtet werden.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – vom MMG waren vier Schülerinnen und Schüler mit dabei – von der guten Zusammenarbeit der Jugendlichen, die aus ganz Deutschland angereist waren. „Die Gruppe hat sich toll entwickelt. Es wäre schön, wenn man auch nach dem Camp in Kontakt bliebe“, meinte etwa Bo Held aus Nürnberg. Aktivitäten wie eine GPS-Tour durch den Landschaftspark Nord oder der Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes Zeche Zollverein, wo die Jugendlichen den Weg von der Förderung der Kohle bis zur Veredelung zum Brennstoff Koks verfolgten, dürften ihren Teil dazu beigetragen haben, den Teamgeist zu entwickeln.

©MINT-EC

 

Unterstützt wurden die Teilnehmenden durch den ehemaligen MMG-Schüler Leonardo Banh, der über das MINT-EC-Alumni-Programm und seinen ehemaligen Physik-LK-Lehrer Herrn Kastrup auf das Camp aufmerksam geworden war. Kastrup selbst, MINT-Koordinator des Mannesmann-Gymnasiums, zog ein positives Resümee des MINT-EC-Camps Stahl: „Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement thyssenkrupp, die Uni Du-E sowie HKM die extrem neugierigen und begabten Schülerinnen und Schüler fördern und begeistern. Hier zeigt sich Duisburg von seiner besten Seite.“
Ein ganz besonderer Dank geht an die Unterstützer des Camps, ohne die die Durchführung des für die Schülerinnen und Schüler kostenfreien Camps gar nicht möglich gewesen wäre: Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann, SCHULEWIRTSCHAFT NRW, der Förderverein der Ingenieurwissenschaften Universität Duisburg-Essen e.V. und dem zdi Zentrum Duisburg Niederrhein.

 

©MINT-EC

MMG-Roboter erfolgreich im zdi-Wettbewerb

Wieder einmal traten zwei Teams des Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums zum zdi-Roboterwettbewerb in Duisburg an. Die beiden Teams bereiteten sich seit den Sommerferien auf den Wettbewerb im Tectrum-Duisburg vor, um ihre Erfolge aus der World Robot Olympiad zu wiederholen. In einer geänderten Teamzusammensetzung traten die „Brilliant Bots“ und die „Roboter auf dem Holzweg“ um 12 Uhr zu ihren ersten Wettkämpfen an. Die „Roboter auf dem Holzweg“, die ihren Namen den hölzernen Plattformen verdanken, auf denen die Wettkämpfe stattfinden, waren bereits in der Vorrunde garnicht so sehr auf dem Holzweg. Das Steigerungspotential wurde zwar erkannt, jedoch war man mit einem vierten Platz nach der Vorrunde durchaus zufrieden, da das Halbfinale erreicht war. Das jüngste Team, das bei dem Wettbewerb angetreten ist, die „Brilliant Bots“, startete etwas holpriger, konnte sich jedoch im fortlaufenden Wettbewerb immer weiter steigern, sodass die Vorfreunde auf den nächsten Wettbewerb, dank des erkennbaren Potenzials, ungebremst bleibt.

Um 15 Uhr stand dann das Halbfinale an und unsere „Roboter auf dem Holzweg“ waren mit dabei. Mit dem bisher besten persönlichen Durchlauf, gelang unserem Team der Durchmarsch ins Finale. Souverän konnte das Halbfinale gewonnen werden, sodass nun der nächste Gegner, der im Finale wartete, feststand. Gegner war das zuvor beste Team aus der Vorrunde, sodass wir ein würdiges Finale vor uns hatten. Die Stimmung erreichte im Finale ihren Höhepunkt. In zwei Runden mussten die Finalteilnehmer gegeneinander antreten und erneut ihr Können unter Beweis stellen. Die „Roboter auf dem Holzweg“ konnten sich erneut steigern und legten, trotz kleinerer Unsicherheiten, eine gute Leistung hin. Auch das gegnerische Team legte eine gute Runde mit ebenfalls kleinen Unsicherheiten aufs Parkett. Das Rennen um die Siegertrophäe war nach der ersten Finalrunde noch völlig offen. Wenig später erfolgte die zweite Finalrunde, in der unser Team nochmal alle Register ziehen musste. Und das Taten sie auch. Die „Roboter auf dem Holzweg“ legten eine perfekte Performance dar und steigerten erneut ihre vorherige Bestleistung. Auch der Gegner ließ sich nicht verunsichern und zeigte einen starken Durchlauf mit nur wenigen Schwächen. Die Siegerehrung sollte die Spannung auf die Spitze treiben. Der dritte Platz wurde verkündet und nun galt es. Als der zweite Platz verkündet wurde, brach die Begeisterung bei allen Mitgereisten aus. Die „Roboter auf dem Holzweg“ konnten sich gegen den starken Gegner durchsetzen und erlangten den 1. Platz. Somit wurde gleichzeitig die Qualifikation für das NRW-Finale erreicht und wir können uns auf einen weiteren spannenden Wettbewerb freuen.

Schulmannschaft Fußball Mädchen WK III

Am Donnerstag, den 12.10.2017, fand die Vorrunde der Stadtmeisterschaften im Fußball für die Mädels der WK III statt. Souverän führte unser Team im 1. Spiel gegen die Sekundarschule Hamborn und siegte mit 12:0. Auch das 2. Spiel konnten die Mädels mit 10:0 gegen die Sekundarschule Rheinhausen für sich entscheiden. Im 3. Spiel reichte ein Unentschieden gegen das Steinbart-Gymnasium aus, sodass wir ins Finale einziehen konnten. Leider mussten wir uns im Finalspiel mit einem 0:1 gegen die Gottfried-Wilhem-Leibniz-Gesamtschule geschlagen geben.

        

Schulzeitung

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